Perirektaler Abszess

Perirektaler Abszess Symptome

Extreme pochende Schmerzen. Die typischen Symptome sind hier: ein drückender Schmerz, Schwellungen und eine Rötung. Diese kommen natürlich in der Analregion auf.   Weil sehr starke Schmerzen aufkommen, sind Störungen nicht selten. Es kann auch zu sogenannten Defäkationen kommen. Es handelt sich, hierbei, um Entleerungen des Rektum, wobei die Bestandteile, der aufgenommen Nahrung, komplett entleert werden. Dies passiert, bei Betroffenen oft nach einer Mahlzeit (Aufnahme von Nahrung). Es ist eine rein physiologische Reaktion des Körpers, auf eingenommene und verdaute Nahrung.   
Wenn die Entzündung in die sogenannten Ischiorektalräume kommt, kann sie auch die Nerven, besser gesagt, den einen Nerv, entzünden. Hierbei kann es zu einer Ischialgie kommen, was die Folge einer Entzündung des Nervus ischialgicus, ist. Dies ist eine weitreichende Komplikation der Erkrankung, weil eine Ischialgie chronisch bedingt sein kann. Sie ist, dazu, sehr schmerzhaft und bedarf einer langandauernden Therapie.   



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Dermatitis
Hämorrhoiden / Analfissuren
Hämorrhoiden
Neurologische Schäden
Osteoarthritis

Was ist Perirektaler Abszess

Eiteransammlung, als Folge einer Infektion. Es handelt sich um eine Entzündung, die eitrig hervorkommt und den Anus betrifft. Es betrifft, besser gesagt, das Gewebe um den Anus herum. Meist geschieht die Entzündung als Folge einer Infektion, die sehr stark sein kann. Wir haben schon die Analfisteln beschrieben, sie sind eine chronische Form der Analerkrankungen, und die Analabszesse eine akute. Das heißt also dass es sich oft um ein kurzfristiges Erscheinen handelt. Anders, sind die es die Fisteln, die viel länger andauern können.  

Oft sind dabei die Analdrüsen infiziert, was besonders bei Erwachsenen stattfindet. Die Drüsen, bzw. Analdrüsen befinden sich zwischen der Schleimhaut des Analbereichs und der Haut. Bei Kindern kommt die Erkrankung zwar auch auf, aber bei ihnen wird sie oft, durch eine sogenannte Windeldermatis, ausgelöst. Hierbei handelt es sich um toxische Erkrankung, die bei Neugeborenen und Säuglingen, aufkommt. Die Windeln werden dabei infiziert, oder, in diesem Fall, fast schon "vergiftet". Es ist, also, eine Infektion des Analbereichs, der verschiedene Ursachen haben kann (oft bei Schmierinfektionen, bei Durchfällen, oder häufigen Entleerungen).                                                                              
Die Erkrankung ist sehr oft bei Patienten, mit Erkrankungen des Darms, vertreten. Dabei ist es meist Morbus Crohn, dass ein Risiko, des perirektalen Abszess, erhöht.  
Die Abszesse finden sich meist unter der Haut, im Fettgewebe, unter dem Rektum, oder in der sogenannten Sphinktermuskulatur. Dies ist der Muskel, bzw. die Muskel, welche den Hohlorgan verschließen. Bei ungefähr zwei von drei Fallen, kommen die Entzündungen im Rand des Afters auf. Dies ist der Fall, weil die beiden Schließmuskel (der innere und äußere), gut geformt sind, und, quasi, "Straßen" bilden. Die weitreichende Entzündung wird auch den dreigeteilten äußeren Muskel, nach außen verschoben. Dieser ist sehr stabil und drängt, quasi, die Entzündung, zum Afterrand. 

 
In einem Drittel der perianalen Abszesse, bildet sich die Entzündung unter dem Fettgewebe. Sie weitet sich so tief im Fett aus, wobei Mediziner, von einem sogenanntem Ischiorektalabszess sprechen. Die Entzündung, bzw. der perirektale Abszess, kann sich auch zwischen zwei Muskulaturen bewegen, was, aber, sehr selten der Fall ist. Dabei ist der Abszess zwischen den, sogenannten, Läng- und Ringmuskulaturen, wobei sie sich in die Wand des Enddarms ausweitet. Hier sprechen Mediziner von einem hohem intermuskulärem Abszess, dass sich sehr stark ausweitet, und die empfindlichen Stellen betrifft. Es ist eine sehr akute Form, weil sie den Enddarm befällt, oder, besser gesagt, seine Wand. Genau so selten ist es dass, der Abszess (Ansammlungen von Eiter), zwischen den Schließmuskeln, aufkommt. Hierbei ist die sogenannte Form des Abszesses des Intersphinkter.    


