Anaphylaxie

Anaphylaxie Symptome

Schwellung des Halses und Gesichts, Atembeschwerden, Verwirrung, Benommenheit, Übelkeit, Hautausschlag.

Die Symptome sind meistens sofort zu erkennen, weil sie, gleich nach dem Kontakt, mit dem Allergen aufkommen. Dies kann, zum Beispiel, nach einem Insektenstich, oder einer Nahrungsaufnahme, passieren. Dabei entstehen: Quaddeln, Erbrechen, Juckreiz, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, eine Rötung im Gesicht, Zungenbrennen, Atembeschwerden, oder auch Angstzustände.

Es können auch Hautausschläge und Herzrasen entstehen und der Mund ist oft trocken. Die Beschwerden sind oft heftig und die Augenlieder können anschwellen. Bei dem anaphylaktischem Schock kann man die Beschwerden in vier Schwierigkeitsgrade einteilen. Beim ersten sind die Symptome eher harmlos, weil es sich um eine leichte allergische Reaktion handelt. Dabei sind meist: Juckreiz, Rötung, Heiserkeit, Quaddeln, Bläschen an der Haut, Atembeschwerden und Kopfschmerzen, mit einem allgemeinem Unwohlsein, vorhanden. Beim zweiten Grad handelt es sich um eine ausgeprägte Allergie-Reaktion.

Bei dieser Form kommen noch dazu: ein niedriger Blutdruck, die Atemwege sind angeschwollen, eine Verkrampfung der Bronchien, Stuhldrang und Bauchkrämpfe. Beim dritten Grad sprechen Mediziner von einer bedrohlichen allergischen Reaktion. Hier sind die Symptome: Schockzustände, durch den niedrigen Blutdruck; die Atembeschwerden sind bedrohlich; die Haut und Schleimhäute färben sich blau; manchmal Bewusstlosigkeit; ein sogenanntes akutes Abdomen, mit heftigen Bauchschmerzen und eine gespannten Muskulatur des Bauchs; und die Funktion des Darms kann gestört sein.

Beim vierten und letzten Grad, ist die Diagnose der Ärzte ein Organversagen. Dabei kommt es zum Stillstand des Atems (der Atemwege) und des Kreislaufs. Bei den typischen Symptomen erweitern sich die Blutgefaesse, der Blutdruck rapide fällt, sich Wasser im Gewebe befindet und der Puls stark gesenkt wird, was zu einer minderen Durchblutung der Organe führt. Dabei verlieren die Allergiker meist ihr Bewusstsein, was ohne eine Behandlung, zum Tode führen kann, weshalb eine ärztliche Therapie, umgehend stattfinden sollte.                              

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gebrauch von Medikamenten
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
Bauchspeicheldruesentzündung( selten bei Kindern)
Perirektaler Abszess
Anämie

Was ist Anaphylaxie

Eine allergische Reaktion, die sich im (ganzen) Körper ausweitet. Die schwerste Form der allergischen Reaktionen ist die Anaphylaxie, bzw. der anaphylaktische Schock.

Es ist eine akute allergische Reaktion, die verschiedene Symptome hervorrufen kann, und sich, an mehreren Teilen des Körpers, zeigen kann. Diese können die Haut, die Atemwege, den Verdauungstrakt (die Verdauung), und, auch, das Herz-Kreislauf-System, betreffen. Die Allergene können Nahrungsmittel, Arzneien, oder, auch, Insektengifte sein. Dabei kommt es zum Schockzustand, was, in kürzester Zeit, zum Stillstand des Herz-Kreislaufs führen kann. Der Schock kann verschiedene Ursachen haben, die sich, individuell, bemerkbar, machen können. Eines ist jedoch gleich, es passiert wenn die Person Kontakt mit dem Allergen hat, bzw. hatte.

Die Ursachen können Nahrungsmittel sein (wie zum Beispiel Nuesse); oder auch Insektenstiche (besonders von Wespen, und speziell bei Erwachsenen); oder Arzneimittel (Antibiotika, wie Penizillin); oder durch Latex.

Es können, auch, bestimmte Stoffe bei der Röntgenuntersuchung, oder diverse Impfstoffe, von Arzneien, die Ursache sein. Zum anaphylaktischen Schock kann es auch bei der Hyposensibilisierung kommen, die wir, weitesgehend, als allergische Therapiemaßnahme, beschrieben haben. Meistens wissen die Betroffenen auf was sie allergisch sind, aber die möglichen Allergene, scheinen meist harmlos zu sein. Die Allergiker können sich selbst helfen, in dem, sie zum Beispiel, bei der Röntgenuntersuchung, den Arzt, darauf aufmerksam machen.

Es sind die sogenannten Kontrastmittel, die hier eine allergische Reaktion auslösen, sodass der Arzt eine andere Untersuchung durchführen kann, oder ein anderes Kontrastmittel nimmt, um die Untersuchung, mit dem Röntgenapparat, durchführen zu können. Das selbe gilt für Menschen die kein Penicillin vertragen. Dabei kann der Arzt ein anderes Mittel verschreiben, dass die gleiche Wirkung aufweist. Bei dieser Allergie ist es von essentieller Bedeutung zu wissen dass sie lebensbedrohlich sein kann. Die typischen Anzeichen kann der Arzt sofort sehen dass es sich um einen Schockzustand handelt. Dabei beginnt er prompt mit der Behandlung und misst den Puls und Blutdruck. Im Krankenhaus werden dann, meist, weitere Untersuchungen gemacht, wie der EKG, oder eine Blutuntersuchung.

Anaphylaxie Behandlung

Bei der Therapie, die sofort ermöglicht werden soll, muss zunächst, der Kontakt mit dem Allergen, abgebrochen werden. Dies ist oft mit einer sogenannten Kontrastmittel-Infusion möglich zu bewerkstelligen. Bei der ersten Hilfe sollte man, die betroffene Person, zuerst in eine Position bringen, wobei die Beine angehoben sind und der Körper flach ist. Danach kann der Notarzt die Person intravenös behandeln. Dabei können verschiedene Arzneien helfen, wie: Dopamin, Adrenalin, Sauerstoff (mit der bekannten Maske), genügend Flüssigkeit zuführen (zum Beispiel eine Elektrolytmischung), Kortison, oder die früher erwähnten, Antihistaminika.

Weil meist die Atemwege angeschwollen sind, und die Bronchien zusammengezogen, können spezielle Medikamente, eine Erweiterung der Bronchien, ermöglichen, um das Atmen so zu erleichtern. Nach dem sollte der Patient, auf einer Intensivstation, behandelt werden, weil sich der Schock und die Reaktion, wiederholen können.

Bei einem Wespenstich, beispielsweise, kann sich die betroffene Person, mit einer Mischung, einem sogenanntem Autoinjektor , selbst helfen. Dabei sollte sie sich, direkt nach dem Stich, Adrenalin einspritzen. Dies erfolgt durch eine Einspritzung in den Oberschenkel, bzw. deren Muskel.

Dies ist besonders erforderlich, wenn eine schnelle ärztliche Behandlung nicht möglich ist. Gute Mittel zur Selbsthilfe sind auch das Antihistaminikum, oder Glukokortikoiden, und deren Präparate. Diese Form des Notfallsets, ist besonders gut, wenn man im Urlaub ist, oder, generell, auf Reisen ist. Dabei sollte man die Anleitung gut studieren und, mögliche Fragen, dem Arzt, oder Apotheker, stellen.