Asthma

Asthma Symptome

Keuchen, Atemnot,Brustverengung. Die Atemwege sind dauerhaft entzündet und die Schleimhäute der Bronchien sind geschwollen. Dadurch verengen sich die Atemwege und das Atmen fällt schwerer. Es wird Schleim produziert der zäh ist.

Die typischen Symptome sind dabei Atemnot, Husten und ein pfeifendes Ausatmen, das meist erschwert ist. Teile der unteren Atemwege ziehen sich zusammen, was krampfartig ist. Dabei kommt es zum Pfeiffen und Brummen und die Ausatmung verlängert sich. Dies passiert meist in Schüben, wobei zwischen den jeweiligen Schüben eigentlich keine Beschwerden aufkommen.

Des öfteren passieren also: Atemnot, vorwiegend nachts und am Morgen; das Ausatmen ist mit einem pfeifendem Geräusch verbunden, was mit Atemnot kommt (die erwähnten Giemen); und es kommt zum dauerhaftem Husten. Bei einem akutem Fall von Asthma, wenn die Lungen stark beschädigt werden können, kann es noch dazu kommen dass das Herzgewebe belastet wird, und natürlich dass der Lunge, was zu einem Lungenemphysem führen kann.

Dabei ist das Abatmen sehr erschwert und die Lungen werden aufgebläht. In sehr extremen Fallen kann sich sogar der Brustkorb verformen, sodass er wie ein Fass aussieht und die Entwicklung, speziell bei Kindern, kann sich einschränken.

Dies geschieht weil die Lungen sich zu sehr aufblähen.   

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Perirektaler Abszess
Anämie
Gebrauch von Medikamenten
Anaphylaxie
Ungenügende Herzleistung

Was ist Asthma

Schwere Atemprobleme. Beim Asthma, oder besser gesagt, der Asthma bronchiale, handelt es sich um eine chronische Entzündung der Atemwege. Dabei sind die Lungen der Asthmapatienten sehr anfällig auf bestimmte Belastungen, oder Strapazen, wobei sie sich zusammenengen. Dies geschieht krampfartig bei diversen psychischen, oder physischen Belastungen, oder anderen Anstrengungen, die schwer sind. Dabei sind die Atemwege ständig entzündet und der Körper reagiert sehr empfindlich auf harmlose Stoffe.

Die Schleimhaut der Nase ist angeschwollen und produziert, vermehrt, festsitzenden und zähen Schleim. Eine Verkrampfung der Atemmuskulatur ist die Folge, wobei sich noch die Atemwege verengen, was zu einem Notleiden, in diesem Fall, Atemnot führen kann. Es ist die am meisten vorkommende chronische Erkrankung der Atemwege bei Kindern. Ungefähr jedes zehnte Kind in Deutschland ist davon befallen und etwa jede zwanzigste Erwachsene. Dabei ist eine allergische Reaktion (Allergie) meist bei beiden die Ursache.    

Bei einem Teil der Erwachsenen sind Infektionen der Atemwege für das Asthma bronchiale verantwortlich. Dies ist bei ungefähr dreißig bis fünfzig Prozent der Fall. Diese Form der Asthma ist die sogenannte nicht-allergische Form, die oft im mittleren Alter auftritt. Es gibt aber auch das gemischte Asthma, dass sich aus beiden Formen zusammensetzt.

Ein Anfall kann ein paar Sekunden dauern, oder auch einige Stunden. Dabei können die Auslöser Allergien sein;oder es kann zu einer Überanstrengung kommen; oder die Ursache kann psychisch bedingt sein, es kann durch Kälte, oder diverse Medikamente zu Asthma kommen; es können auch durch verunreinigte Luft geschehen, oder, aber, eine Infektion der oberen Atemwege ist der Auslöser. Wenn wir über die Geschlechter sprechen, kann man sagen dass Jungen öfter erkranken, aber bei Mädchen ist ein Risiko der Fortführung der Erkrankung, in die Erwachsenenjahre, höher.

