Ekzem

Ekzem Symptome

Eine Rötung auf der Haut, die sickern kann, oder schuppig und verkrustet wird. Neben einer trockenen Haut, ist ein starker Juckreiz ein typisches Symptom der Krankheit.

Die Haut der betroffenen Personen kann weniger Feuchtigkeit speichern, als eine normale Haut. Dabei sind auch gewiße Fette an der Haut oft und sie ist leicht schuppig und rau.

Eine normale Regulierung der Funktionen der Haut ist nicht möglich und sie ist nicht so belastbar gegen Einflüsse aus der Umwelt. Zu den wichtigen Aufgaben gehören die Bildung von Schweiß, die Durchblutung und eine Regulierung der Körpertemperatur. Diese immens wichtigen Faktoren des Lebens sind hier gestört.

Bakterien und Pilze können die Haut noch mehr beschädigen, weil die Keime anders vermischt, bzw. sie treten anders auf. Die Stärke der Krankheit sagt nichts über den Zustand der betroffenen Person aus, weil auch eine milde Form. von Neurodermitis. sehr stark belasten kann. So können sich, auch bei einer leichten Ausprägung, die Leistungen mindern und Schwierigkeiten nach sich ziehen, wie, zum Beispiel, bei Kindern, in der Schule, oder bei der Arbeit. Eines der Merkmale, bei der Neurodermitis, ist Juckreiz. Es ist das Symptom, dass, sozusagen, die Erkrankung ausmacht.

Viele Betroffene jucken sich und kratzen die rötlichen Stellen, was die Beschwerden, logischerweise, nur noch verschlimmert. Der Juckreiz kann sich lange festsetzen und ist mit chronischen Schmerzen vergleichbar. Für die Linderung solcher Beschwerden gibt es auch spezielle Mittel, wie Salben, oder Tabletten.

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gebrauch von Medikamenten
Dermatitis
Anämie
Anaphylaxie
Nesselsucht

Was ist Ekzem

Eine Art eines schuppigen, roten Hautausschlags. Wenn wir über einen Ekzem reden, kann man oft vom sogenanntem atopischem Ekzem, oder einer atopischen Dermatitis (Neurodermitis) sprechen. Es ist eine chronische Erkrankung der Haut, die nicht ansteckend ist. Dabei juckt die Haut und ist schuppig und rötlich.

Atopische heißt dass das Immunsystem aggressiv auf diverse Stoffe reagiert, wobei dies verschiedene Allergene sein können, wie, zum Beispiel Pollen, oder Nahrung. Dabei versucht es die Erreger abzuwehren, auf eine unübliche Art und Weise. Das heißt dass die Erkrankung praktisch aus dem Nichts kommt und das Wort "atopisch" bedeutet so viel wie "Fehl am Platz".Die Ursachen der Krankheit sind nicht klar zu deuten.

Der Name der Krankheit stammt aus dem neunzehntem Jahrhundert und steht für eine Nervenentzündung, welche damals die häufigste Ursache einer atopischen Dermatitis war. Der Begriff Neurodermitis leitet sich aus dem griechischem ab. Auch andere Termine können für benutzt werden, wie: Neurodermitis atopica, konstituonelles Ekzem, oder endogenes Ekzem. Die Ursachen, sind wie schon bei der Nesselsucht und Asthma nicht ganz bekannt. Was bekannt ist, ist dass die Erkrankung genetisch bedingt ist. Wenn, zum Beispiel, bei eineiigen Zwillingen die Krankheit aufkommt, gibt es in etwa eine 3/4 Wahrscheinlichkeit dass beide betroffen werden.  

Bei zweieiigen Zwillingen ist die Wahrscheinlichkeit, umso kleiner, und liegt nicht einmal bei 1/4 Wahrscheinlichkeit. Die Häufigkeit der Erkrankung bei Kinder, wenn ihre Eltern, betroffen waren, oder sind, kommt bei ungefähr sechs, oder acht, von zehn Fällen, vor. Die Stoffe, die eine Neurodermitis, möglicherweise auslösen, sind oft harmlos und nicht schädlich, was oft Mittel der Nahrung, Hausstaub, oder Blütenpollen sein können. Auf diese Allergene richtet sich das Immunsystem und versucht den Körper, mit einer unkonventionellen Abwehr, zu schützen.

