Morbus Crohn

Morbus Crohn Symptome

Leichtes Fieber (weniger als 38 Grad), Schmerz im rechtem oberen Teil des Bauches, der oft erleichtert wird, durch einen Stuhlgang, der weich und nicht wohlgeformt ist. Die meisten Symptome sind: Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Blutarmut, und eine Zunahme von Leukozyten. Bei etwa 70 % der Betroffenen ist Durchfall mit wässrigem und flüssigem Stuhl ein sehr öfteres Symptom. Dabei kommen auch krampfartige Schmerzen auf. Diese weiten sich meist im rechten Unterbauch. Nicht so oft wird der Stuhl blutig und Schleim zieht auf.

Des weiteren verlieren die Patienten durch den Durchfall viel Eiweiß, womit auch viel Energie und Gewicht verlieren geht. Ein Gefühl der Müdigkeit kommt hinzu, sie fühlen sich abgeschlagen und appetitlos. Es ist ein allgemeines Gefühl einer Krankheit, ein generelles Bild.    



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Morbus Crohn (selten bei Kindern)
Darmkrebs
Hepatitis
Bleivergiftung
Gürtelrose (Herpes zoster)

Was ist Morbus Crohn

Entzündung des gesamten Magen-Systems (kann vom Mund bis zum Enddarm auftreten). Morbus Crohn kann man als eine chronische Infektion des Verdauungstrakts definieren. Meist ist dabei der Verbindungsbereich zwischen Dünn- und Dickdarm befallen.

Die Erkrankung verläuft in gewißen Stadien, wobei der Schub mal mehr, mal weniger kräftig erscheint. Es ist eine ähnliche Krankheit wie Colitis ulcerosa, aber beim Morbus Krohn sind beide Därme betroffen, also der ganze Trakt des Magen-Darm-Systems, zusammen mit der Speiseroehre.

Die Ursachen sind immer noch nicht genau definiert, wobei mögliche Erreger Umweltfaktoren oder die Ernaehrung des Patienten eine wichtige Rolle spielen. Zum Beispiel bei Rauchern oder Alkoholikern ist die Chance auf eine Störung des Immunsystems, durch Bakterien oder Viren grösser.

Um die Erkrankung zu diagnostizieren bedarf es einer Ultraschalluntersuchung, einem Röntgenbild, Laboruntersuchung, und auch einer Darmspiegelung. Also eine grössere Reihe von Tests und Untersuchungen ist nötig um eine genaue Diagnose zu erstellen. Morbus Crohn ist nicht ansteckend und entzündet die komplette Darmwand, also all ihre Schichten.

Ein akuter Fall kann in drei Stufen bewertet werden, und zwar als leicht, maessig oder hoch. Der Name der Krankheit ist nach dem amerikanischem Arzt Burrill Bernhard Crohn benannt worden. Er analysierte die Krankheit als erster.

Andere Namen für die Erkrankung sind: narbenbildende Enteritis, Enteritis terminalis, oder auch einfach die Crohn-Krankheit.

Die Stellen die der Morbus Crohn betrifft sind ungefähr in einem Prozentsatz zu umfangen. Und zwar, circa 30 % ist der untere Darmabschnitt befallen, bei ca. 40% liegt der Befall des Übergangs vom Dick- zum Dünndarm, und bei ungefähr 25 % der Fälle sind der Dickdarm und Analkanal betroffen.                                                                                

Morbus Crohn Behandlung

Die Therapie, die angewendet wird, dient der Hemmung des Durchfalls, der Bekämpfung der Entzündung und auch um das Immunsystem zu unterdrücken. Arzneien spielen hier eine wichtige Rolle. Es gibt sie in verschiedenen Formen und die Anwendung ist mit der Form der Erkrankung zu verbinden.

Wenn es um einen akuten Morbus Crohn geht und die Aktivität der Entzündung niedrig, mittel, hoch ist eine essentielle Frage. Basierend auf diesen Aussagen, soll die Behandlung: die Symptome minimieren, die Zeitabstande zwischen den Schüben prolongieren, Komplikationen vermeiden und eventuelle Operationen, so lange es geht, hinauszögern. Es ist eine seelisch belastende Krankheit, sodass die Therapie auch eine psychische Störung involvieren kann.

Wenn zum Beispiel Depressionen aufkommen, sollte der Arzt, zusätzlich zu der regulären Therapie, auch eine psychische Behandlung vornehmen. Eine sogenannte psychosomatische Betreuung ist daher sinnvoll. Auch operative Eingriffe sind nicht auszuschließen, wenn es sich um eine chronische Entzündung handelt. Jede siebte Patient ist nach einer vollständigen Behandlung ohne Beschwerden, aber bei einer chronischen Version ist die Krankheit nicht ganz zu heilen. Es gibt sehr wirksame Arzneien die einen Durchfall, beim Morbus Crohn stoppen können. Eins davon ist das sogenannte Antidiarrhoika, wie zum Beispiel das sogenannte Loperamid. Dem Patienten kann heute auch über effektive Tabletten verfügen, die als Entzündungshemmer dienen.

Kortikosteroide sind so ein Medikament, dass oft zur Geltung kommt. Vor allem wenn der Dickdarm von einer Entzündung betroffen ist, sind sogenannte Aminosalicylate ein guter Wirkstoff. Sie kommen in Form von Zäpfchen, Tabletten, oder Einläufen. Wenn der Arzt die Zellen mit Medikamenten zum Wachsen bringen will, kann er sogenannte Zytostatika verschreiben. Besonders das Mittel Methotrexat ist zu empfehlen. Andere Wirkstoffe unterdrücken das Immunsystem, wobei es mehrere Medikamente gibt.

Antibiotika werden bei Fistelbildungen und Einschließungen von Eiter genommen. Und noch eine mittel eignet sich bei der Bekämpfung von Morbus Crohn. Dieses nennt sich TNF-alpha-Antikörper. TNF ist die Kurzform von Tumornekrosefaktor. Dies ist ein Stoff, dass sich an den Reaktionen der Entzündungen beteiligt. Es ist eine wirksames und sehr teures Mittel und wird nur bei ganz schweren Fällen genommen.