Eileiterschwangerschaft

Eileiterschwangerschaft Symptome

Ausbleiben der Periode, starke Schmerzen im Unterleib, die plötzlich erscheinen. Typische Symptome die bei einer Eileiterschwangerschaft präsent sind, sind meist das Ausbleiben der Periode und Schmerzen im Unterbauch.

Blutungen sind dabei nicht die Ausnahme. Eine genaue Diagnose kann erst nach einer durchgeführten Ultraschalluntersuchung und einer sogenannten Beta-hCG-Untersuchung erstellt werden. Es ist heute Gang und Gäbe das Frauenärzte eine zusätzliche frühe Ultraschalluntersuchung betreiben, sodass eine Eileiter ausgeschlossen oder diagnostiziert werden kann. Dies passiert zwischen der 8. und 12.

Woche der Schwangerschaft. Nach einem anderthalbmonatigem Ausbleiben der periodischen Blutung, geschieht ein Ablösen der abgestorbenen Frucht vom Eileiterwand. Blut vermehrt sich im Eileiter, er dehnt sich und verursacht so Schmerzen im Bauch. Diese können sich erheblich verschlimmern wenn die Anlage der Schwangerschaft zum Bauchraum transportiert wird und wirken so wie wehenartige Schmerzen. Eine Blutung kommt, wie gesagt, auf und kann zu einer Reizung des Innern des Bauchraums führen. Bei solchen Situationen bewegt der behandelnde Arzt den Gebärmutterhals, was sehr starke Schmerzen verursacht.

Bei ca. jeder zwanzigsten Patientin kommen größere Probleme auf, sie wird in einem Schockzustand eingeliefert, ihr Kreislauf ist nicht stabil, was durch das verlorene Blut ausgelöst wurde. Dazu kommen auch noch Reizungen im Innern des Bauchraums. Diese heftigen Schmerzen können durch eine Zerreißung des Eileiters entstehen.

Im Extremfall können die betroffenen Frauen binnen weniger Minuten verbluten, besonders wenn das Zwerchfell ebenfalls gereizt wird. In einer solchen Situation kann es zu einer Strahlung der Schmerzen in den Rücken und die Schulter kommen.  Auch wenn es zu keinen Komplikationen kommt müssen die Patientinnen im Krankenhaus immer überwacht und therapiert werden. Die Folgen könnten, wenn es auf die leichte Schulter genommen wird, verheerend sein.

Zur Zeit gibt es immer mehr Arzneimittel die helfen können, sodass Operationen immer weniger durchgeführt werden müssen.                                                                                         



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gynäkologische Erkrankung(en)
Entzündliche Beckenerkrankung (bei Frauen)
Laktoseintoleranz
Blinddarmentzündung
Sichelzellanämie

Was ist Eileiterschwangerschaft

Präsenz (Vorhandensein) eines wachsenden Fötus außerhalb der Gebärmutter, in der Regel im Eileiter. Eine befruchtete Eizelle kann sich im ganz schlimmen Fall im Eileiter einnisten, was zu einer Eileiterschwangerschaft führt.

Das Risiko, das so etwas passiert ist ca. bei 1-2%, sodass man sagen kann dass so eine Schwangerschaft nicht äusserst selten ist. Komplikationen können also allerdings aufkommen. Es handelt sich um die am meisten vorkommende Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter.

Andere Stellen bei denen eine solche Einnistung möglich ist sind der Eingang der Gebärmutter, die Muskulatur der Frau, der Eierstock, oder auch der Bauchraum. Die befruchtete Eizelle kann aus dem Eileiter in den Bauchraum kommen, weil der Eileiter und der Eierstock nicht fest miteinander verbunden sind. Die betroffenen Frauen sind natürlich nach einer Nachricht niedergeschmettert, aus zwei Gründen.

Zunächst sind sie sich der Situation bewusst dass sie ihr gewünschtes Kind nicht bekommen und außerdem muss noch eine Operation durchgeführt werden, nach der ihre Chancen auf eine weitere Schwangerschaft sinken können. Heutzutage sind die Möglichkeiten für eine Heilung erheblich gestiegen.

Früher war eine solche Schwangerschaft lebensbedrohlich. Heute kann sie mit Hilfe eines Ultraschalls und einer speziellen Untersuchung sehr früh erkannt, und somit auch behandelt werden. Mit den neusten Möglichkeiten ist meist eine Operation nicht nötig und per Fertilisation- künstliche Befruchtung (in vitro-aus der Epruvette) sind die Möglichkeiten für eine/weitere Schwangerschaften sehr gestiegen. Auch wenn die Eileiter nicht mehr in Funktion sind, können Frauen mit dieser Methode Kinder gebären.

Wenn wir über die Entstehung der Eileiterschwangerschaft diskutieren, können wir sagen dass eine sehr schlimme Diagnose ist relativ viele Faktoren dazu kommen. Ein Eileiter ist mit ganz vielen kleinen Härchen verseht.

