Harnleiterstein

Harnleiterstein Symptome

Der Schmerz beginnt oft an der Seite, begleitet mit schmerzhaftem Urinieren und Blut im Urin, kann auch zum Fieber führen. Die eigentlichen Symptome des Uretersteins kann man in drei Kategorien verfassen, und zwar: Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, chronische Schmerzen und Übelkeit. Mit diesen jeweiligen Symptomen werden wir uns hier auch beschäftigen.

Schmerzen beim Wasserlassen können für die betroffenen Personen sehr unangenehm sein und beeinträchtigen das Wasserlassen immens. Es entsteht eine großer Druck und diese Art der Beschwerden befasst beide Geschlechter und verschiedene Altersgruppen. Dieses Gefühl des Schmerzes und Brennens manifestiert sich sowohl beim Wasserlassen, als auch nach dem Urinieren. Mediziner bezeichnen dieses Phänomen auch als Algurie.

Die Harnwege, die alles ableiten, sind dabei betroffen und auch die Harnblase selbst. Die Harnpassagen, oder auch die Harnwege beinhalten den Harnleiter und das Harnrohr. Der Termin Algurie ist, wie so oft, aus dem griechischen, und ist eine Ableitung der Wörter algos-Schmerz und ouron-Harn. Das Brennen und Wasserlassen ist mehr für jüngere Frauen typisch. Die Ursachen sind generell vielseitig und relativ untypisch dabei.

Bei Betroffen die eine spezielle Behandlung durchführen müssen, oder irgendwelche sporadischen Begleiterscheinungen mit sich ziehen, haben diese Symptome. Bei schwangeren ist es ein relativ häufiges Problem und auch bei Frauen in den Wechseljahren. Personen mit Problemen mit dem Stoffwechsel haben, wie zum Beispiel Diabetes, können Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen nachweisen. Natürlich sind bei Menschen mit organischen Leiden diese Symptome auch ausgeprägt. Dabei sind besonders Prostatapatienten und Menschen mit Harnleiden betroffen.

Ebenfalls sind Personen mit ansteckenden Geschlechtskrankheiten (wie, zum Beispiel, Gonoreu, Syphilis, AIDS) sehr davon betroffen. Zu ihnen kann man auch Patienten mit vorhandenen Blasensteinen zählen, die oft über Brennen und Schmerzen bei der Harnblasenentleerung klagen. Als eine weitere Ursache kommen bei diesen Betroffenen auch noch bakterielle Erreger dazu. Chronische Schmerzen sind ein weiteres Symptom, dass man generell als eines der Eckpfeiler der Beschwerden benennen kann. Es sind Schmerzen die fast immer da sind, oder in regelmäßigen Abstände aufkommen.

Eine körperliche Bedingung der Schmerzen ist nicht immer nachweisbar. Es gibt eine wo sie eine psychische Fundierung haben, zum Beispiel bei Erkrankungen wie Depression. Dabei gibt es keine körperlichen (physischen) Faktoren für die Auslösung der Schmerzen. Wenn aber, akute Schmerzen auftreten, ist meist eine körperliche Anomalie präsent. Diese Form der Schmerzen ist meist ein brennendes und/oder stechendes Gefühl in der Harngegend.

Zwei gute Beispiele für solche Schmerzen sind Bandscheibenvorfälle und Hämorrhoiden. Ein akuter Schmerz  bezeichnet eine Veränderung im Körper, dass man als gefährliches Zeichen deuten kann. Verbrennungen und Verletzungen sin hier ein gutes Bespiel, wobei der behandelnde Arzt genau die Diagnose erstellen kann und so die Behandlung durchführt. Anders ist es bei chronischen Schmerzen, die fast eine Krankheit für sich darstellen. Bei ihnen ist es sehr oft schwer eine präzise Diagnose zu erstellen, weil die Ursachen nicht immer fixiert werden können. Eine prävalente Ursache ist hier oft eine psychische Erkrankung oder andere Erkrankungen des/der Betroffenen.                     Das dritte, sehr häufige, Symptom beim Harnleiterstein ist Übelkeit. Es kommt meist vor dem Erbrechen. Natürlich muss sich die jeweilige Person danach auch übergeben. Spezielle Reize im Magen sind die Initialzündung für eine Reizung im Brechzentrum des Gehirns, woraus es logischerweise geleitet wird. Symptome die sehr oft mit Übelkeit kommen sind:Schwindel, Fieber, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Bauch- und Magensschmerzen, oder auch Magen-Darm-Krämpfe.

