Invagination (oft im Alter von 5 Monaten bis 2 Jahren)

Invagination (oft im Alter von 5 Monaten bis 2 Jahren) Symptome

Leichtes Fieber, akute plötzliche Schmerzen, Erbrechen, oft verringerter Stuhlgang. Eine Definierung der Beschwerden ist nicht immer möglich. Deshalb ist es für den behandelnden Arzt immens wichtig, die ganze Krankengeschichte zu kennen. Dafür muss er die Eltern detailliert befragen, um eine mögliche Diagnose aufstellen zu können und das Kind zu behandeln.

Wenn es zu sehr heftigen Schmerzen im Bauch des Kindes kommt, dazu Erbrechen und Ansammlungen der Gase aufkommen, muss der Arzt mit einem Verschluss rechnen, und meist mit einer Invagination.

Speziell bei kleinen Kindern sind die Symptome: plötzliche Bauchschmerzen, die wie Wellen aufkommen und sehr stark sind; Erbrechen; die Haut ist nass und kalter Schweiß kommt auf; Ängstlichkeit und Unruhe; in der Zwischenzeit kommt es zur Beruhigung, worauf die Beschwerden wiederkommen; der Stuhl des Kindes funktioniert nicht, vielleicht wird blutiger Schleim ausgeschieden; und der Bauch des kleinen Kindes ist sehr aufgetrieben. 

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Darminfarkt
Darmverschluss
Volvulus (Darmverschlingung)
Gynäkologische Erkrankung(en)
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)

Was ist Invagination (oft im Alter von 5 Monaten bis 2 Jahren)

Eine Ineinanderschiebung der Darmrohre (Darmschlingen). Es ist eine der gefährlichsten Krankheiten bei kleinen Kindern. Eine Invagination kann den Dünn- oder Dickdarm betreffen und diverse Symptome verursachen.

Es ist hier ein kompletter Verschluss des Darms, anders als bei eine sogenannten Obstruktion, oder Stenose, wie man sie auch nennen kann, wo es um einen unvollständigen Verschluss geht. Der Inhalt im Darm, kann nicht mehr richtig durchkommen, weil eine sogenannte Einstülpung aufkommt.

Die Bewegungen des Darms können sich total einschränken, was verhehrende Folgen haben kann. Keime, oder Bakterien können die Darmwand durchdringen und sich in der Bauchhöhle "festbeißen", was zu einem, sogenanntem, Peritoneum führt. Der schlimmere ist Fall ist gar, dass sie sich im ganzen Körper verteilen und zu schweren Infekten führen können, wie eine Blutverfgiftung, oder auch Sepsis, wie sie Mediziner bezeichnen. Was wir schon beim Darmverschluss bei Kindern beschrieben haben, gibt es hier auch die mechanische und lähmende Form der Krankheit.

Die Ursachen, bzw. Erreger "entscheiden" was für eine Diagnose der Krankheit aufkommt. Eine Invagination ist, bei Kindern bis zu zwei Jahren, die häufigste Ursache für einen Verschluss des Darms. Hier ist natürlich auch die ärztliche Behandlung absolut von Nöten, weil das Leben eines kleinen Kindes gefährdet werden kann.

Eine Operation wird sehr oft durchgeführt und diese sollte schnell von Statten gehen. Die Ursachen können vielschichtig und vielseitig ausfallen. Dabei gibt es einige, die man erwähnen könnte. Es können diverse Entzündungen, der Bauchfellen, der Bauchspeicheldrüse, oder auch der Lungen zu dieser Krankheit bei Kindern führen.

Störungen des Stoffwechsels (zum Beispiel Erkrankungen die sehr starken Durchfall verursachen), können eine Ursache für einen Verschluss sein. Nierenversagen sind ein Faktor, der einen Ileus, oder Invagination bei Kindern auslösen kann. Nach Operationen, oder nach Darmkoliken (chronischen Schmerzen im Darmbereich), oder nach Verletzungen des Bauchs kann eine Invagination ebenfalls entstehen.

