Dermatitis

Dermatitis Symptome

Juckreiz, der Analbereich kann rot, feucht, blasig und verkrustet (rau) sein. Typische Symptome sind Ekzeme, Rötungen, Juckreiz, und es können auch Schwellungen auftreten.

Die jeweiligen Symptome zeigen, praktisch jede für sich, ein anderes Krankheitsbild, auf. Sie können verschieden sein und den Grad der Erkrankung, so anzeigen. Deshalb ist die Dermatitis, oft ein Begriff für variierende Entzündungen der Haut. Neben den typischen Beschwerden, wie Juckreiz, Schwellungen, Rötungen, oder blasige und verkrustete Teile des Afters, kann auch, sehr selten zwar, Fieber, dazukommen.

Der Analbereich ist dabei rau und es können diverse Entzündungen und Schmierinfekte dazukommen. Weil Juckreiz aufkommt, können sich, die betroffenen Stellen, durch ständiges Kratzen, noch mehr infizieren.

So entstehen noch größere Probleme und eine Ausbreitung der Dermatitis ist vorhersehbar und es kann auch zu Komplikationen kommen.

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Anämie
Hämorrhoiden
Hämorrhoiden / Analfissuren
Fissuren oder Polypen (Ursachen bei Kindern)
Perirektaler Abszess

Was ist Dermatitis

Hautentzündungen in der Nähe des Anus, hervorgerufen durch eine Infektion, oder durch Kratzen.

Eine Dermatitis ist eine Erkrankung der Haut, wobei sie viele Formen annehmen kann, und wir uns hier, mit der im Afterbereich beschäftigen.

Es ist ein griechisches Wort, wobei die Kennzeichnung derma, Lederhaut bedeutet. Daraus lässt sich ableiten dass es sich um eine Hauterkrankung handelt. Als eine Dermatitis bezeichnen Mediziner sowohl die Hauterkrankung, als auch die Reaktion der Haut auf die selbe. Es kann sich um eine Entzündung verschiedener Bereiche der Haut handeln. Dabei sind die sogenannte Lederhaut (Dermis), als auch die Oberhaut (Epidermis) betroffen.

Die Dermatitis entzündet verschiedene Schichten der Haut. Oft sind es diese Entzündungen: die allergische Kontaktdermitis (entsteht beim Kontakt mit Allergenen); die toxische Form (entsteht durch den Kontakt mit giftigen-toxischen Gasen, oder Substanzen), was eine Irritation der Haut hervorruft; und die periorale Dermitis (die durch eine zu große Pflege der Haut entsteht, durch Kosmetikprodukte).

Die letzte Form der Erkrankung wird auch Mundrose genant. Wie auch bei anderen Formen der Erkrankung, kann auch diese (des Afterbereichs), durch verschiedene Faktoren, ausgelöst werden. So sind die wichtigsten: eine genetische Komponente (Erblichkeit der Krankheit), Einflüsse der Umwelt, oder Bewegungen des Körpers, die, eine Reizung der Haut, auslösen können. Bei den äußeren Faktoren sind es meist Stoffe, die eine Erkrankung auslösen, oder es können auch chemische Stoffe, oder toxische Substanzen, sein. Zu den körperlichen Faktoren gehört oft Stress.

Die genetische Anlage der Erkrankung ist sehr oft, sodass, bereits Säuglinge, an einer Dermatitis, erkranken können. Oft passiert es dass die Krankheit aufkommt, wenn die Menschen zu lange im Bett liegen, oder diesen Körperteil, einer mechanischen Reizung, länger aussetzen.

Dies kann beim Anus passieren, weil, durch das ständige Liegen, dieser Bereich gereizt wird. Der zweite Faktor ist, zum Beispiel, bei Menschen im Rollstuhl, nicht selten der Fall. Durch das jahrelange Sitzen, werden diese Teile des Körpers zu sehr gereizt, sodass Rötungen und andere Beschwerden aufkommen können.

Der After wird durch das ständige Reiben, und die damit entstehende Wärme, gereizt, sodass auch Wunden entstehen können und auch Entzündungen. Dabei wird dieser Bereich auch feuchter, was die Irritationen der Haut, noch, zusätzlich verstärkt. Mediziner sprechen hier von einer sogenanntem Intertrigo, was bedeutet dass die Haut ständig auf einer feuchten Fläche ist. Dabei kommt es zu Reibungen, die durch eine schlechtere Durchblutung, beim Liegen, beispielsweise, noch stimuliert werden.