Bei etwa jedem siebten von zehn Patienten beginnt die Erkrankung unter ihrem fünften Jahr. Dabei erkranken Jungen doppelt so oft wie Mädchen. Über 50% der Kinder, die an Asthma erkrankt sind, haben im Erwachsenenalter, keine Probleme mehr. Aber, es ist zu vermerken dass es immer wieder zu einem Anfall kommen kann, weil die Atemwege sehr empfindlich sind. Die Atemnot passiert sehr oft in der Nacht, oder am frühen Morgen. Dies geschieht bei gewißen Reizen, wobei sich die Atemwege verengen und die Not ist oft anfallartig. Wenn dies sehr oft passiert und keine gute Behandlung stattfindet, können sich die Atemwege dauerhaft verengen und die Funktionalität der Lungen könnte sich verringern. Das Wort "Asthma" kommt aus dem griechischen, und bedeutet übersetzt "Atemnot", oder "erschwertes Atmen". Ein sehr wichtiger Risikofaktor für Asthma bronchiale sind Allergien. Die Erkrankung ist in den letzten Jahren gestiegen, weil die Allergieauslöser nicht genügend aufgeklärt und erforscht werden sind, oder werden konnten. Diese sind ein wesentlicher Bestandteil der Asthmaerkrankung.

Die Ursachen sind vielschichtig und können in allergischen, nicht-allergischen und gemischten Formen auftreten. Die allergischen sind, wie der Name schon sagt, aus einer Allergie hervorgerufen worden. Dies können Feinstauballergien, Pollenallergien, Tierhaarallergien, oder sonstige Formen sein. Diese Form von Asthma kann vererblich sein, sodass ein Kind, oder mehrere, von asthmatischen Eltern, ein sehr hohes Risiko der Erkrankung haben.

Dieses Risiko ist viel höher als bei anderen Kindern. Die nicht-allergische Form kann durch Infektionen der Atemwege ausgelöst werden, oder durch verschiedene Arzneimittel (wie zum Beispiel Aspirin), oder durch Verschmutzungen der Luft (durch Nikotin, Abgase, usw.). Eine solche Form von Asthma kann auch durch körperliche Anstrengungen, oder kältere Luft, hervorgerufen werden. Die gemischte Form kann, zum Beispiel, bei Infektionen auftreten, wenn sich dabei die Atemwege entzünden, als eine hervorgerufene Reaktion.

Auch beim Kontakt mit dem Erreger der Allergie (wie zum Beispiel Pollen), kann es zu einer Entzündung kommen, wobei also eine Allergie der Auslöser ist, und eine Infektion dazukommt. Man könnte auch lapidar sagen, dass die allergische Form die nicht-allergische quasi auslöst, und/oder stimuliert. Die Bronchien werden dabei überstrapaziert, was größeren Schleim produziert und die Atemwege sich zusammenziehen. Dies führt zur Luftnot. Eine Diagnose ist nicht schwer aufzustellen, weil die Symptome meist, für den Arzt, hörbar sind.

Bei der Untersuchung kann er die Geräusche der Lungen gut hören, was sich wie ein Pfeiffen, oder Brummen anhört. Diese nennen Mediziner auch Giemen. Eine Abfragung nach den Beschwerden nach einer körperlichen Anstrengung (wie zum Beispiel Arbeit), oder nach einer Infektion äussern, was sehr wichtig für die Diagnose ist. Dabei spielen familiäre Faktoren eine große Rolle und die eventuellen Faktoren bei der Arbeit, sich auf den Patienten auswirken.

Diverse Mittel wie Tiere, Putzmittel, oder sonstige Präparate, können die Erkrankung reizen, oder hervorrufen. Um Asthma zu diagnostizieren, gibt es gewiße Tests, die gemacht werden, um andere Krankheiten ausschliessen zu können. So kann der Betroffene einen Fremdkörper einatmen, Keuchhusten wird versucht zu eliminieren, was auch für Mukoviszidose gilt, und es ist für den Arzt ebenfalls wichtig eine akute Entzündung der Bronchien festzustellen, was auch für eine Erweichung der Knorpel, der Luftröhre gilt (die sogenannte Tracheomalazie). 