Nach Durchbrüchen des Darms (Darmbereichs), oder nach Bleivergiftungen, oder diversen chemischen Vergiftungen, kann es zu Beschwerden kommen. Auch Bluterkrankungen, oder Wurmkrankheiten können bei Kindern relativ oft eine Verschließung des Darms verursachen. Ein mechanischer Verschluss wird, durch die langen Beschwerden, zu einem lähmenden. Dies geschieht weil die Bewegungen des Darms sich immer mehr verlangsamen, bevor sie sich komplett aufhalten.

Die Beschwerden, oder auch Symptome sind, bei den beiden Formen, unterschiedlich. 

Invagination (oft im Alter von 5 Monaten bis 2 Jahren) Behandlung

 Beim einem Darmverschluss muss eine rasche Handlung erfolgen, weil keine Zeit verloren werden darf.

Es geht ja schließlich um das Leben, speziell wenn es um ein Kind geht. Wie bei Erwachsenen, so natürlich auch bei Kindern, richtet sich die Therapie nach der Lokalisation un der Art des Verschlusses (hier bei der Invagination).

Ein operativer Eingriff ist meist nötig, aber es kann auch passieren dass konservative Methoden der Behandlung \"Früchte tragen können\". Wenn das Kind noch eine andere Krankheit hat, wie zum Beispiel ein Geschwür des Magens, oder eine Entzündung der Bauchfellen, muss diese natürlich auch therapiert werden.

Mit einer Magensonde lässt sich aufgekommenes Sekret wirksam abziehen. Ebenfalls, eine zusätzliche konservative Form der Behandlung ist die Infusion, wobei den Kindern genügend Nährstoffe und Flüssigkeit gegeben werden und auch die gebrauchten Elektrolyten. Mit dem, bei vielen Krankheiten, fast schon Allerheilmittel, Antibiotika lässt sich eine Ausbreitung der Verursacher verhindern.

Einläufe, die wir schon behandelt haben, können ebenfalls ein gutes Mittel sein. Sie werden aber nur bei lähmenden Verschluesselungen des Darms gemacht, um die Bewegungen des Darms zu stimulieren. Sie werden mit verschieden Medikamenten begleitet.                                                                                   Wenn es, im Endefekt, zu einer Operation kommen muss, wird diese nach der Ursache(n) der Krankheit gerichtet. Da gibt es diverse Formen von Eingriffen. Manche dienen den Lösungen von Verwachsungen, andere, wiederum, sollen Verengungen hervorrufen, oder Blockaden eliminieren (wie zum Beispiel Tumoren).

Sie kann auch zu Entfernungen von Teilen des Darms durchgeführt werden. Eventuell können, auch, per Operation Teile zur Überbrückung hineingeführt werden ( ein Bypass), oder es werden künstliche Ausgänge eingesetzt. Eine Operation kann, ebenfalls, für ein Wiederaufkommen des Durchblutens gemacht werden, die alle Abschnitte des Darms betreffen soll.Man kann am Ende festhalten dass, bei der Population, über die wir sprechen, also Babys und sehr kleine Kinder, anfangs Massagen durchgeführt werden können. Diese sollen die Schmerzen lindern und eventuell die Heilung vorantreiben.

Der Arzt kann einen Darmverschluss, auch hier, mit einem Betasten Erkennen. Wenn er das nicht schafft, oder nicht ganz sicher ist, helfen ihm die Untersuchung per Ultraschall und, wenn nötig, eine Röntgenaufnahme. Einläufe werden bei kleinen Kindern und Babys, meist, mit einem Kontrastmittel gemacht. Das Ergebnis sollte ein Zurückverschieben des gestülpten (eingestülpten) Darms sein, damit die Passagen wieder durchtreten werden können.

Wenn all diese Mittel und Maßnahmen ausgeschöpft sind und nicht helfen, ist ein operativer Eingriff unumstößlich. Wenn diese nicht ganz schnell erfolgt, kann das Kind sterben. Die Chancen einer Heilung sind bei der Invagination, bei Kindern, sehr gut, besonders wenn die Erkrankung schnell diagnostiziert und therapiert wurde. Heutzutage sind die Prognosen hier besonders gut, was früher nicht immer der Fall war.