Auch hier erfolgt die Diagnose, anhand einer guten körperlichen Untersuchung und durch das Wissen, der Krankengeschichte (Anamnese). Beim Gespräch analysiert der Arzt die Symptome, stellt Fragen, zu eventuellen genetischen Bedingungen, und hinterfragt ob der Patient, andere Erkrankungen hat, oder hatte, die eine Dermatitis bestärken könnten. Dabei kann die Lebenssituation eine wichtige Rolle spielen, oder auch potentielle Allergien, oder Unverträglichkeiten von Nahrung. Beim inspizieren des entzündeten Bereichs lässt sich oft schnell eine Diagnose stellen.

Der Arzt führt oft ein Abtasten (Palpation) des Anusbereichs durch. Wenn diese Untersuchung nicht ausreicht, werden noch weitere Tests der Haut, und Untersuchungen des Bluts gemacht. Bei den Untersuchungen können die benannten Rektoskopie und Proktoskopie, durchgeführt werden, damit der Arzt, sich ein besseres Bild, über die Erkrankung verschafft und sie nicht mit anderen Krankheiten verwechselt, was möglich sein kann.  

Dermatitis Behandlung

Bei der Behandlung werden die Symptome und Beschwerden spezifisch therapiert. Eine komplette Heilung ist möglich, doch sie kann lange dauern und der Patient muss vollends "mitspielen", also die ganze Zeit, de Therapie durchmachen und sich komplett reinversetzen.

In der konventionellen Medizin ist eine medikamentöse, als auch eine externe Behandlung möglich. Wenn die Beschwerden nicht so extrem sind verschiedene Salben, Cremes, oder gar Emulsionen, verwendet werden. Wenn sie auf betroffenen Stellen aufgebracht werden, können sie sehr wirksam sein.

Auch Zäpfchen, oder andere verschiedene Einlagen, kann der behandelnde Arzt, empfehlen. Bei der medikamentösen Therapie können die früher schon genanten Antihistaminikum genommen werden, oder Antibiotika. Es ist sehr von Vorteil wenn die Medikamente Kortison in sich tragen, um so eine bessere und schnellere Wirkung zu erzielen. Diese haben allerdings verschiedene Nebenwirkungen, die sehr stark sein können, Daher, werden sie nur bei schwierigeren Fällen, vom Arzt, verschrieben. Dies wird durchgeführt wenn die Dermatitis besonders intensiv und hartnäckig ist.

Auch eine Lichttherapie ist möglich, oder Aufenthalt in wärmeren Umgebungen, oder das Einnehmen von Heilmitteln (meist häusliche Präparate). Dabei kann sich der Patient einen psychologischen Rat zuziehen, wobei sehr gute Erfolge erzielt werden können. Wenn die Medikamente nicht helfen können, gibt es auch verschiedene andere Mittel zur Behandlung von einer Dermatitis. Wenn all diese ausgeschöpft sind, kann im letzten Fall, auch eine Operation helfen.

Auch beim Vorbeugen kann einiges gemacht werden. Dabei sollten die Betroffenen Risikofaktoren meiden, sich eine ausgewogene Ernaehrung aneignen, mehr an der frischen Luft sein, sich aktivieren, und schädlichen Stoffen, aus dem Weg gehen. Wenn eine erbliche Anlage präsent ist, sollte man, bei kleinsten Beschwerden und/oder Symptomen, eine ärztliche Behandlung, zu Rate ziehen.

Mit solchen Infektionen und Entzündungen ist nicht zu spaßen, weil diverse Probleme aufkommen können. Zum Vorbeugen gehören auch eine gute Pflege und Beobachtung der Haut, damit eventuelle Probleme sofort erkundet werden, und diese im Keim erstickt werden. Stress, sollte als Risikofaktor, nicht nur bei dieser Erkrankung, gemieden werden. Zusammen mit anderen Überanstrengungen und Anstrengungen des Afterbereichs, kann eine Dermatitis ausgelöst werden.