Herzinfarkt

Herzinfarkt Symptome

Der Schmerz sitzt sehr schwer in der Brust, oder sehr hoch im Unterleib, gegebenenfalls in der Backe, linken Schulter oder Ellbogen. Schwitzen tritt auf.

Die häufigsten Symptome sind sehr starke, brennende Schmerzen hinter dem linken Brust, oder im vorderen linken Bereich der Brust. Des weiteren können Schmerzen im Oberbauch, der Schulter, Rücken, oder im Kiefer vorkommen. Sehr oft reflektieren sie in den linken Arm. Auch zu den normalen Symptomen gehören: Gefühle der Angst, Beklemmung und sogar Todesängste; eine schwere Atemnot, die plötzlich erscheint, und dazu Schwindelgefühle und sogar Bewusstlosigkeit; und auch Erbrechen und Übelkeit.                   Die Schmerzen treten im Brustbereich auf, wenn die Arterie des Herzkranzes verschlossen ist. Dabei kommt es zum Vorderwandinfarkt. Wenn das rechte Herzkranzgefaess betroffen ist, kommt es zum Hinterwandinfarkt und im Oberbauchbereich kommen Schmerzen auf. Das heißt dass die Symptome/Schmerzen suggerieren welches Gefaess verstopft ist.Wenn es aber zu einer Verstopfung eines der großen Herzkranzgefaesse, kommt es sofort zum Tod (dies nennt sich akuter Herztod).                                   Eine sogenannte Angina pectoris, bei der Verengungen des Gefaesses entstehen, hat oft die ähnlichen Symptome wie ein Herzinfarkt. Die Durchführung eines EKG`s klärt sehr schnell worum es sich handelt.

Die Anzeichen für einen Herzinfarkt sind nicht immer deutlich. Fast jeder fünfte ist schmerzlos. Das passier meist bei älteren und zuckerkranken Menschen. Ungefähr bei einem Drittel bis zu sogar einer Hälfte der Fälle, kommt der Infarkt ganz plötzlich, wobei keine vorrigen Beschwerden auftraten. Die Vorzeichen für einen Infarkt sind bei Frauen und Männern sehr verschieden. Frauen verspüren ,nur bei etwa einem Drittel der Betroffenen, Symptome wie  Brustschmerzen.

Bei ihnen sind Kurzatmigkeit und Müdigkeit viel mehr vertreten. Eines der Vorzeichen des Herzinfarkts sind bei Frauen oft Schlafstörungen. Übelkeit und Beschwerden im Magen sind bei Frauen viel öfter präsent. Die Sterbensrate bei Frauen ist ebenfalls höher als bei den Männern.               

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Harnleiterstein
Darmverschluss
Darmverschluss bei Kindern
Rhinitis (Schnupfen)
Schlaganfall

Was ist Herzinfarkt

Eine Blockierung in einer der Arterien, die das Herz versorgen. Wenn sich das Blutgefaess im Herzen (das sogenannte Koronargefaess) verschließt, kommt es zum Herzinfarkt. Sauerstoff kann nicht mehr in den Herzmuskel eindringen und für eine normale Funktion dienen. Das Gewebe des Muskels stirbt ab, wenn nicht ganz schnell nicht die Durchblutung nicht wieder in den normalen Rhythmus kommt.

Die Beschwerden und Symptome können sehr verschieden sein, was sehr von dem Ort und Groesse des Infarkts abhängt. Die eigentliche Ursache liegt in einem Gerinnsel des Bluts (Thrombus), dass das Gefaess des Herzkranzes verschachtelt. Die betroffene Arterie ist sehr oft schon vorher zusammengingt worden. Der Herzmuskel bekommt nicht genügend Nahrung und Sauerstoff. Wenn sich das Gefaess nicht sehr rasch wieder öffnet, kann es zum Absterben des Herzmuskels kommen.

Es ist bei solchen Situationen immer ein Notfall. In den Industrieländern kommt es sehr oft zu Herzinfarkten, wobei man in Deutschland von ungefähr 280000 Menschen im Jahr sprechen kann. Die Ursache, die am meisten vorkommt, ist die sogenannte koronare Herzerkrankung. Übergewicht, ein Mangel an Bewegung und Rauchen können diese Krankheit stimulieren.

Die Ursachen eines Herzinfarkts kann man in ein paar Hauptaugenmerke verfassen. Und zwar sin sie: ein erhöhter Blutdruck (das beschädigt die Gefäßwände), ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus (eine Zuckerkrankheit und erhöhter Blutzucker schädigen die Gefaesse), eine hohe Entzündung im Körper (es bildet sich Plaque), und auch Alter- die meiste Ursache für einen Herzinfarkt, weil sich Ablagerungen bilden und eine Verkalkung der Arterien stattfindet. Dies sind die häufigsten Ursachen für einen Herzinfarkt, Medizinforscher sind sich noch nicht einig ob Eiweißbausteine (sogenannte Aminosäuren) ein Risikofaktor darstellen. Eine gewichtige Rolle spielt auch die Arterienverkalkung (die sogenannte Arteriosklerose), dass die Ursachen überhaupt aufkommen. In den Schlagadern (Arterien) werden Ablagerungen gebildet, die sich in der Medizinsprache Plaques nennen. Auch bei relativ jungen Menschen kann man ihn schon nachweisen.

