Magengeschwür

Magengeschwür Symptome

Bauchschmerzen, Empfindlichkeit, Schmerzen in der Mitte, des Rückens, die manchmal durch Antazida, entlastet werden können. Ein wichtiges Symptom sind hier Schmerzen im Oberbauch, welche, in die Brust, den mittleren Rücken, und in den Unterbauch, ausstrahlen können. Die Symptome können sich sehr unterscheiden. Aber, der drückende Schmerz, im Oberbauch, ist eigentlich, ein generelles Symptom.  
 
Bei manchen Betroffenen kommen die Schmerzen nach dem Essen, bei anderen, wiederum, sind sie, bei leerem Magen vorhanden. Diese nennt man auch Nüchternschmerzen. Diese Schmerzen kommen eigentlich immer in der Nacht auf, wobei sie bei mehreren Typen vom Geschwür, auftreten. Sie können bei Patienten mit einem Geschwür des Zwölffingerdarms aufkommen, als auch, bei Patienten, mit einem Geschwür des Magens.  

Des weiteren, können Unverträglichkeit von Nahrung (oder bestimmten Nahrungsmitteln) auftreten, oder ein Gewichtsverlust kann auch passieren. Es kann auch zum Erbrechen kommen, besonders bei Unverträglichkeiten, von bestimmten Nahrungsmitteln. Diese Unverträglichkeiten sind meist sehr verschieden, bei den Patienten.  
Diese und andere Symptome können durch einen Schmerz, bei der Aufnahme von Nahrung, ausgelöst werden. Meist sind die Beschwerden stark , aber sie können gut geheilt werden, besonders wenn keine Komplikationen aufkommen.  

Komplikationen können Blutungen sein, oder ein Durchbruch des Geschwürs, durch die Magenwand. Diese Komplikation ist die sogenannte Perforation, und sie kann auch tödlich ausgehen, in schlimmen Fällen. Narbenbildungen und Verengungen des Magens sind mögliche weitere Komplikationen.  
In schlimmeren Fällen, wenn es zu Blutungen im Magen kommt, ist ein häufiges Symptom, das Erbrechen von Blut. Ein anderen Vorgang, hierbei, ist ein schwarz gefärbter Stuhl, der, durch das verdaute, beigemischte Blut, solch eine Farbe aufweist.  

Wenn aber, in guten Fällen, keine Symptome vorhanden sind, kann die Erkrankung zufällig erkannt werden. Dies kann bei einer anderen Untersuchung passieren. Medikamente, die eingenommen werden, wie Aspirin, oder nichtsteroidale Antirheumatika, kommen meist keine Beschwerden zum Vorschein.           



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Ulkus (Magengeschwür)
Magengeschwür
Darmkrebs
Fissuren oder Polypen (Ursachen bei Kindern)
Hämorrhoiden

Was ist Magengeschwür

Starke Reizung der Darmschleimhaut. Die Schleimhaut des Magens ist an einer Stelle geschädigt. Mediziner nennen die Erkrankung einfach nur Ulkus. Die Magenwand ist beschädigt, wobei tiefere Schichten, der selben, geschädigt werden. Der Geschwür passiert in einem kleinen Teil des Magens, bzw. in einem bestimmten Teil, dem sogenanntem kleinen Kurvatur. Es kommt zu einer inneren Krümmung des Magens.  
 
Eine der Ursachen für die Erkrankung ist ein Ungleichgewicht zwischen den Teilen des Magens, die ihn schützen und den, die ihn angreifen. Diese Faktoren, oder Mechanismen, betreffen die Schleimhaut des Magens. Wichtige Enzyme und Sekrete werden, bei der Verdauung, gebildet. Dies tun die Magenzellen, in der Magenschleimhaut. Es wird auch die Magensäure/Magensaft produziert. Der Schleim, der produziert wird, schützt den Magen vor der aggressiven Säure. Dieser Schleim nennt sich alkalischer Schleim. Dieser beugt eine Selbstverdauung, des Magens vor, wobei er die Salzsäure, des Magensaftes, bindet. Diese Balance kann durch den Körper (und seine Faktoren) gestört werden, als auch durch Faktoren der Umgebung. Zu den körpereigenen Faktoren gehören: eine übermäßige Bildung von Magensäure, Störungen der Bewegungen des Magens, ein Mangel am sogenanntem epidermalen Wachstumsfaktor (ein Eiweiß), und Überfunktion der Schilddrüse und das sogenannte Zollinger-Ellison-Syndrom.  
 
Zu den Risikofaktoren der Erkrankung zählen: Menschen über 60, wenn der Ulkus grösser als zwei cm ist, und bei Männern ist die Erkrankung häufiger, wobei, Betroffene, die vorher Komplikationen, mit einem Ulkus hatten. eine gewißes Risiko, mit sich ziehen.  
 
Bei der chronischen Form kann es sogar zu einem Magenkrebs kommen, das Risiko ist, um etwa drei Prozent höher, wenn ein Ulcus vorhanden ist/war.  
 
Damit die Diagnose gestellt werden kann, wird der Oberbauch abgetastet, was für den Patienten, sehr oft, schmerzlich ist. Bevor dies, jedoch, passiert, ist eine Befragung der betroffenen Person, um die Krankengeschichte zu erläutern, sehr wichtig. Dies nennt sich auch Anamnese. Es können, danach Blutuntersuchungen und Ultraschalluntersuchungen, gemacht werden. Am Ende, ist aber, zu einer Bestätigung der Diagnose, eine Magenspiegelung, nötig. Diese nennen Mediziner auch Gastroskopie. 
 
