Rupturiertes abdominales Aortenaneurysma

Rupturiertes abdominales Aortenaneurysma Symptome

Akute Schmerzen irgendwo zwischen der Brust und dem Unterleib, Schwäche, schneller Herzschlag, manchmal kann eine pulsierende Masse (Tumor) spürbar werden.

Die Symptome bei dieser Erkrankung sind sehr oft mit Symptomen von anderen Krankheiten nicht zu unterscheiden. Eine solche Erkrankung mit ähnlichen symptomatischen Effekten ist zum Beispiel ein akuter Herzinfarkt. Rückenschmerzen, ein sehr schwer zu tastender Puls, der unterschiedlich stark sein kann, Bauchschmerzen, oder auch Gefühle des Schwindelns können die Symptome sein.

Ein pulsierender Tumor kann auch ein schlechtes Symptom sein, der für eine sogenannte Aussackung im Bauchraum steht. Die Gefahr ist, eben wie der Name der Krankheit sagt, eine Ruptur. Die befindliche Aorta reißt ein, eine Einblutung ist die Folge, wobei sie für mehrere Tage unerkannt bleiben kann. Diese erweitert sich in diesen Tagen aus. Die Patienten beschreiben dies mit einem akutem, fast nicht zu ertragendem Schmerz in der Bauchgegend. Dazu kommen noch Beschwerden wie Atemnot, eine starke Senkung des Blutdrucks, oder auch eine Todesangst der Befallenen. Also, man könnte schon sagen dass es hier um schockierende Symptome halten kann was eigentlich nicht überraschend ist, weil es sich um eine lebensgefährliche Krankheit handelt. Auch Schmerzen und ein ungleiches Gefühl in den Füßen kann die Folge sein. Diese und andere Symptome können stärker oder minder aufkommen , was die Unterscheidung dieses Befalls und einem Herzinfarkt erschwert.

Ein arterieller Verschluss des Gefaesses kann auch bei solchen Symptomen möglich sein, was eine Diagnostizierung noch schwerer macht.

Besonders ist eine gute Diagnose wichtig, noch bevor der Patient ins Krankenhaus kommt und klinisch behandelt wird. Es kann passieren dass viele Betroffene für lange Jahre keine Beschwerden fühlen, weil die Symptome nicht immer zeigbar sind. So kann es oft passieren dass ein Aneurysma zufällig erkannt wird, was bei einer Routineuntersuchung der Fall sein kann.

Bei den Blutwerten im Labor haben die Aneurysmapatienten ein stark enthaltendes sogenanntes D-Dimer. Dieser Schadstoff kann meist eine andere Erkrankung ausschliessen, weil wenn er nicht vorhanden ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr niedrig dass es kein Aneurysma ist. So ist bei akutem Aneurysma die Aktivität der Gerinnung vorhanden, wobei der Körper versucht, einen Einriss der Gefaesswand, einzuschließen.                           

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Rupturiertes abdominales Aortenaneurysma
Ösophagusvarizen
Ungenügende Herzleistung
Gebrauch von Medikamenten
Nierenbeckenentzündung

Was ist Rupturiertes abdominales Aortenaneurysma

Ein Riss (Erweiterung) der Aorta, das größte Blutgefaess im Körper. Ein Bauchaortenaneurysma beinhaltet einen Riss, oder auch eine Erweiterung der Bauchaorta.

Dieses geschieht unterhalb des Abgangs der Arterien der Nieren, was einen Durchmesser von etwa 3 cm hat. In der Medizin behandeln Ärzte das symptomatische, asymptomatische und rupturierte Aneurysma. Beim symptomatischen sind , wie der Name schon sagt, die Symptome im Vordergrund. Bei asymptomatischen ist es meist ein Befund des Zufalls und bei rupturierten ist der Kreislauf angegriffen.

Eine Diagnose lässt sich durch verschiedene Verfahren sicherstellen. Bei der Ultraschalluntersuchung können die Ärzte eine solche Krankheit mit ca. 90 % Wahrscheinlichkeit herausstellen.

Eine Untersuchung des Ultraschalls ist ,durch ihre Freiheit der Strahlen, sehr gut bei einer Kontrolle einer nicht behandelbaren Aneurysmata. Eine Angiographie ist nicht immer hilfreich, weil das Kontrastmittel sich nur in manchen (durchströmten) Teilen des Gefaesses abzeichnen lässt. Diese Methode ist aber sehr gut bei, zum Beispiel, einer Nierenarterie. Ein MRT-Magnetresonanztomographie ist durch ihre lange Dauer der Diagnostik in der Notfallmedizin nicht gut, aber Bestimmungen der Groesse sind möglich.

Diese Untersuchung kann nahezu in allen Fällen ein Aneurysma erkennen. Behandlungen, die eventuell mit metallischen Stents vorher gemacht wurden, können ein störender Faktor sein, oder die Untersuchung gar nicht erst möglich machen.

Eine Computertomographie ist heutzutage das beste Verfahren um diese Form des Aneurysma zu erkennen. Der betroffene Patient ist einer Strahlung untersetzt, aber das Sehen der Groessenbestimmung und der Ausdehnung des Aneurysmas ist hervorragend. Man kann durch diese Untersuchung auch potentielle Stents erkennen und auch mögliche Verkalkungen. Moderne Computertomographien können ebenfalls die Bilder rekonstruieren, was zur Vorbereitung für einen operativen Eingriff von Nöten sein kann.                               

Rupturiertes abdominales Aortenaneurysma Behandlung

Ein Risiko der Ruptur besteht bei jedem abdominalen Aortenaneurysma. Diese muss bei einer Behandlung gegen das Operationsrisiko abgewogen werden. Es nimmt mit der Groesse zu, wenn es durch die Jahre geht. Das Prinzip der Behandlung muss eine Wiederstellung des Gefaesses sein und auch dabei eine Eliminierung des Aneurysmas. Der Eingriff bei einem Bauchaortenaneurysma kann von der linken Seite gerade durch den Bauch erfolgen.

Ein operativer Eingriff von der linken Seite ist zu empfehlen, wenn der Abdomen schon vorher operiert wurde. Die Vorbereitung der Aorta geht zu beiden Nierenarterien und auch zu einem Erreichen eines gesunden Segments des Gefaesses. Anatomische Varianten des operativen Eingreifens sind nicht selten. Das Abklemmen der Aorta erfolgt dabei. Zum Schutz des Darms wird der sogenannte Aneurysmasack über die eingeführte Prothese geschlossen , und der gesamte Bereich mit sogenanntem Peritoneum gedeckt.

Nach einer Phase von 12 bis 24 Stunden auf einer Intensiv- oder Überwachungsstation, erfolgt etwa nach einer Woche die Entlassung des Patienten. Die Überlebensrate liegt bei der 5 Jahres-Wertung in etwa einem Bereich von 60-75 %.   Diese ist von Faktoren des Risikos im kardiovaskulärem Bereich geprägt. Komplikationen können ebenfalls einsetzen und sie können sehr spät erfolgen.

Schwerere Anomalien können bei etwa 1-2 % der Betroffenen nach drei Jahren vorkommen. Eine Infektion der eingeführten Prothese kann nach 3 bis 4 Jahren vorkommen, aber äusserst selten, bei etwa jedem zweihundertsten Fall. Fisteln der Aorta kommen in der Regel bei jedem hundertsten Patienten vor.