Bleivergiftung

Bleivergiftung Symptome

Ausbreitende Bauchschmerzen, es kann, auf lange Sicht, zu mentalen Schäden führen (Bleivergiftung).

Die Symptome bei solch einer Erkrankung sind: Kopfschmerzen, schwere Schmerzen im Darm (Darmkoliken), Lähmungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Gehirnschäden, Nervenleiden, oder auch kleine Bleiteilchen, an den Zähnen und es können, ebenfalls, blassgraue, oder gelbe Verfärbungen an der Haut aufkommen.

Bei der akuten Form, die selten passiert, können die Symptome: Müdigkeit, Schwindelgefühle, Schlaflosigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen, oder starke Krämpfe sein. Die betroffene Person kann ihre Schnelligkeit etwas verlieren, auch bei alltäglichen Arbeiten und Abläufen und es kann sogar zu einem Delirium kommen (oder fast).

Speziell bei Kindern ist die Schädigung des Gehirns sehr oft. Wenn es sich dabei noch um eine akute Form der Krankheit handelt, sind ein Kollaps des Kreislaufs, oder Komas nicht selten. Diese extremen Symptome können, im Ernstfall, zum Tode führen.

Bei der, häufigeren, chronischen Form sind Symptome wie: Kopfschmerzen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und Müdigkeit, meistens präsent. Die Haut bekommt eine gelbliche, der graue Farbe und eine Verfärbung des Zahnfleisches ist bemerkbar. Es wird dunkler. Das Hämoglobin wird schwerer produziert, was zu einer Blutarmut führen kann, die sich hier, wegen des Bleis, logischerweise, Bleianämie nennt.

Die Nieren können auch schwer beschädigt werden, oder es kann sogar, zu ihrem Versagen kommen. Weil das zentrale Nervensystem angegriffen werden kann, können sich die Muskeln in den Armen lähmen, was zu Ohrensausen, oder einem schwerwiegendem Verlust von Gehör führen kann. Also, man kann schon sagen, dass es eine sehr große Anzahl an verschiedenen Symptomen gibt. 

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gebrauch von Medikamenten
Morbus Crohn (selten bei Kindern)
Darmkrebs
Darmverschluss
Gürtelrose (Herpes zoster)

Was ist Bleivergiftung

Wird durch die Aussetzung (Exponierung) an Blei ausgelöst, was meist bei bleihaltigen Farben, in älteren Häusern geschieht. Wenn ein Körper Blei aufnimmt, kommt es zu einer Vergiftung. Das Metall Blei ist sehr toxisch, was zu schweren Schädigungen des Körpers führen kann. Es handelt sich um ein Schwermetall, was das ganze, besonders bei Kindern, noch verstärkt.

Bei der Vergiftung, gibt es eine Differenzierung zwischen der chronischen und akuten Vergiftung durch Blei.

Erst bei sehr großen Mengen, die der Körper aufnimmt, kommt es zu einer akuten Bleivergiftung. Bei etwa 5 bis 30 Gramm ist die Dosis dann meist tödlich. Dass kann zum Beispiel bei der Aufnahme des sogenannten Bleiacetats, einem Salz aus Blei, dass sich im Wasser sehr gut auflösen kann. Blei kann durch Nahrung in den Körper gelangen.

Wenn dies jeden Tag passiert, reicht gerade einmal, ein Mikrogramm, dass eine chronische Vergiftung aufkommen kann. Forschungen haben ergeben, was von der Weltgesundheitsorganisation belegt wurde, dass, praktisch jeden Tag, ungefähr ein zehntel bis zu sogar einem halben Milligramm, in den Körper gelangen. Diverse Organe werden dabei angegriffen.

Es werden oft das zentrale Nervensystem, die Nieren, das Knochenmark, die Keimdrüsen, das periphere Nervensystem und auch der Magen-Darm angegriffen.                                 Früher vergifteten sich die Menschen mit Blei meist durch verbleite Dosen, durch Wasserleitungen, die Blei in sich hatten, oder auch durch Geschirr im Haushalt, das eine zu hohe Dosis Blei in sich trug. Heutzutage geschieht es meist durch die Einnahme von Drogen, die verunreinigt, bzw verbleit sind, oder auch bei Unfällen, während der Arbeit.

Besonders bei Menschen, die mit bleiartigen Farben arbeiten, können sie den Staub, oder den Dampf, die entstehen, einatmen. Dies kann natürlich durch den Kontakt mit der Haut passieren, speziellen bei solchen Farben, oder wer Metall verarbeitet. Natürlich kann man sich auch mit toxierter Nahrung vergiften.