Die Untersuchung der Erkrankung verläuft durch drei Phasen, und zwar die: Inspektion, Palpation und Rektoskopie. Die erste Stufe beinhaltet eine genaue Betrachtung des Patienten, wobei, der behandelnde Arzt, detailliert den Körper untersucht, um einen ersten Schritt, in der Findung der Diagnose zu haben. 
Der zweite ist die sogenannte Palpation, die wir schon ausführlich, bei anderen Krankheiten behandelt haben und die nicht unbekannt ist. Es handelt sich um ein Abtasten der betroffenen Region, hier, um die Entzündung genau deuten zu können. Die entzündete Struktur, oder auch die entzündete Stelle, wird spezifisch abgetastet, mit den Fingern, oder auch Händen. Die Palpation ist auch hier, wie bei sehr vielen Erkrankungen, eine Basistherapie, der klinischen Untersuchung. Hier, oder auch bei anderen Darmerkrankungen, und Erkrankungen des Anal- Rektalbereichs, sind sie sehr hoch einzustufen.  


Bei der Rektoskopie wird der Darm, oder hier Rektalbereich gut inspiziert, wobei der Körper, zunächst komplett entleert werden muss, um eine solche Untersuchung durchführen zu können. Dafür wird oft ein starkes Abführmittel genommen. Danach wird ein kleines Apparat in den Rektalbereich eingeführt, um die Entzündung(en), oder sonstige Vorgänge, wie Blutungen, genau zu sehen.    


Bei dieser Krankheit können auch Komplikationen aufkommen. Wenn sich die Entzündungen wiederholen, kann, sogar, die Schleimhaut des Rektum stark beschädigt, oder, im schlimmerem Fall, durchbrochen werden. Es kann auch, dabei, zu Fisteln im Analbereich kommen. Diese sind eine chronische Form der Entzündung und es entstehen, quasi, Gänge, die stark entzündet werden. Bei einer solchen Komplikation ist die Therapie sehr schwierig, weil die Ursache nicht erkennbar ist und sie immer wieder, anfallartig auftritt.                                                                                                                  

 

Perirektaler Abszess Behandlung

 Für die Behandlung, oder auch Therapie ist meist eine Therapie nötig. Dabei wird ein chirurgischer Vorgang durchgeführt, wobei die Abszesse so behandelt werden können.  Die Abszesse, bzw. der Eiter staffelt sich unterhalb des sogenannten Afterhebemuskels. Da findet eine Deckelung der Abszesse statt, die der Chirurg entfernt. Wenn der Abszess oberhalb des Aftermuskels, des Hebemuskels aufkommt, kann eine Drainagetherapie, durchgeführt werden. Dabei gilt es die Koerperfluessigkeiten abgeleitet, durch ein spezielles Gefaess, oder einen speziellen Gegenstand. Sie kann auch mithilfe eines Hohlorgans, oder einer Öffnung, durchgeführt werden. Dabei ist es sehr wichtig den Schließmuskel und, die gegenüber liegenden, wichtigen Bestandsteile des Anus, nicht zu verletzen.                                                                                                Um eine Drainage erfolgreich zu bewerkstelligen, kann auch eine sogenannte Endosonographie durchgeführt werden. Es ist eine sehr spezielle Methode, mit der wir uns nicht sonderlich befassen müssen, weil sie, oft nur in Spezialfaellen, zum Zuge kommt. Spezialisten auf dem Gebiet führen sie aus und diese Methode ist sehr modern und ausgeweitet.  

 
Nach dieser Therapie ist eine sogenannte Tamponade nicht oft der Fall, weil sie häufig nicht benötigt wird. Eine Tamponade ist eine spezifische Methode, wobei Öffnungen des Körpers, sozusagen, "verschlossen" werden. Diese erfolgt wenn auch diverse Körperhöhlen "gestopft" werden müssen, nach einer Operation, chirurgischen Behandlung, oder einem sonstigem Vorgang.