Sodbrennen

Sodbrennen Symptome

Brennen im Oberbauch, schlimmer beim flach liegen, oder beim Umbiegen (Beugen), manifestiert sich besonders unmittelbar nach einer Mahlzeit, wird erleichtert durch Antazida, oder beim Aufrecht sitzen.

Die Symptome werden durch die Magensäure ausgelöst, die in der Magenschleimhaut produziert wird. Natürlich ist die Magensaure unverzichtbar, aber wenn sie in die Speiseroehre gelangt, kann sie zu Unangenehmheiten führen. Die Beschwerden sind meistens: saures Aufstossen, Sodbrennen und  Magenbeschwerden. Die letzten zwei ( Sodbrennen und  Magenbeschwerden) kann man getrost als Leitsymptome bewerten.

Während das saure Aufstossen ein Rueckfluß vom sauren Mageninhalt ist, ist Sodbrennen ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das sehr oft schmerzhaft ist. Dazu kann es auch bis in die Kehle ausstrahlen, bis in den Kehlkopf. Aus alter Erfahrung wissen wir alle dass dies einen sauren Geschmack im Mund beinhaltet. Es gibt auch Fälle wo die Magensäure selbst ein Sodbrennen auslösen kann und so Beschwerden hervorruft. Speziell wenn im Körper zu viel Saure produziert wird, oder eventuell wenn die Schleimhaut des Magens zerstört ist. Dann sind die Beschwerden meistens Magendruck und Magenschmerzen, welche man als wichtige Symptome auswerten kann.

Man kann sagen dass die Symptome bei Sodbrennen eigentlich sehr klar sind. Häufig handelt sich auch um ein brennendes Gefühl im Oberbauch und auch im Brustraum. Natürlich treten solche und Ähnliche Beschwerden meist nach dem Essen, bzw. Einnahme (Zufuhr) von Nahrung. Diese Beschwerden verschlimmern sich oft beim schlafen, wobei beim Liegen die Magensäure leichter in die Speiseroehre gelingen kann. Des weiteren kann man Symptome wie zum Beispiel einen sogenannten Dumpfer - einen meist brennenden Schmerz hinterm Brustbein, und das eben erwähnte saure Aufstossen nennen. Neben diesen typischen Beschwerden, gibt es auch die selteneren Symptome bei Sodbrennen.

Wenn die Magensäure weiter aufsteigt, können Symptome wie: Husten, Heiserkeit, Asthma, oder sogar Zahnbeschwerden auftreten. Dazu ist es wichtig dass man Symptome wie z.B.: Schluckbeschweden, unbeabsichtigte und/oder starke Gewichtsverluste, Schwellungen im Bauchraum, oder auch Erbrechen, dass sich wiederholt und blutig ist, oder auch ein schwarzgefaerbter Stuhl, sofort sich ärztlich behandeln lässt.

Es ist sehr wichtig wie oft die Symptome auftreten. Sodbrennen, dass sich manchmal wiederholt, also gelegentlich auftaucht, kann man sehr gut mit rezeptfreien Medikamenten behandeln. Ein gutes Beispiel dafür ist ein üppiges Essen, dass ein fettreich ist und sehr scharf. Arzneimittel wie Antazida wirken schnell und sind sehr effektiv, aber auch gut verträglich, weil sie den Körper nicht belasten und lokal wirken.



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Sodbrennen
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
Aerophagie-Luftschlucken
Flatulenz
Magengeschwür

Was ist Sodbrennen

Auch im englischem bekannt als GERD (GastroEsophageal Burning Disease), bei der Bewegung oder beim Umbiegen der Magensäure durch die Speiseroehre, die den Hals mit dem Magen verbindet, kann zum Geschwür führen.

Beim Sodbrennen, oder auch Magenbrennen sprechen wir Über einen aussteigendes Brennen und eine schmerzhafte Empfindung, die vom Oberbauch hinter dem Brustbein aufsteigt. Es handelt sich oft um ein bitteres, saures Aufstossen, das bis zum Hals und Rachen aufsteigen kann.