Was sehr wichtig und interessant ist, dass Salben und Cremes, in der Pflege, ebenfalls, Blei beinhalten können. Also, muss man bei solchen Produkten sehr gut aufpassen, was man den Kindern aufträgt/gibt.Wenn Blei in den Körper kommt, verbindet es sich im Blut mit dem Eiweiß des Bluts und den roten Blutkörperchen (Erythrozyten).

Nur ein sehr kleiner Teil des Bleis bindet sich an diese wichtigen Stoffe des Bluts. Durch das Blut kommt es dann in die lebenswichtigen Organe, wie das Gehirn, die Nieren, die Lungen und in die Leber, wo es sich dann eine Zeit aufhält (um die zwanzig Tage). Wenn es zur Ausscheidung dann kommt, können sich deren Teile in den Knochen, oder auch Zähnen aufhalten. Dort hat es dann einen sehr, sehr langen "Haltbarkeitsdatum", weil es sich da über mehrere Jahre lagern kann (sogar bis zu zwanzig). Wenn dabei ein Abbau von Knochen, im größerem Maße, stattfindet, kann sich die Vergiftung sehr gut "etablieren", auch wenn keine neue Einnahme mehr kommt. Dabei verstärkt sich das Blei im Blut noch mehr und bekommt einen höheren Wert.

Ein nicht geborenes Kind kann sich leider auch vergiften, weil Blei die Plazenta durchbrechen kann.

So kann sich ein Fötus vergiften, wenn die Mutter schon erkrankt ist. Eine Diagnose der Krankheit lässt sich gut durch Blutuntersuchungen verifizieren. Dies kann, aber auch, durch eine Untersuchung von Urin, den Haaren, oder Zähnen erfolgen.

Es kann passieren, dass im Urin, durch die Unregelmäßigkeiten der Verwertungen von Flüssigkeit, die Bleiwerte nicht regelmaessig verteilt sind, sodass eine solche Untersuchung nicht immer ganz präzise ist.                                                                   

Bleivergiftung Behandlung

Die Behandlung der Erkrankung ist abhängig von den Dauer des Befalls (Vergiftung) und auch von der Weise der Aufnahme des Bleis. Wenn dies durch den Mund passiert ist (zum Beispiel durch Nahrung), wird es durch eine Magenspülung behandelt, um das Gift aus dem Körper zu bekommen.

Es kann durch eine Auslösung von Erbrechen geschehen, wobei natürlich versucht wird so viel Blei aus dem Körper zu entfernen, wie es nur geht. Eine 100%-ige Entfernung ist meist nicht möglich.                             Wenn es zur akuten Vergiftung kommt, wird sehr oft, eine Lösung aus Natriumsulfat verwendet, die man als Magenspülung nimmt. Dazu wird gleichzeitig die sogenannte Aktivkohle verabreicht, die Bleiteile mit sich verbindet, was zu ihrer Auflösung führt. Wenn das giftige Blei schon im Körper ist, werden Tabletten genommen. Ein solches ist such das sogenannte Penicillamin, dass das Blei neutralisiert, sodass in die Nieren gelangen kann, von wo eine Ausscheidung sehr gut möglich ist. Das Blut kontrolliert, hierbei, ob die Maßnahmen der Behandlung, wirksam sind. Das geschieht in einem sehr gutem Fall, es muss leider nicht immer so kommen.                                               Arzneien wie, zum Beispiel, das sogenannte Spasmolytika, werden verschrieben, wenn die Schmerzen im Bauch sehr stark ausgeprägt sind. Dabei vermindert es die Krämpfe.

Wenn, aber die Nieren sehr geschädigt sind, ist eine Blutwäsche eine wirksame Methode, wobei das Blut gereinigt wird, sodass die Niere(n), wieder einigermaßen funktionieren.Natürlich ist, am Ende des Tages, die Findung der Quelle sehr wichtig. Damit ist gemeint das der Vergiftungserreger gefunden werden soll, um jeglichen Kontakt mit dem Blei zu eliminieren, sodass keine ganz schweren Komplikationen kommen können.

Die Pharmaindustrie liefert heutzutage eine Vielzahl an Medikamenten, für eine Behandlung von Bleivergiftungen. Natürlich sind sie, im normalen Fall, rezeptpflichtig und auch nicht teuer in den Apotheken zu erhalten.