Diese Reaktion der Abwehr durchführen, sozusagen, Lymphozyten (spezielle weiße Blutkörperchen). Sie versuchen die Allergene zu bekämpfen, obwohl sie eigentlich, schädliche Substanzen, abwehren, bzw. auf sie reagieren. Dabei werden ähnlich wie bei der Nesselsucht, Antikörper gebildet, die gegen diese harmlosen Substanzen, vorgehen. Speziell wirkt hier das sogenannte Stoff Immunglobulin, dass mit anderen Botenstoffen, die Entzündung der Haut, hervorruft. Diese anderen Stoffe nennen sich Zytokine. Diese sind ein wichtiger Teil des Immunsystems, und ihre eigentliche Aufgabe liegt im Abwehren von Erregern, bei diversen Krankheiten. Zudem wird noch ein Stoff produziert, das sogenannte Histamin, was die Entzündung(en),weiter stimuliert. Daraus lässt sich das Jucken, bzw. der Juckreiz, zurückführen.

Die Intensität der Erkrankung ist oft, mit den Einflüssen der Umwelt, verbunden. Dabei sind besonders diese wichtig: Allergene (wie Hausstaub, oder Pollen), Infektionen, spezielle Nahrungsmittel (Nuesse, Milch und deren Produkte), eine mechanische Reizung (durch zum Beispiel Wolle, oder Schwitzen), oder Bedingungen des Klimas (wie Hitze, Wind, oder Kälte). Diese Faktoren sind meist sozusagen, zusammengemischt, und wirken synergisch. Stress ist oft ein wichtiger Faktor bei solchen Krankheiten, wie bei Erwachsenen, so auch bei Kindern. 

Bei der Diagnose erforscht der Arzt die Anamnese (Krankengeschichte) und führt eine körperliche Untersuchung durch. Beim ersten Teil kann der Arzt den Patienten befragen ob es in der Familie (oder bei Verwandten) die Erkrankung gab, oder gibt. Dazu sollte er wissen ob irgendwelche anderen Krankheiten, oder Allergien vorliegen (wie zum Beispiel auf Pollen, Nahrungsmittel, Tierhaare usw.). Auch bestimmte Eigenschaften, des Körpers, bzw. am Körper, können die Erkrankung unterstützen. Dazu zählen, zum Beispiel, vertiefte Handlinien, das Aussehen nach dem Schlaf, oder Falten unter den Augen, die meist doppelt aufkommen. Weitere Maßnahmen zur Untersuchung sind Haut- und Blutuntersuchungen, die durchgeführt werden. Bei den Hauttests zeigt sich ob und wie der Körper (das Immunsystem) auf besondere Substanzen, oder Stoffe reagiert.

Die üblichen Stoffe (Substanzen) werden dabei genommen. Dabei kann der Arzt, durch Auflösungen der Erreger in einer Flüssigkeit, diese auf Pflaster bringen, um diese, dann, auf die Haut zu kleben. Die aufgelösten Allergene können auch auf die Haut, sozusagen, gekratzt, werden. Das Ergebnis ist dann manchmal schon nach wenigen Minuten da, bei anderen Tests kann es ein paar Tage dauern.

Bei den Untersuchungen des Bluts ist es, für den Arzt, wichtig zu sehen ob die Stoffe zur Abwehr präsent sind und welche Art von Entzündungen sie auslösen. Wenn eine Neurodermitis vorhanden ist, steigern sich die Werte des Immunglobulins im Blut. Durch weitere Untersuchungen im Labor, ist es möglich die Allergene genau zu erweisen.

Die Erkrankung kann wechselhaft auftreten. Schon bei Kindern in der Vorschule können die Symptome auftreten, wobei bei ca. fünfzehn Prozent, die Krankheit, von alleine, verschwindet. Bei fast einem Drittel kommt die Erkrankung wenn sie erwachsen sind. Die Qualität des Lebens kann eingeschränkt werden, weil die Betroffenen an seelischen Belastungen leiden können und sich ihre täglichen Leistungen reduzieren können.