Das Wort Sod bedeutet Sieden, oder das Siedende, und ist von der altem hochdeutschen herzuleiten. Ein schmerzhaftes Gefühl wird meistens durch eine stark saure Magensäure ausgelöst, die durch die Speiseroehre pulsiert. Ein bitteres Aufstossen ist dabei die Folge, als Begleitsymptom. Sodbrennen kann auch durch einen nichtsauren Magendruck ausgelöst werden, wie beispielsweise durch Nahrungsmittel und Getränke. Von der Konzentration und Ausmaß der angegriffenen Fläche hängt auch die Intensität des Sodbrennens ab.

Die Intensität und Empfindlichkeit hängt auch vom sozialen Umfeld der betroffenen Person ab. Dazu kommen auch psychische und andere Faktoren dazu. Dabei ist Stress ein sehr wichtiger Faktor, oder sonstige psychische und physische Erkrankungen.

Sodbrennen kann auch die Folge eines Mangels der Magensäure sein. Diese spezifische Saure im menschlichem Organismus ist ein vitaler Bestandteil des Immunsystems. Es ist die erste Instanz für die Vernichtung von Schadstoffen und Bakterien im Nahrungsprozess. Sie ist ebenfalls ein eminent wichtiger Faktor im Verdauungsprozess, wobei die Eiweiße für die Verdauung vorbereitet werden und der Speisebrei zerkleinert wird. So können sich Enzyme aktivieren und ohne die Magensäure wäre das Risiko für Infektionen sehr groß.     

Sodbrennen Behandlung

Wie bei vielen anderen Krankheiten oder Erkrankungen ist eine gute Prävention sehr wichtig. Beim Entziehen von fetthaltiger, säurehaltiger Nahrung, oder scharfem Essen kann man schon viel für sich tun. Nahrungsmittel wie zum Beispiel Kaffe, Alkohol, oder auch beim Nikotinkonsum können sich säurehaltige Enzyme hervorheben. Das kann sich im Liegen noch verstärken, bzw. verschlechtern.

Daher empfehlen Ärzte diese Faktoren vor dem Einschlafen zu vermeiden , um so die Auslösung eines Sodbrennens zu verhindern. Eine adäquate Änderung der Trink- und Essgewohnheiten ist oft eine gute Lösung um Medikamentenkonsum zu eliminieren, oder mindestens zu vermindern. Dabei ist die Reihenfolge und Art der Nahrungsaufnahme immens wichtig.

Man sollte den Tag mit einem Schluck warmen Wasser, oder eventuell mit warmer Milch beginnen. Danach sollte man feste Nahrung zu sich nehmen, dann erst vielleicht Kaffee oder Orangensaft. Ein probates Mittel gegen Mundgeruch ist ein Kaugummi. Es dient auch der Säurebildung. Ärzte empfehlen auch keine stark gesüßten Speisen, erst recht keine scharf gebratenen oder gewürzten Lebensmittel. Dazu gehören auch Nahrungsmittel die Blähungen verursachen können.

Zum Schutz des Magens empfiehlt man Haferbrei, oder Haferschleim, dass gut verträglich ist und die Wand des Magens schützt. Bei medikamentösen Therapien kommen wir nochmal zum Arzneimittel Antazida, dass die Symptome lindert und gut verträglich ist.

Eine weitere Lösung ist auch das Mittel Alginat, dass die Speiseröhre schützt, wobei es sich als Schaum über den Mageninhalt legt. Es handelt sich dabei um basische Salze, welche die Magensäure neutralisieren oder reduzieren.  Bei Sodbrennen gibt es auch ein Mittel dass oft verschrieben wird; es nennt sich Protonenpumpenhemmer (PPI).

Dieses Mittel nennt man auch den Säureblocker, deren Wirken nicht sofort eintrifft, sondern sie müssen in den Blutkreislauf und mit dem Blut in die Schleimhaut des Magens transportiert werden. Dies geschieht Über den Dünndarm. In den sogenannten Belegzellen wird die darauf die Bildung der Salzsäure blockiert. Dieses Mittel ist aber auch kontrovers, weil es zum Milliardengeschäft geworden ist.

Säureblocker werden am meisten eingenommen, und auf der Welt verkauft, was zur Linderung des Sodbrennens helfen soll. Aber, immer mehr werden auch die Nebenwirkungen diskutiert, die immer mehr in den Fokus gelangen. Viele dieser Konsequenzen sind logische Schlussfolgerungen einer künstlichen Herbeiführung von Magensaure. Es ist sehr schwer dieses Mittel genau zu dosieren, dass die Nebenwirkungen minimiert werden können.