Hepatitis

Hepatitis Symptome

Schwäche, Müdigkeit, Schmerz im oberem rechtem Unterleib, Gelbsucht, die Haut ist gelblich. In einer frühen Phase der Krankheit kommen eigentlich Symptome wie: Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, oder Schmerze in den Gelenken.

Eines der wichtigen Symptome die man sehr gut erkennen kann ist gelbliche Haut , die nach einer kurzen Zeit mit einem dunklem Urin zusammen kommt. Das Urinieren wird erheblich erschwert und eine Dunkelfärbung des Urins ist sichtbar. Bei einer akuten Hepatitis erreicht nach 7 bis 14 Tagen den Höhepunkt und vermindert sich dann nach etwa 2 Wochen bis zu einem Monat.

Einer großer Teil der erwachsenen Population hat einer gewißen Weile keine Probleme und kann sich gut erholen. Die positive Folge dessen ist eine lebenslange Immunität. Bei Kindern ist es genau umgekehrt, ein überwiegender Teil leidet unter dem Virus langfristig und kann gegebenenfalls nie wieder eine 100%-ige Immunität erreichen. Bei ca. 90 % der Fälle ist eine chronische Form der Erkrankung unabdingbar. All diese Faktoren die aufgezählt wurden, sind mit der akuten Hepatitis in Verbindung zu bringen.

Eine andere Form ist die chronische Hepatitis, deren Symptome und Ausweitungen wir behandeln werden. Bei einem kleinem Teil der Erwachsenen ist ein Virus im Blut auch nach sechs Monaten noch nachweisbar. Basierend auf der chronischen Befund der Krankheit, besteht ein gewichtiges Risiko dass die Leber ernsthaft und langfristig beschädigt wird.

Die Symptome bleiben meist gleich wie bei eine akuten Hepatitis. Aber die Risiken für eine Veränderung der Leber im Bindegewebereich, eine sogenannte Leberfibrose, oder auch die eben erwähnte Leberzirrhose, wobei die Leber schrumpft. Eine Beschränkung der Leberfunktion ist die Folge, vor allem wenn man bedenkt dass bei einer Zirrhose das Risiko für einen Leberkarzinom erhöht wird. Natürlich ist die Ansteckungsgefahr größer wenn sich Bestandteile eines Virus im Blut erkennen lassen.



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Bleivergiftung
Morbus Crohn
Lebererkrankung(en)
Hepatitis (nicht oft bei Kindern)
Morbus Crohn (selten bei Kindern)

Was ist Hepatitis

Infektion oder Entzündung der Leber, kann durch langfristiges Trinken verursacht werden. Es handelt sich dabei um eine Entzündung der Leber , die durch eine Entzündung mit dem Hepatitis-C-Virus ausgelöst wird. Der Krankheitsurasacher, bzw. Erreger wird durch das Blut transferiert.

Meistens wurde und wird sie durch Bluttransfusionen übertragen. Der Virus kann sich auch in anderen Koerperfluessigkeiten aufhalten , wie zum Beispiel in Sperma, oder auch in Muttermilch.

Eine Übertragung durch diese Flüssigkeiten ist jedoch äusserst selten. In einigen Fällen der akuten Hepatitis kommen Symptome wie: Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, aber auch Durchfall, ein einfaches Gefühl der Schwäche, Appetitlosigkeit, und, das Symptom was nur bei dieser Krankheit entsteht, Gelbsucht. Die Zeit in der sich ein HC-Virus einnistet und erste Symptome und Bemerkungen entstehen beträgt in etwa von zwei bis zu sogar 26 Wochen. Fast ein drittel der Patienten bleibt ohne Schaden und kann sich schnelle heilen, weil die Infektion gut/mild verläuft. Bei fast 70 % der Betroffenen ist es leider anders.

Die Krankheit ist akuter und nimmt einen chronischen Verlauf und kann bleibende Schäden hinterlassen. Auf lange Sicht kann der Virus eine Leberzirrhose, diverse Schäden der Leber, oder gar Leberkrebs auslösen. Leider ist es auch so dass akute Fälle, also eine chronische Hepatitis oft sehr lange unerkannt bleibt. Es ist, wie bei ganz vielen Krankheiten, so dass eine frühe Diagnose die Heilungschancen erheblich steigt. Natürlich ist es von allerwichtigster Bedeutung die Erkrankung in einem frühem Stadium zu erkennen, um eine nötige Behandlung durchzuführen und die Heilungschancen erheblich zu steigern. Dieses kann eine fortwährende Beschädigung der Leber stoppen.