In schlimmen Fällen können auch Depressionen vorkommen. Die heutigen Möglichkeiten einer Therapie sind jedoch verheißungsvoll und eine gute medikamentöse Therapie kann die Beschwerden sehr gut lindern. Aber, eine komplette Heilung der Neurodermitis ist nicht möglich.  

Ekzem Behandlung

Die Behandlung ist aus zwei Teilen, oder Komponenten, zusammengesetzt, der Basistherapie und der Linderung der entzündeten Stellen.

Die erste ist relativ simpel und besteht aus dem Eincremen der Haut, mit diversen Salben, um die Feuchtigkeit, einigermaßen, wiederherzustellen. Dafür gibt es spezielle Präparate, um die Einfettung der Haut zu bewerkstelligen, wobei diese Therapie regelmaessig angewendet sein muss. Sie bewirkt, sozusagen, die Rückfettung der Haut. Bei der medikamentösen Therapie sind die Intensität der Entzündungen und die Stellen am Körper, die (stark) betroffen sind, sehr wichtig. Diese Behandlung soll die Veränderung der Haut stoppen und zur Vorbeugung, von neuen Schüben, dienen. Dabei gibt es die innerliche und äußerliche Therapie.

Die innerliche, oder auch systemische, beinhaltet das Einehemen von Tabletten, oder es können  Infusionen gegeben werden. Die äußerliche, oder auch topische, beinhaltet das Auftragen von Cremes, Salben, oder Emulsionen. Bei leichten, oder mittleren Fallen, reicht häufig die äußerliche Behandlung, welche mit Arzneien unterstützt werden kann, wie Antihistaminika. Diese haben wir schon bei der Nesselsucht genau beschrieben. Wenn, aber, schwerere Fälle aufkommen, ist eine innerliche Behandlung meist von Nöten. Diese kann die Entzündungen gut hemmen.         Die Behandlung sollte so früh wie möglich beginnen, und nachhaltig durchgeführt werden. Damit können die Beschwerden wirksam gelindert werden und die aufkommenden Schübe so lange wie möglich prolongiert werden, um eine gute Kontrolle der Neurodermitis zu bewerkstelligen.                                                                                   Was das Vorbeugen der Krankheit betrifft, ist, zunächst, eine gute Ernaehrung, von Kindesbeinen an, sehr wirksam. Schon bei Säuglingen kann man vorbeugen, in dem sie reichlich und konsequent gestillt werden. In diesem Lebensabschnitt sollte man ihnen keine anderen Milchderivate geben (und auch keine Kuhmilch). Es ist eminent wichtig dass die Faktoren, der Erkrankung, schnell erkannt und gemieden werden. Dabei sollte man die potentiellen, benannten Auslöser vermeiden.

Wenn, aber, die Symptome stark aufkommen und es eventuelle Rückfälle gibt, sind sogenannte Calcineurin-Hemmer, ein probates Mittel. Sie neutralisieren die Schübe, oder ersticken sie im Keim, was besonders bei, den, durch die T-Lymphozyten (spezielle weiße Blutkörperchen), ausgelösten Entzündungen, gut wirkt. Die Ernaehrung ist, wie gesagt, sehr wichtig, wobei man gewiße Nahrungsmittel meiden sollte, was, ebenfalls, für den Hausstaub gilt. Dabei kann man die Bettbezüge ändern, wenn sie eine Allergie auslösen.

Also, schon mit kleinen, alltäglichen Sachen, kann man sich selber helfen.  Auch bei der Kleidung sollte man gut aufpassen, wobei manche Menschen speziell auf Wolle, oder Vyskose schlecht reagieren. Tierhaare können auch schädlich sein, weshalb man den Kontakt meiden sollte, oder, sich, Haustiere aneignen sollte, die, bzw. deren Haare,  ungefährlich sind.

Auch Rauchen kann eine Neurodermitis verstärken, oder sie eher aufkommen lassen, sodass bei potentiellen Betroffenen, im Haus nicht geraucht werden sollte.