Weitere Untersuchungen können spezielle Tests sein, die die Lungenfunktion genau unter die Lupe nehmen, wobei eventuelle Einschränkungen und das Luftvolumen detailliert analysiert werden. Der Arzt kann auch dem Patienten gewiße Substanzen, zum Einatmen geben, wodurch die Allergie ausgelöst wird, um festzustellen, ob es sich wirklich um Asthma handelt. Dies nennt sich provokative Inhalation. Dafür nimmt er oft Histamin, oder Stoffe, die allergisch auf den Patienten wirken (wie Pollen, oder Allergene). Es kann auch Blut abgenommen werden, wobei sich dann eine Vermehrung von Antikörpern im selbigem zeigt (speziell das sogenannte Immunglobulin).

Noch eine wichtige Untersuchung kann ist die Röntgenuntersuchung, die als erstes durchgeführt wird, um andere Krankheiten auszuschließen. Wenn eine schwerere Krankheit der Lungen vorhanden ist, kann man sie auf dem Röntgenbild meist sehen.

Asthma Behandlung

Bei der Therapie ist es zunächst wichtig die auslösenden Stoffe, die allergisch auf den Betroffenen wirken, zu meiden. Dazu gibt es auch mehrere Therapien mit Arzneien, oder Formen des Verhaltens, die gut helfen können.

Die Arzneimittel teilen sich in die: entzündungshemmenden und bronchienerweiternden. Die ersten heilen die Schleimhaut und können in der Form von Kortikosteroiden genommen werden. Dabei soll die Bildung von Schleim und die Schwellungen gestoppt werden. Dabei gibt es die Mittel Budesonid, Mometason und Fluticason.

Diese Mittel werden meist inhaliert, sodass sie gezielt wirken können und die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduzieren. Die Kortikosteroide sind ein essentieller Teil der Asthmatherapie. In leichten Fällen werden sie meist nur inhaliert, wenn aber das Asthma zu stark ist, werden sie auch als Tabletten genommen. Es gibt auch spezielle Mittel, die sich Bronchodilatatoren nennen. Diese lockern die Muskulatur der Atemwege auf und erweitern die Bronchien. Diese bekämpfen nicht die Ursache, sind aber gut für das Lindern der Beschwerden. Manche haben eine kurze, andere eine lange Dauer, bzw. Wirkung.

Die zweiten können bis zu zwölf Stunden wirken und sind bei akuten Fällen nicht zu empfehlen. Deswegen setzte man sie quasi, als Begleitmittel zu den Kortikosteroiden, ein. Gute Mittel sind hier die sogenannten Formoterol und Sarmeterol. Bei einer akuten Form sind die Mittel Sarbutamol und Terbutalin sehr gut, weil sie sehr schnell wirken und eine Dauer von vier bis sechs Stunden haben.

Wenn die Therapie gut verläuft kann sie die Funktion der Lungen, für eine lange Zeit, wieder herstellen. Dabei ist Nachhaltigkeit bei Patienten gefragt, weil die Heilung manchmal, erst nach ein paar Wochen wirksam sein kann. Deswegen kann es passieren dass manche Patienten die Einnahme der Medikamente vernachlaessigen, wenn es ihnen etwas besser geht, was nur von einer kurzen Dauer sein kann.

Wenn manche dieser Medikamente auf den Patienten allergisch wirken, kann er andere alternative Arzneien nehmen. Diese können, aber, viele Nebenwirkungen mit sich tragen, sodass manchmal die Heilung mit der Schädigung auf einem gleichen Niveau ist. Deswegen sollten Patienten ihre Blutwerte im Auge behalten. Besonders für Kinder, aber auch für Erwachsene ist das sogenannte Mittel Montelukast ein sehr wirksames, weil es die Entzündung hemmt und bei schwierigen Fällen eingesetzt werden kann. Bei leichten, oder mittelschweren Fällen, ist eine Behandlung von Impfstoffen, oder Tabletten (die erwähnte Hyposensensibilisierung) ein probates Mittel.

Bei ganz schweren Fällen werden dem Patienten Antikörper gespritzt, was ein, oder zweimal im Monat passiert. Diese Methode ist relativ aggressiv, weil gegen das Immunsystem quasi gearbeitet wird, durch die Einführung des Antikörpers (das gegen die Immunsystemproduzierung arbeitet). Diese Methode ist bei Kindern unter sechs Jahren nicht gestattet.