Darmverschluss

Darmverschluss Symptome

Übelkeit, Erbrechen,manchmal Verstopfung, extreme Beschwerden. Extreme Schmerzen im Bauch sind eines der typischen Symptome, wenn es zu einem Darmverschluss bei Kleinkindern kommt. Es kommt oft zu sehr lang anhaltenden Schmerzen, zu den früher schon benannten,Darmkoliken. Die Personen ziehen dabei ihre Beine ein und schreien sehr stark und relativ häufig. Ein Erbrechen ist nicht selten, wobei die Kinder zunächst den Inhalt des Magens erbrechen, dann Flüssigkeiten der Gallenwege und dann, was sehr unangenehm ist, auch Stuhl. Dazu entstehen Naesse, Ausbrüche von kaltem Schweiß und die Betroffenen werden blass. Die Schmerzen kommen und gehen, können chronische auftreten und sind sehr stark. Man könnte sie mit den Wehen bei Schwangeren vergleichen. Diese sind wie Wellen, eine Attacke folgt der nächsten. Kinder können von diesem Befall so furchtbar leiden, dass sie in einen Schockzustand geraten. Wie es bei Darmkoliken so ist, und was chronische Schmerzen generell auszeichnet, ist das sie sich zeigen und dann wieder verschwinden, sodass Kinder eine Weile ohne Beschwerden leben. Weil die Schlingen des Darms aufgebläht sind kommt es, fast schon, zum Auftreiben des Bauchs, woraus Blähungen entstehen. Die Geräusche dauern eine Weile und verschwinden dann wieder. Noch ein Symptom ist ein Schleim, der aus dem After rauskommt, der wie eine Himbeergelee aussieht.      



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Darmverschluss bei Kindern
Bleivergiftung
Gynäkologische Erkrankung(en)
Darminfarkt
Invagination (oft im Alter von 5 Monaten bis 2 Jahren)

Was ist Darmverschluss

 Eine Verstopfung in den Därmen. Die Krankheit des Darmverschlusses bei Kindern, die sich auch Invagination nennt, ist eine Einstülpung des Abschnitts des Darms. Wenn die Erkrankung aufkommt, kann, wegen dieser Einstülpung, der Inhalt, im Darm liegt, nicht richtig, oder gar nicht, durch ihn durchgehen kann. Dadurch kommt es zum Ileus, den wir schon etwas analysiert haben. Zu dieser Krankheit kommt es, vor allem, bei Kindern im ersten Lebensjahr und eigentlich meistens, bis zum dritten Jahr. Er wird dann schnell auch bemerkt, speziell bei Babys, die vorher gesund waren. Es ist aber relativ spät der Fall dass sich Blut und Schleim finden, bzw. das Blut abgeht. Das kleine Kind ist dabei angespannt und weint viel und die Eltern können Angst in ihrem Kind, was eine sehr schmerzhafte Erfahrung für sie ist. Wenn eine solche Krankheit kommt, wir sie sofort im Krankenhaus therapiert. Am Anfang wird der Bauch abgetastet, die Palpation. Wenn es nicht gleich klar erscheint, was meist der Fall ist, kann eine Untersuchung per Ultraschall den Beweis geben. Wenn auch diese nicht ganz reicht, gibt eine Untersuchung mit Röntgenapparat den eindeutigen Beweis, dass es sich um einen Ileus handelt. Der Darm ist dabei nicht mehr durchgängig und die Ursachen können sehr verschieden sein. Sehr oft ist bei kleinen Kindern der Dünndarm gestülpt, in den Blinddarm, oder den Dickdarm, der in einer aufsteigenden Position ist. Bei ungefähr sechs bis zehn Kindern, pro tausend,kommt ein Darmverschluss, in ihrem ersten Jahr vor. Nach dem dritten Lebensjahr kommt es sehr selten zum Ileus, was auch für Säuglinge, in den ersten drei Monaten, gilt. Wenn einer aufkommt, speziell im ersten Jahr, dann in der zweiten Hälfte.  Wir erwähnten schon kurz die möglichen Ursachen eines Ileus. Eine davon ist die Darmeinstülpung,was auch Invagination heißt. Es ist eine spezielle Reaktion des Traktes des Magen-Darmsystems. Diese Reaktion(en) können verschiedene Ursachen haben. Mechanische Hindernisse-welche die Verdauungspassage blockieren, wie , zum Beispiel, Gallensteine, Tumoren, oder andere Fremdkörper, oder vielleicht Würmer, die verschluckt wurden. Die zweite können Verwicklungen des Darms,bzw. deren Schlingen sein, was sich Volvulus nennt. Eine Einstülpung ist auch so eine Ursache, oder, wie sie Mediziner nennen, eine Invagination. Ebenfalls können angeborene Polypen einen Ileus auslösen, oder eine, meist harmlose,Magen-Darm-Grippe, kann auch eine Invagination hervorrufen. Dies geschieht weil der Darm mehr in Erscheinung tritt und sich mehr bewegt. Auch ein Einklemmen von Schlingen des Darms, kann eine Invagination auslösen, die oft durch eine Operation verursacht wurde. Sogenannte Malrotationen, die angeborenes Fehlverhalten des Darms aufweisen, sind eher selten der Fall. Wenn ein fremder Körper, von außen, für die Einstülpung verantwortlich sind, sprechen Mediziner von einem mechanischem Ileus. Wenn der Verschluss durch eine Invagination geschieht, wird das eingestülpte Stück des Darms nach vorne gedrückt und bekommt an Groesse. Die Folge dessen ist dass die Blutgefaesse, der Wand des Darms, nicht genug Blut geben können und Sauerstoff kann nicht genügend in das Gewebe reinkommen, was man fachlich als Ischämie bezeichnet. Dabei ist das Blut in den Venen aufgestaut, Blut kann so abfließen und die Folge können Blutungen der Schleimhaut des Darms sein. Um sich ein Bild zu verschaffen benötigt der Arzt so viele Informationen wie möglich, um die Krankengeschichte gut zu beleuchten.Nach der Erkundigung über die Schmerzen (und deren Phasen), so wie Symptomen,kann eine körperliche Untersuchung stattfinden. Am Handschuh kann der behandelnde Arzt die Einstülpungen fühlen, bzw. die Spitze, und den Schleim, der blutig ist, sehen.        