Mit dieser Untersuchung kann der Arzt einen direkten Blick, auf den Magen, haben. Dabei kann er auch Proben des Gewebe entnehmen, damit ein, potentieller Geschwür, festgestellt werden kann. Durch diese Untersuchung kann zwischen einem Magenkrebs, Magengeschwür und einer Magenschleimhautentzündung, unterscheidet werden. Darüberhinaus wird diagnostiziert ob die, sogenannte Bakterie Helicobacter pylori, im Magen ist.  
 
Ein nüchternen Zustand des Patienten ist extrem erforderlich, sonst macht die Untersuchung keinen Sinn. Eine gewiße Zeit sollte die betroffene Person nichts zu sich nehmen, weder trinken, noch essen, damit der gewünschte Effekt auftreten kann. Dabei können auch diverse Abführmittel helfen. Bevor der Schlauch, mit integrierter Kamera (Endoskop), hineingeführt wird, wird der Mund mit einem Betäubungsmittel besprüht, um einen Würgereiz nicht aufkommen zu lassen. Es kann das sogenannte Lidocain.Spray sein, oder der Arzt kann, dem Patienten, eine Beruhigungstablette geben. Wenn ein Ulkus diagnostiziert wurde, sollte die Untersuchung, nach max drei Monaten, wiederholt werden.  
 
Wenn die Erkrankung nicht komplett geheilt wurde, muss der Arzt sicher sein, dass es sich um keinen Magenkrebs handelt, sodass er Gewebeproben, vom Magen entnimmt.             Bei Patienten, die eine solche diagnostische Untersuchung, schwer ertragen würden oder die eine Magenspiegelung nicht wollen, wird eine Röntgenuntersuchung gemacht.   Diese wird mit einem speziellen Kontrastmittel, durchgeführt. Aber, bei dieser Untersuchung ist der Nachteil in einem unmöglichem Begutachten des Magens, wie bei einer Magenspiegelung (Gastroskopie). Der zweite Nachteil ist dass, keine Proben des Magengewebes, entnommen werden können. Deshalb ist diese Untersuchung nicht effektiv wie eine Spiegelung des Magens, und bei weitem nicht so aussagekräftig.      

Magengeschwür Behandlung

Die Therapie sollte die spezifische(n) Ursache(n) heilen. Eine effektive Therapie ist dabei von Nöten. Zunächst ist es wichtig alles zu eliminieren, was die Schleimhaut beschädigen könnte, oder schädigt. Dazu gehören: diverse schmerzmittel (Aspirin, nichtsteroidale Antirheumatika), Kaffee, Nikotin, Alkohol; und auch, fettiges, gebratenes und scharfes Essen.  
 
Zur medikamentösen Therapie gehören eine Vielzahl an diversen Arzneimitteln. Säureblocker sind gut für die Hemmung der Produktion von Säure. Durch das Hemmen der Produktion der Säure im Magen, kann sich die Schleimhaut erholen, und die Schmerzen werden so gelindert.  
PPI (die sogenannten Protonenpumpenhemmer) sind ein gutes Mittel zur Hinderung einer vermehrten Produktion von Säure im Magen. Dabei werden oft die Mittel Omeprazol, Esomeprazol, oder Pantoprazol, verschrieben.  

Ein weiteres Mittel sind sogenannte Histamin-Rezeptorenblocker, wobei die Mittel Cimetidin, oder Ranitidin, sehr gut sein sollen. Auf eine andere, aber ähnliche Weise, hemmen sie die Produktion von Magensäure, was zum Ulkus führt.  

Es können auch sogenannte Antazida genommen werden. Diese sind ein sehr gutes Mittel, weil, sie die abgesonderte Magensäure, neutralisieren.  

Prokinetika sind auch ein probates Medikament, welche die Bewegungen des Magens anregen, wenn er verkrampft ist. Dabei können Mittel wie Domperidon, oder Metoclopramid, getrost eingenommen werden, besonders bei den, benannten Verkrampfungen des Darms. 

Wenn der Magen mit der Bakterie Helicobacter pylori infiziert wurde, können Therapien, mit Antibiotika, helfen. Diese dauern mehrere Tage, sodass der Erreger, abgetötet werden kann, was einer Keim-eliminierung, mit Arzneien, gleicht. Diese Vorgehensweise wird, von Mediziner, als Eradikationstherapie, bezeichnet. Dabei muss der Patient, über eine Woche, die PPI (Protonenpumpenhemmer) mit Antibiotika, nehmen, und das in einer bestimmten Dosis. Dies geschieht gleichzeitig, was eine Heilung des Ulkus, bewirken soll, weil die Bakterie so abgetötet wird.   

Die Prognose einer Heilung ist gut, wenn die Erkrankung rechtzeitig erkannt wurde, und sie gut behandelt worden ist. Wenn Tabletten, oder andere Mittel, genommen werden, kann es, trotzdem, zu einem erneutem Ulkus kommen. Die Faktoren dafür sind: ein erhöhtes Alter, das männliche Geschlecht, oder Schmerzmittel (wie Aspirin).