Lungenentzündung

Lungenentzündung Symptome

Fieber, Husten. Eine Erkennung dass es sich tatsächlich um eine Pneumonie handelt, ist nicht immer leicht zu erkennen/diagnostizieren.

Vor allem bei sehr kleinen Kindern und Babys, kann es manchmal sehr lange dauern, weil durch ihr fehlendes Sprechen, eine genaue Diagnosestellung für den Arzt sehr schwer sein kann. Dabei gibt es ein paar Anhaltspunkte, die sich von einer \\\"normalen\\\" Erkältung unterscheiden. Dazu gehören: eine Unlust zu trinken und die Kinder weigern sich etwas zu essen; der Husten hat einen gelblichen, oder grünlichen Auswurf; der Bauch ist aufgebläht; das Atmen ist flach und schnell; die Nasenflügel sind beim Einatmen aufgestellt; ein hohes Fieber; die Herzschlag ist relativ hoch (bei Kindern sowieso mehr als bei Erwachsenen), und das Verhalten ist sehr passiv und apathisch. Kinder, die schon sprechen können, ist die Einschätzung der Krankheit besser und sie ist natürlich einfacher zu erkennen. Das Allgemeinbefinden ist schlecht , das Kind fühlt sich sehr krank, was man deutlich sehen kann. Dazu kommen noch Symptome wie: Glieder- und Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Schmerzen in der Brust, die beim Husten auftreten, und die sich, zum Teil, in den rechten Unterbauch reflektieren können. 

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Nierenbeckenentzündung
Gebrauch von Medikamenten
Psychologische Probleme
Darminfarkt
Bauchfellenentzündung

Was ist Lungenentzündung

Lungenentzündung, kann wegen dem Husten, zu Bauchschmerzen führen. Eine Lungenentzündung, oder Pneumonia, wie sie in Fachkreisen genannt wird, ist am meisten vorkommende Erkrankung des Atemwegs, bei Kindern.

Eine virale oder bakterielle Ursache ist oft der Auslöser. Die Krankheit ist nicht immer leicht zu erkennen, weil die Symptome nicht immer spezifisch (typisch) auftreten. Um eventuelle Komplikationen vorbeugen zu können, ist eine zeitliche Diagnose von essentieller Wichtigkeit. Daraus schließt sich dann auch die Behandlung, die eine schwere Forme verhindern sollte.

Das Gewebe der Lungen ist, bei einer Pneumonia, entzündet, was auch für die Atemwege gilt. Die Erreger sind meistens Bakterien, Pilze, oder Viren. Wenn wir die Symptome beschreiben, kann man sagen, dass sie sich bei kleinen Kindern und Erwachsenen nicht groß unterscheiden. Dabei sind Fieber und Husten die typischen Symptome, wobei sich die betroffenen Personen müde und ausgelaugt fühlen.

Bei Kindern sind dann, auch noch, Schüttelfrost und Gliederschmerzen die Begleiterscheinungen, was bei Erwachsenen nicht oft der Fall ist. Eine Gefährdung von dieser Erkrankung sind Kinder besonders ausgesetzt. Das gilt speziell für die ganz kleinen, weil sie noch kein komplettes Bewusstsein über Hygiene erlangt haben. So können mögliche Viren, oder Bakterien, die Kinder schnell erfassen und sich von einem Kind auf das nächste übertragen. Da kommt die Tröpfcheninfektion oft zum Vorschein, weil über Husten, oder Niesen sich die Erreger rasend schnell übertragen lassen. Die Gefahr der Ansteckung ist besonders in Schulen, Kindergärten, oder Heimen groß, bzw. in allen möglichen Unterkünften der Gemeinschaft. Dabei ist auch das Immunsystem noch nicht so stark wie bei Erwachsenen. Diese Erkenntnis ist der ausschlaggebendste Punkt warum Kinder besonders gefährdet sind, um, zum Beispiel, eine Lungenentzündung zu kriegen, oder andere grippale Infekte.

Weltweit ist die Lungenentzündung eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. Studien belegen dass etwa 1.8 Millionen Kinder im Jahr von einer Lungenentzündung sterben (natürlich auf der ganzen Welt). Eine gute Medizinversorgung und Impfungen, zum Schutz der Kinder, sind ein wichtiges Mittel, um Lungenentzündungen zu bekämpfen. Eine Entzündung kann zum Beispiel auf Asthma folgen, was, wie wir alle wissen, auch eine Krankheit des Atemwegs ist. Sie kann auch andere Erkrankungen, wie die Mukoviszidose, entfachen.