Ein simpler Bluttest stellt sofort fest ob es sich um HCV- Infektion handelt, oder nicht. Man könnte sagen dass das HC- Virus für lange Zeit eine Unbekannte war. Erst 1989., wurde ihm die Attestierung, als das häufigste Virus anerkannt, dass durch eine Bluttransfusion entsteht. Die Diagnose wird meist bei Routineuntersuchungen herausgestellt, aber auch beim Blutspenden. Also, so kann es passieren dass Jahre vergehen bis man den Virus erkannt hat, und dass auch noch zufällig.

Leider ist es oft so dass die Leber geschädigt wird, sodass bis zu 20 % der Patienten nach vielen Jahren eine Zirrhose der Leber bekommen, und bis zu 4 % der Betroffenen leiden an Leberkrebs. Sollte sich der Befund auf eine Erkrankung der Leber bestätigen, werden weitere Tests durchgeführt und die Diagnostik setzt sich fort

Hepatitis Behandlung

Die Behandlung für Hepatitis ist vielseitig. Es gibt sehr viele verschiedene Arzneien, die eingesetzt werden können. Ein probates Mittel ist das Interferon. Es handelt sich dabei um eine natürliche Eiweiß-Zucker-Verbindung, dass dem Körper hilft Fremd- und Schadstoffe zu bekämpfen. Interferone sind in verschieden Formen vorzufinden, weil ihre  Vielschichtigkeit und Funktionalität für den Körper anders sind. Im Körper können sie verschiedene Aufgaben übernehmen. Das Medikament Interferon alfa ist gegen die Bekämpfung von HC- Viren ein gutes Mittel.

Beim chronischen Hepatitis reicht der menschliche Körper nicht aus um genügend Interferone zu produzieren, sodass er mit Interferon alfa behandelt werden kann. Die Entdeckung dieses Mittels hat sich bei der Bekämpfung von Fremdstoffen bezahlt gemacht, weil der erkrankte Körper nicht mehr in der Lage ist sich selbst zu schützen. Das Immunsystem produziert bei einem \"Angriff\" des Virus selbst Interferone, aber die reichen bei einer chronischen Erkrankung nicht aus, um den Körper genügend zu schützen. Deshalb haben Forscher die Produktion eben jenes Interferons alfa in die Gänge gebracht und noch dazu wird ihre Effektivität weiter systematisch untersucht und optimiert.

 
Ein anderes Mittel, dass auch gut helfen kann, ist Ribavirin. Es ist ein Wirkstoff dass den Interferon alfa maßgeblich unterstützen kann, wenn er zusammengekoppelt mit dem Interferon eingesetzt wird. Internationale Forscher haben herausgefunden dass erste diese Kombination die Heilungsraten, die heute im Umlauf sind, erst möglich macht. Ribavirin kann in einen Virus eingebaut werden und dessen Vermehrung reduzieren. Es unterstützt das Immunsystem bei der Bekämpfung von Viren, hat aber allein wenige Chance einen Virus zu stoppen. Das Zusammenwirken der beiden erwähnten Mittel ist jedoch bis heute nicht genau geklärt worden.

Die Arzneimittel werden täglich aufgenommen, und zwar am besten zu den Mahlzeiten, zweimal täglich. Es ist ein Mittel dass ungeborene Kinder stark schädigen kann, weshalb eine Schwangerschaft vor Beginn einer Therapie kategorisch ausgeschlossen werden muss. Bei manchen chronischen Patienten kann auch eine solche Kombinationstherapie nicht helfen, weshalb es neue Medikamente gibt und auch immer wieder neue erforscht werden um die Heilungsmöglichkeiten zu verbessern. Doch auch diese haben vermehrt Nebenwirkungen. Dazu können Probleme mit dem Magen gehören, Hautprobleme können entstehen, oder auch schwere Kopf- oder Gliederschmerzen.