Normal bewegen sie sich in eine Richtung dass der Eileiter zur Gebärmutter kommt. Viele Faktoren können diese Bewegungen stören und den Eileiter sozusagen aus der Bahn werfen, sodass sich im Eileiter ein befruchtetes Ei einnisten kann. Eine potentielle Gefahr ist wenn sich eine Entzündung des Eileiters abspielt; so kann das befruchtete Ei nicht die Gebärmutter erlangen. Blinddarmentzündungen können Engpässe oder Verlegungen des Eileiters verursachen, weil sie sogenannte Verwachsungen auslösen können.

Nach Operationen können ebenfalls Komplikationen, besonders die im kleinen Becken, der sich aus dem Eileiter, Eierstock, Harnleiter und Blinddarm enthält. Der Eileiter kann auch von außen eingeengt werden, zum Beispiel, bei Tumoren oder sogenannten Myomen (gutartigen Tumoren). Eine solche Schwangerschaft kann auch mit einer Pille ausgelöst werden, weil die Hormone künstlich unterdrückt werden. So etwas kann auch bei sogenannten Spiralen, Tubensterilisationen, oder auch mit Behandlungen die eine hormonelle Unfruchtbarkeit therapieren sollen.

Eine Entstehung der Eileiterschwangerschaft kann auch die auch durch die hormonelle Situation der Frauen ab dem 30. Lebensjahr stark beeinflusst werden. Mit den Jahren steigt auch das Risiko.                                                                             

Eileiterschwangerschaft Behandlung

Wenn sich die Eileiterschwangerschaft von selbst reduziert kann in speziellen Fällen langsam und mehr abwartend therapiert werden. Natürlich müssen die Eileiter nach einem Ultraschall einwandfrei sein und dass keine anderen Probleme vorliegen. Eine häusliche Therapie ist dann erstrebenswert, sodass die Frau regelmaessig untersuch werden muss. Dabei ist die Wertung des sogenannten Beta-hCG extrem wichtig. Wenn der Wert unter einer normalen Zahl angekommen ist, kann die Behandlung abgebrochen werden. Bei ungefähr 6 von 10 Frauen kann es zu einer Rückbildung der Frucht kommen ,wenn eine solche Therapie wirksam war. Das Wort kann ist hier zufällig vorgekommen, weil dies in Studien bis heute nicht bewiesen wurde.

Wenn wir über nicht-operative Methoden der Therapie reden, gibt es ein gutes Mittel, dass man den betroffenen verabreicht, was sich Methotrexat nennt. Es wird intravenös oder direkt in den Muskel verabreicht. Es handelt sich um ein starkes Mittel, weil oft die Nebenwirkungen Übelkeit, Erbrechen, diverse Entzündungen, Durchfall, Gastritis, oder auch Schleimhaut im Mund sein können. Es kann sogar zu einer Störung der Leberfunktion führen.

Diese Behandlung hat den Vorteil dass eventuelle Verwachsungen des Eileiters, die eine Minderung der Fruchtbarkeit auslösen können, ausgeschlossen sind. In einigen Fällen muss leider auch dazu operiert werden, was in jedem fünftem Fall den Erhalt des Eileiters nicht bewerkstelligen kann. Wenn Patientinnen Probleme mit der Leber, den Nieren, oder mit dem Knochenmark haben dürfen diese Mittel nicht eingesetzt werden. Dazu zählen auch Allergien gegen Methotrexat, Probleme mit Geschwüren des Magen-Darms und auch bei Lungenkrankheiten. Wenn es um operative Behandlungsmethoden geht, kann man sagen dass bei 7 von 10 Frauen der Eileiter erhalten bleiben. Logischerweise ist dass bei 3 von 10 Frauen leider nicht der Fall. Diese Methoden hängen auch vom Kinderwunsch und der Beschädigung des Eileiters ab. Wenn der Eileiter nur ein wenig beschädigt ist und dazu noch ein großer Kinderwunsch herrscht, bleibt er meistens erhalten.

Beim Gegenteil, also wenn kein expliziter Kinderwunsch da ist und der Eileiter extrem beschädigt ist, ist eine Entfernung des jeweiligen Eileiters unumstößlich.                                         Eine Operation kann auch mittels einer Laparoskopie durchgeführt werden. Das heißt dass eine Operation, mit einem kleinem Schnitt in den mittleren Knopfloch, ausgeführt wird. Meistens wird diese einer größeren Operation vorgezogen, weil die Patientin weniger blutet, die Schmerzen sind weniger und Verwachsungen im Bauchraum, die eine Fruchtbarkeit vermindern, sind sehr gering. Dazu hält sich die Frau viel kürzer im Krankenhaus auf und die Behandlungsdauer ist auch verkürzt.                                       Eine große Operation ist bei akuter Lebensgefahr, schweren Entzündungen, Blutungen, oder Verwachsungen, dringend erforderlich. Nach einer Operation werden natürlich die Kontrollen der Beta-hCG weiter durchgeführt, weil so die Ärzte sicher sind dass die Eileiterschwangerschaft komplett entfernt worden ist. Wenn die Werte gleich bleiben, oder sogar steigen, müssen Ärzte handeln, ob man abwarten sollte, oder vielleicht Arzneien, oder andere Methoden einführen sollte.