Hepatitis (nicht oft bei Kindern)

Hepatitis (nicht oft bei Kindern) Symptome

Schwäche, Müdigkeit, Schmerzen im Oberbauch, Gelbsucht (die Haut wird gelblich).

Bei Kindern verläuft die Krankheit meist relativ problemlos ab und geht von selbst. Eine Therapie ist hier nicht nötig und die Beschwerden sind gering, oder kommen gar nicht erst auf. Wenn sie aber doch kommen, sind es meist :Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen, ein Leistungsknick, oder ein Verlust von Appetit. Diese Phase dauert ca. vierzehn Tage und Mediziner nennen sie Prodormalphase.

Danach kommt die gelbe Farbe der Haut und der weißen Teile der Augen, die Gelbsucht, oder Ikterus, wie sie Mediziner nennen. Die Ursache liegt im Abbau der Erythrozyten, die das sogenannte Bilirubin produzieren, was gelb ist. Dieser Abbau ist der Schädigung der Leber geschuldet. Dazu kann der Urin heller werden und der Stuhl dunkler.

Bei Kindern, die noch nicht in die Schule gehen (also unter sechs sind), kommt es zu einer Gelbsucht sehr selten. Die Gelbsucht dauert ein paar Tage, bis maximal ein paar Wochen. Wenn sie aufkommt, vermindern sich die Symptome langsam, bis sie ganz verschwinden. Daraus kann man schließen dass eine schwerere Form seltener erscheint und diese öfter Erwachsene betrifft.

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Hepatitis (nicht oft bei Kindern)
Bleivergiftung
Nierenkrankheit
Gebrauch von Medikamenten
Bauchfellenentzündung

Was ist Hepatitis (nicht oft bei Kindern)

 Eine Infektion oder Entzündung der Leber, kann durch Viren hervorgerufen werden. Die Leber wird also infiziert, was durch die Hepatitis-Viren geschieht.

Das Kind infiziert sich durch Lebensmittel, oder Trinkwasser, das kontaminiert ist. Eine Impfung kann bei Kindern als Vorbeugungsmaßnahme dienen, was heute Gang und Gäbe ist. Aber, wenn es auch zu einer Hepatitis kommt, ist die Behandlung oft in weniger zeit vorbei und verläuft problem- und arzneilos.

Die Krankheit ist heutzutage meistens in den dritten Ländern vorhanden, wie zum Beispiel in vielen Ländern Afrikas, oder Asien, sowie Süd- und Südosteuropa, oder auch in Süd- und Mittelamerika. In diesen genanten Regionen sind die Hygienebedingungen nicht immer optimal, was eine höhere Krankenrate hervorruft. In zentralen Teilen von Europa ist es die meist vorhandene Reisekrankheit. In Deutschland, kommen ungefähr 30 bis 40 Erkrankte auf 100000 Einwohner, und das im Jahr. Die Entzündungen, oder Infektionen, je nach dem was der Fall ist, kommen meist, im Herbst, oder Winter, also mehr in den kälteren Wintermonaten, kann man sagen. Sie kommt oft in gemeinschaftlichen Unterkünften vor, wo sich die Viren schnell von Kind zu Kind übertragen können und so, im extremen Fällen, Epidemien entstehen können. Bei Kindern verläuft die Krankheit meist leichter als bei Erwachsenen. Wer, aber, die Krankheit schon hatte, ist dagegen immun, so wie knapp ein Drittel der Erwachsenen in den westlichen Ländern (Industrieländer). Die Viren können gegen Einflusse der Umwelt resistent sein, was natürlich eine Einnistung im Körper erleichtert. Es kann bei extrem hohen und extrem niedrigen Temperaturen überleben und es ist sehr stabil gegenüber Mittel, wie Alkohol, Seifen, oder Desinfektionsmittel. Eine Ansteckung ist sehr gut möglich, meist durch mangelnde Hygiene. Sie wird fäkal-oral übertragen.

Das heißt dass Kinder, nach einem Toilettenaufenthalt, sich die Hände nicht gut, oder überhaupt nicht waschen und die Keime dann auf andere Kinder bzw. übertragen werden. Durch die Berührung werden dann die Keime in den Mund "getragen", was eine Infektion auslöst. Eine Infektion ist ebenfalls durch verschmutztes Wasser zu hervorrufen, wenn im Trinkwasser Fäkalien sind.  Natürlich sind kontaminierte Lebensmittel ein möglicher Risikofaktor, aber sehr viele Falle kommen nach Reisen auf, und zwar vorwiegend in tropische, oder südeuropäische Länder, wo sie sich anstecken.

