Bauchspeicheldruesentzündung( selten bei Kindern)

Bauchspeicheldruesentzündung( selten bei Kindern) Symptome

Schmerzen im Oberbauch, manchmal im Rücken, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche und manchmal Herzrasen.

Die Schmerzen sind meist sehr stark und sie treten plötzlich auf. Dies gilt für die akute Pankreatitis. Diese sind noch dazu gürtelförmig, was eine Spezifikation der Pankreatitis ist. Dazu können noch Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Beschwerden beim Atmen und Magen- und Darmblutungen aufkommen.

Stark ausgeprägt Symptome sind bei Kindern nicht selten und sie können sie sogar in einen Zustand des Schocks bringen, der lebensbedrohlich sein kann. Bei der chronischen Pankreatitis sind die Symptome von Schmerzen, mal mehr, mal weniger vorhanden, was eine genaue und schnelle Diagnose erschweren kann.

Das Organ kann seine Funktion, oder mehrere, durch die chronische Form, verlieren. Es können Gelbsucht (das sogenannte Ikterus), Zuckerkrankheiten (Diabetes mellitus) und Durchfall, oder auch fettige Stühle, entstehen. Das Verarbeiten von Nahrung kann, in manchen Fällen, dermaßen gestört sein, dass Kinder stark an Gewicht verlieren können und, sogar, in ihrer Entwicklung, eingeschränkt werden können.             

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Bauchspeicheldrüsenentzündung
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
Nierenbeckenentzündung
Gynäkologische Erkrankung(en)
Ösophagusvarizen

Was ist Bauchspeicheldruesentzündung( selten bei Kindern)

Entzündung der Bauchspeicheldrüse, dem Organ das Insulin produziert, einem Glucose-regulierendem Hormon.

Die Erkrankung wird oft mit Gallensteinen verbunden. Bei der Bauchspeicheldrüse handelt es sich um ein sehr wichtiges Organ, dass für die Verdauung, wichtige Enzyme produziert und dass so wichtige Insulin, dass den Blutzuckerspiegel reguliert. Es produziert den elementar wichtigen Saft, der sich Bauchspeichel nennt.

Ohne ihn könnten verschiedene Nahrungsmittel nicht verwertet werden.Bei Kindern ist die Krankheit, wie gesagt, selten, aber nicht so selten, wie man vielleicht denken mag. Erwachsene sind viel mehr betroffen, besonders bei häufigerem Konsum von Alkohol, was eine sehr öftere Ursache der Entzündung darstellt. Es gibt auch hier die akute und chronische Form der Erkrankung.

Bei der akuten kommen die Schmerzen auf einmal und sind sehr stark. Die Spezialität ist dass sie gürtelförmig aufkommen.

Bei der chronischen Form kommen die Schmerzen immer wieder auf, und zwar im Oberbauch. Die chronische Pankreatitis kann aus der akuten entstehen und, nach einer Weile, die Aufgaben der Pankreas stark reduzieren, die sogenannte Pankreasinsuffizienz. Unfälle sind ein häufige Ursache für eine Entzündung bei Kindern, wie zum Beispiel Autounfälle, oder Stürze vom Fahrrad, oder Roller. Andere Ursachen können Arzneien, erbliche Faktoren, Viren, Gallensteine, oder wenn die Anlagen von manchen Organen nicht ganz regulär sind.

Es gibt auch Fälle wo die Ursachen nicht klar definiert werden können, wobei Mediziner von einer sogenannten idiopathischen Pankreatitis sprechen. Wenn eine chronische Form der Erkrankung aufkommt sind die Ursachen meist: Störungen der Anlagen der Organe, eine zystische Fibrose, eine akute Form der Krankheit, Viren, Alkohol, erbliche Faktoren, sogenannte Divertikel im Zwölffingerdarm, gewiße Narben in der Drüse, Darmerkrankungen, die eine chronische Form haben, oder auch Störungen beim Stoffwechsel der Kinder.