Eigentlich verläuft Übelkeit schnell und legt sich nach einer paar Stunden, oder sogar früher. Wenn sie jedoch über mehrere Tage andauert, sollte man auf jeden Fall den Arzt aufsuchen. Die Ursachen für Übelkeit sind auch wie bei chronischen Schmerzen sehr vielschichtig und vielseitig. Am häufigsten ist der Magen überfordert und kann auf Schadstoffe nicht richtig reagieren. Solche schädlichen Stoffe können verkommene Lebensmittel sein, was zu einer Lebensmittelvergiftung führen kann. Andere Stoffe sind z.B. Alkohol oderBakterien, die als Erreger zu Übelkeit führen können. Das Gehirn selbst kann auch zu Übelkeit führen und sie steuern. Das geschieht sehr oft bei Reisen, Schwangerschaften, oder bei Störungen des Stoffwechsels, wo Übelkeit aufkommen kann. 

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Nierenbeckenentzündung
Gynäkologische Erkrankung(en)
Proctalgia fugax
Darmverschluss
Bleivergiftung

Was ist Harnleiterstein

Das Durchdringen des Nierensteins in den Harnleiter, das Rohr dass die Niere mit der Blase verbindet.

Beim Harnleiterstein handelt es sich um Ablagerung im Harnleiter. In den meisten Fällen vergeht es von allein, er tritt sozusagen von selbst ab. Professionell nennen ihn Mediziner auch Ureterstein. Es bilden feste Massen, sogenannte Konkremente, die sich um ihn befestigen und dort lagern. Von Vorteil ist dass es sich um ein hohles Organ handelt, dass macht es für die Konkremente leichter sich festzusetzen. Weil natürliches Konkrement/Konkremente einem Stein ähnlich sehen, nennt man ihn auch Harnleiterstein. Diese gefestigten Massen (Steine) können , je nach Anzahl, ihrer Aktivität und ihrer Position, leichte bis ganz starke Schmerzen auslösen. Manchmal kann es auch passieren dass Blutungen aufkommen, die man Urin gut sehen kann. Die Ursache für ein solches Szenario liegt in den Schädigungen der Schleimhaut der Harnröhre.

Das Risiko Harnleitersteine zu bekommen ist proportionell mit dem Alter. Was die Geschlechter betrifft, können gleichermaßen Frauen wie Männer davon betroffen sein. Wenn wir über die Ursachen einer solchen Erkrankung sprechen, liegen sie meist im einem zu konzentriertem Urin, oder es gibt eine hohe Konzentration von irgendwelchen (Schad)stoffen im Körper. Einige können im Urin nicht ganz ausgelöscht werden, sodass sich Steinchen bilden, wie eben jener Stein im Harnleiter. Eine mögliche Ursache kann eine einseitige Ernaehrung sein, oder bei bzw. beim Betroffenen gibt es diverse Stoffwechselstörungen. Dieses ist nur eine Annahme, die sich nicht komplett bestätigt hat.

Eine weitere Ursache kann auch das Einnehmen von mehreren Arzneien für einen Harnleiterstein verantwortlich sein. Auch Entzündungen können einen Harnleiterstein verursachen, besonders wenn die Organe betreffen, die als Ableitung des Harns dienen. Ein gesunder Körper produziert Substanzen, die eine Produktion von Konkrementen inhibiert. Vielleicht ist eine Ursache der Lagerung dieser Steine, eine niedriges Niveau der Substanzen, oder sie sind überhaupt nicht vertreten, was die eine Bildung eines Uretersteins bekräftigt. Die potentiellen Ursachen, die einen Harnleiterstein generieren können, sind nicht immer genau zu deuten.                                                                             

Harnleiterstein Behandlung

Sehr starke Schmerzen sind beim Harnleiterstein oft der Fall. Sie können sehr gut mit Medikamenten therapiert werden, die schmerzlindernd wirken. Solche Arzneien können einfach intravenös in den Patienten eingeführt werden. Es gibt auch besondere Arzneimittel die zu einem Abgang des Uretersteins helfen. Diese werden nur eingesetzt wenn ein Harnleiterstein sich nicht selbständig bewegt, also wenn keine Flüssigkeit dazugefügt wird.

Andere Methoden verhelfen der Zerstörung des Harnleitersteins, wobei er zertrümmert wird. Der Effekt ist die restlichen Steinchen dann meist selbst abgehen. So eine Eingriff wird mit Hilfe von Ultraschallwellen durchgeführt und verspricht gute Ergebnisse. Diese Methode wird extern durchgeführt und bei kleinen Steinen (die etwa 5 mm groß sind) ist sie extrem wirksam. Wenn dies nicht durchgeführt werden kann, gibt es weitere Methoden, bei denen spezielle Instrumente in den Harnleiter eingeführt werden, um die Steine zu zerkleinern.

Der letzte und nicht immer populäre Eingriff ist eine Operation. Sie wird nur dann ausgeführt wenn alle andere Möglichkeiten ausgeschöpft sind. So wird der Harnleiterstein operativ entfernt.