Bei den Nahrungsmitteln können Rohkost, Eiswürfel, oder Meeresfrüchte besonders gefährlich sein und natürlich Leitungswasser. Wenn sich Kinder infiziert haben, sind die ersten Symptome nach etwa einem Monat bemerkbar, aber sie können sich nach fünfzehn bis fünfzig Tagen zeigen. Daraus sieht man dass die Zeitspanne sich sehr ausdehnen kann, oder in relativ kurzer Zeit die Beschwerden aufkommen. Was die Ansteckung noch betrifft, ist die Gefahr besonders groß in der letzten, oder den letzten zwei Wochen, bevor die Symptome aufkommen.

In diesem Zeitrahmen "arbeiten" die Viren stärker, als sonst. Nach sieben bis fünfzehn Tagen, nach dem die Gelbsucht aufkommt, werden die Viren meist ausgeschieden. Bei Kindern kann dies jedoch erst später erfolgen und sie werden durch den Stuhl ausgeschieden. Wenn etwa drei Wochen vorüber sind, ist eine Ansteckung meist nicht mehr möglich.

Um die Erkrankung zu diagnostizieren ist eine Blutuntersuchung nötig. Diese zeigt auch die Antikörper, die der Körper produziert, um die Viren zu "bekämpfen". Ihre Art weist auf die Länge der Infektion auf. Auch die Stuhlprobe ist ein sehr wichtiger Faktor, bei der Diagnosesuche.

Ein Arzt sollte auf jeden Fall aufgesucht werden, wenn spezielle Beschwerden aufkommen, und/oder die Haut sich gelb färbt; weil eine Selbstdiagnostizierung nicht möglich ist.               

Hepatitis (nicht oft bei Kindern) Behandlung

Eine Behandlung, oder gar, ein Aufenthalt im Krankenhaus, sind meistens nicht von Nöten. Da die Krankheit nicht spezifisch therapiert wird, werden daher, die Symptome und/oder Beschwerden gelindert.

Die Familie sollte sich schützen und strenge Hygienemaßnahmen befolgen. Wenn es sein muss, sollte die Mitglieder eine separate Toilette benutzen und sich ständig die Hände waschen und desinfizieren. Dies gilt auch für andere Körperteile, aber für die Hände im besonderen. Weil es um Kinder geht, ist es nicht besonders erforderlich zu sagen, aber ein Alkoholkonsum ist strengstens verboten, weil dieser, die geschwächte Leber, noch mehr angreift. Dazu sollten die Kinder sich fettarm ernähren und so viele Kohlenhydrate wie möglich zu sich nehmen.

Andere Maßnahmen zur Nahrungsaufnahme gibt es hier nicht. Medikamente, die nicht zur Therapie gehören, sollten, ebenfalls, vermieden werden, weil sie die Leber noch mehr anregen zu arbeiten. Sie ist das Organ dass für den Stoffwechsel zuständig ist und so diverse Stoffe, die in den Körper kommen, verarbeitet, was bei Arzneien sehr schwer sehr kein.

Die Chancen einer Heilung sind gut und die Betroffenen sind, danach ihr Leben lang, dagegen immun. Die Hepatitis kann, jedoch, einige Monate andauern, aber eigentlich nur in extremen Fällen. Eine potentielle Komplikation ist wenn das Gewebe der Leber zerfällt und ein sogenanntes Leberzerfallskoma auftritt. Da muss der Patient so schnell wie möglich behandelt werden und es kann auch zu einer Transplantation der Leber kommen. Diese und andere Komplikationen steigen mit dem Alter. Die Sterbensrate bei der Hepatitis liegt, generell, bei ungefähr ein bis zwei Prozent.               Um die Krankheit gut vorbeugen zu können, sind Maßnahmen in der Hygiene, der Säuberung von Nahrungsmitteln sehr wichtig. Dazu ist eine Impfung bei Kindern meist Gold wert. Diese ist bei Kindern die ein alt sind, bereits möglich.

Nach einem halben oder ganzem Jahr soll noch eine Impfung folgen.

Die Wirkung setzt nach etwa zwei Wochen ein, sodass sich eventuelle Aktivitäten, wie zum Beispiel Reisen, gut planieren lassen. Die zweite Impfung hat eine Wirksamkeit von ungefähr 25 Jahren, oder noch länger. Also, man kann zusammenfassen dass es sich um keine schwerere Erkrankung handelt, in den meisten Fällen.

Die Hygiene und Säuberung von Nahrungsmitteln, sowie eine gepflegtes Waschen der Hände, der Kinder, sollte ihnen, von klein, eingebläut werden, damit Hepatitis kann gar nicht erst entstehen kann. Frische und nicht kontaminierte Nahrung ist, nicht nur wegen potentieller Hepatitiserkrankung der Kinder wichtig, sondern weil auch andere Bakterien, oder Salmonellen, die Kinder infizieren können und sehr unangenehme Symptome hervorrufen.