Darmverschluss Behandlung

 Am Anfang der Therapie sind zunächst äußere Maßnahmen wichtig. Ein Einlauf,oder eine Massage des Bauchs können dabei helfen. Beim Einlauf wird Flüssigkeit verwendet, die den eingestülpten Darm, mit ihrem Druck,zurückdrängt. Ob der Darmeinlauf die vorgesehene Wirksamkeit zeigt, kann ein Arzt per Ultraschall sehen, bzw. ob die Passage des Darms wieder durchlaufen werden kann. Eine operative Maßnahme wird, nur dann in Anspruch genommen, wenn die externen Maßnahmen ausgeschöpft sind und keine Resultate gebracht haben. Wenn kein Erfolg da ist, kann im extremen Fall, das Stück des Darms, dass ohne genug Bluteinfuehrung existiert, absterben. Die Bauchdecke wird dabei durchschnitten, um den Darm in die normale Position zu befördern. Eine Laparoskopie ist ebenfalls wirksam und wird viel angewendet. Diese haben wir schon deutlich bei anderen Erkrankungen analysiert und diskutiert. Durch den minimal-invasiven Eingriff durch den Bauch, wobei der Darm meist komplett erhalten wird. Wenn die Erkrankung schon in einer heftigeren Phase ist und der Darm ernsthaft beschädigt, wird das eingestülpte Stück des Darms entnommen. Dies nennt sich eine Darmresektion und wird, logischerweise, dann durchgeführt, wenn der  Ileus schon fortgeschritten ist. Wenn Infektionen der Bauchfellen aufkommen, als eine mögliche Komplikation, ist eine Infusion nötig, die Keime abtötet kann und für eine Stabilisierung des Kreislaufs zuständig ist. Die Prognose einer Heilung, bei Kindern, ist hier meist gut, besonders wenn die Krankheit in einem frühen Stadium erkannt und therapiert wurde. Wenn sie jedoch eine relativ lange Zeit dauert können die Schlingen des Darms absterben, weil sie nicht genug Blut bekommen. Wenn dazu noch Bakterien aus dem Darm in das Gewebe kommen, dass in der Nähe ist,kann es zu einer Peritonitis (Entzündung der Bauchfellen) kommen, was eine schwere Komplikation ist. Ein schnelles Handeln ist hier extrem wichtig, wie für die Eltern, so auch für die Ärzte. Der Zustande des Kindes kann, sich,binnen weniger Tage, verschlimmern. Also, man kann abschließend sagen, dass keine rechtzeitige Therapie, oder auch Operation, sogar zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.