Die Ablagerungen führen zur Verkleinerung der Gefaesse, was die Durchblutung reduziert.        

Herzinfarkt Behandlung

Patienten, die unter einem Herzinfarkt leiden, müssen stationär behandelt werden, und zwar auf der Intensivstation, wo sie natürlich immer überwacht werden müssen. Das verschlossene Gefaess des Herzkranzes gilt es schnellst möglich zu öffnen. Weil das Herzmuskelgewebe abstirbt, ist es primär wichtig die Durchblutung herzustellen und den Kreislauf zu stabilisieren. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten der Behandlung.                                                                                                                 Die Lysetherapie beinhaltet eine Auflösung des Gerinnsels (Thrombus), wobei der Arzt intravenös Arzneien einspritzt. Nach dem Herzinfarkt hat man dann die größte Möglichkeit einer Öffnung des Gefaesses. Wenn der Herzinfarkt vor mehr als Stunden war, ist die Wirksamkeit dieser Methode sehr gering.

Diese Arzneimittel hemmen die Blutgerinnung, weil sie im ganzen Körper wirken. Negative Folgen können Blutungen sein. Auch Missbildungen des Gefaesses oder Geschwüre des Magens können auftreten. Bei ca. jedem hundertstem Fall kommt es sogar zu Hirnblutungen; was natürlich am schlimmsten ist. Des öfteren sind auch Rhythmusstoerungen im Herzen der Fall, weshalb die betroffene Person eigentlich ständig überwacht werden muss. Noch eine weitere Behandlungsmethode ist die sogenannte Akut-PTCA. Dabei wird ein Katheter ins Herz eingeführt, damit das Gefaess eröffnet / erweitert werden kann. Dazu wird meist noch ein Stent hineingeführt, damit sich das Gefaess nicht öffnet.

Viele Fälle werden so gut behandelt, aber nicht alle Kliniken haben auch die nötigen Rahmenbedingungen für so einen Eingriff. Wenn in 2 Stunden ein Krankenhaus nicht erreichen kann, wählen Ärzte die Lysetherapie, um danach meist relativ zeitnah eine PTCA durchzuführen. Die PTCA ist eine bessere Behandlungsmethode, was empirische Daten belegen können. Eine Lysetherapie, derweil, kann mit einem Stent, oder auch ihn vollzogen werden. In manchen Fällen ist die Schädigung der Gefaesse so weit ausgereift dass nur eine Operation helfen kann.

Wir sprechen hier über eine Bypass-Operation. Damit wird ein Gefaessersatz aus der Vene, oder Brustarterie, die von einer anderen Stelle genommen wurde, zur Überbrückung der Engstelle hineingeführt. Eine konventionelle Therapie beinhaltet verschiedene Arzneimittel. Dazu zählen: Acetylsalicylsäure-dient der Verringung der Blutplatten und der Reduzierung von Gerinnsel, wodurch die Groesse des Infarkts gemindert wird; Heparin-verhindert ebenfalls das Gerinnsel; Betablocker-dient der Senkung des Blutdrucks und Verlangsamung des Herzschlags, was entlastend wirkt; ACE-Hemmer-diese vergrößern die Blutgefaesse und dienen zur Entlastung des Herzens, durch eine Senkung des Blutdrucks.

Diese speziellen Mittel verkleinern das Risiko des Sterbens. Bei der ersten Hilfe, in einer Notaufnahme, ist es sehr wichtig dass der Patient beruhigt wird. Dazu können Mittel wie Diazepam und Morphin verabreicht werden und den Betroffenen mit Sauerstoff versorgen. Das passiert mit einer Nasensonde. Neben der Vorbehandlung ist auch die Nachbehandlung immens wichtig. Dabei können Atemübungen und Krankengymnastik verschrieben werden. Leichtere Aktivitäten sind meist empfehlenswert. Ein paar Wochen nach der Therapie, beginnen oft die Herz- und Kreislauftraininge. Wandern, Spazieren gehen und leichtes Joggieren, Radfahren und/oder Schwimmen sind dabei sehr gut.

Der behandelnde Arzt kann auch mit dem Patienten ein spezielles Trainingsprogramm entwickeln. Eine Behandlung ist natürlich sehr wichtig, aber gilt auch dass eine Vorbeugung der Krankheit sehr hilfreich sein kann. Dafür sollte man mehrere Risikofaktoren eliminieren, oder zumindest reduzieren. Dazu gehören: eine balancierte Ernaehrung (wenig Fette), Abnehmen (übergewichtige haben ein höheres Risiko für einen Infarkt), mehr Bewegung (dies reduziert den Cholesterinspiegel und senkt den Blutdruck), Geschlechterrisiko (Frauen haben vor der Menopause weniger Risiko einen Infarkt zu bekommen als Männer), genetische Ursachen (wenn es in Familien oft zu einem Herzinfarkt kam, haben auch die Kinder ein relativ großes Risiko vor sich, zumindest mit Störungen des Kreislaufs zu kämpfen),  Raucher-Risiko (Menschen die rauchen haben eine natürlich eine höheres Risiko).