Starke Schmerzen können ein Verdacht auf eine Pankreatitis sein, die bei einer Intersuchung eine gewichtige Rolle spielen. Beim Abtasten des Bauchs, per Stethoskop, kann der behandelnde Arzt die Geräusche des Darms hören. Mit einer Untersuchung des Bauchs, mit einem Ultraschall, kann die Pankreas gut beleuchtet und analysiert werden.

Eine Blutuntersuchung deutet auf die Werte der Enzyme, besonders wenn diese erhöht sind, und kann eine eventuelle Entzündung des Organs bescheinigen. Dazu wird meist noch ein CT gemacht und eine Biopsie (das Entnehmen einer Gewebeprobe), was hier mit einer sehr feinen Nadel gemacht wird. Viele Ärzte entscheiden sich auch noch für eine Endoskopie (eine Spiegelung der Gallengänge), um die Diagnose genau erstellen zu können.

Was noch wichtig ist, ist dass bei ungefähr der Hälfte aller erkrankten Kinder, die Ursache in einer Verletzung, oder auch einem Trauma liegt. Etwa um die 40000 Menschen erkranken in Deutschland an einer Pankreatitis. Bei fast einem Drittel ist keine klare Ursache nachweisbar (also die sogenannte idiopathische Pankreatitis). Bei diesen Betroffenen wird vermutet dass ein erblicher Faktor die Krankheit ausgelöst hat.              

Bauchspeicheldruesentzündung( selten bei Kindern) Behandlung

In vielen Fällen bei Kindern, wird versucht eine Operation zu eliminieren, oder sie, lange wie möglich, zu verschieben.

Das Kind wird bei einer akuten Form künstlich ernährt und die Bauchspeicheldrüse wird nicht zum Essen angeregt, damit sie Ruhe bekommt und sich erholen kann.

Wenn diverse Infekte, bakterieller Art, da sind, werden dem Kind Antibiotika gegeben. Bei potentiellen Abszessen (Ansammlungen von Eiter), wird der Bauchraum gespült, oder eine sogenannte Drainage angewendet. Dabei handelt es sich um ein Ablassystem. Falls das Kind unter starken Schmerzen leidet, sind Mittel zu dessen Linderung kein Problem. Es gibt auch Fälle wo man das Kind auf einer Intensivstation behandelt, weil mögliche Komplikationen möglich sind, oder es zu sehr geschwächt ist. Operative Eingriffe sind, wie schon erwähnt, selten der Fall bei Kindern.

Nur wenn Komplikationen aufkommen, muss dann schnell gehandelt werden, wobei dann meist, der Kopf der Pankreas rausgenommen wird.                                 Wenn die Therapie gut war und das Kind regelmaessig untersucht und verfolgt wurde, sind die Heilungschancen sehr gut. Da ist die Pankreatitis problemlos zu handhaben.   Wenn,aber, Flüssigkeit, in den hohlen Räumen aufkommt (sogenannte Zysten), oder Teile des Gewebes abstirbt (sogenannte Nekrosen), kann man von Problemfällen sprechen. Ebenfalls können Narben, oder Veraenderungen, die durch Narben verursacht wurden, den Arzt zu einer Operation bewegen.

Wenn es zu dieser kommt, werden Teile des Organs entfernt, wonach die Kindern eine ausgewogene Ernaehrung benötigen. In diesem Fall haben Arzneien eine wichtige Aufgabe, weil sie als Kompensation dieser Teile dienen. Nach solchen Operationen sollten die betroffenen Kinder schwerer Nahrung aus dem Weg gehen, besonders wenn sie reich an Fetten ist. Wie bei anderen vorigen Erkrankungen, wo es gilt sich nach der Operation ausgewogen zu ernähren, ist auch hier eine Nahrung, die reich an Kohlenhydraten ist und arm an Fetten, sehr zu empfehlen.

Mehrere Mahlzeiten, über den Tag verteilt, sind sehr gut für die Verdauung. Dabei können spezielle Fette benutzt werden. Dabei ist die Erstellung eines Ernährungsplans hier sehr wichtig, weil er dem Patienten genau aufzeigt wann er was und wieviel essen soll, oder darf. Dieser kann von einem Arzt, oder Ernährungsberater (Nutritionisten) verfasst werden