Es ist nicht sehr häufig der Fall dass eine Pneumonia, ohne eine vorige Krankheit auftritt, oder es keine Risikofaktoren für das Kind gab. Ursachen, wie zum Beispiel, Störungen des Immunsystems, oder Gase die die Atemwege reizen, sind sehr selten der Fall. Bakterien sind meistens für eine Lungenentzündung verantwortlich. Dies gilt, wie für Erwachsene, so auch für Kinder.

Bei ganz kleinen Kindern können seltene Keime die Entzündung auslösen. Zu den typischen zählen: Pneumokokkus, Streptokokkus, Hämophilus influenzae und Escherichia coli. Untypische Erreger, wie zum Beispiel, Mycoplasmen, oder Chlamydien, kommen nur bei Schulkindern vor. Der zweite Erreger weitet es durch Schleime aus, so dass er auch beim sexuellen Kontakt sich übertragen kann. Bei der bakteriellen Infektion, sind Fieber, Husten und Atemnot viel mehr ausgeweitet, als bei der viralen. Wenn die bakterielle Pneumonia einer viraler folgt, sprechen Mediziner hier von einer Superinfektion. Die virale Entzündung kann durch verschieden Viren ausgelöst werden, wie den Adenovirus, oder den Grippe-Virus (Influenzavirus). Säuglinge können von dem sogenannten RS-Virus infiziert werden, aber auch andere, was eher selten aufkommt.

Auch Pilze können eine Pneumonie auslösen, was speziell bei Frühgeborenen und Kindern, mit einem geschwächtem Immunsystem, widerfährt. Die Ansteckungsgefahr ist für Kinder sehr groß. So sollte den Kindern ein Hygienebewusstsein eingebläut werden, was das Risiko etwas vermindern kann. Kinder sollte immer saubere Taschentücher haben, und keine Personen, in ihrer direkten Umgebung anniesen, oder anhusten. Um die Krankheit herausfinden zu können, muss eine genaue Diagnose erstellt werden, und mehrere Untersuchungen durchgeführt werden. Die wichtigste ist eine Röntgenuntersuchung, obwohl sie die Kinder unter eine gewiße Strahlung stellt. Um die Erreger zu erkennen, ist eine Laboranalyse von Nöten.

Die Bakterien werden, dabei, im Labor vermehrt, um die spezielle zu identifizieren. Der Sinn dieser Untersuchung ist in der Verschiedenheit der Empfindlichkeiten der Erreger auf Antibiotika. Diese Untersuchung wir nur dann gemacht, wenn der Arzt keine genaue Diagnose erstellen kann. Wenn die Entzündung schwerwiegender ist, hilft dann eine Biopsie durchgeführt. Dabei wird eine Probe von der Schleimhaut entnommen. Noch eine gute Untersuchungsmethode ist die Blutuntersuchung. Wenn eine Pneumonie vorhanden ist, nimmt die Anzahl der weißen Blutkörperchen an (Leukozyten) und das sogenannte CRP (C-reaktive Protein) ist ebenfalls hoch.         

Lungenentzündung Behandlung

Eine Behandlung bei Kindern und Erwachsenen ist fast gleich. Die Krankengeschichte ist für den Arzt von essentieller Bedeutung, weil er so viele wie nur möglich Informationen braucht, um eine genaue Diagnose zu stellen. Diese Aufgabe haben die Eltern, besonders wenn das Kind noch sehr klein ist. Die Fragen sind speziell und beziehen sich auf mögliche frühere Beschwerden an Fieber und Husten, es kann um den Schleim , der abgehustet wird gehen, und die Hustenfrequenz, ob das Kind sich schon länger müde, ausgelaugt und schlapp fühlt, um die Essgewohnheiten des Kindes, in der letzten Zeit; oder auch Wesensfragen-wie sich das Kind in letzter Zeit verhält , und ob es eventuelle Veraenderungen des Verhaltens gab. Danach kommt die Körperuntersuchung des Kindes.

Per Stethoskop werden die Brust und natürlich Lunge gut abgehört und auch mehrere Stellen des Rückens. Nach der Diagnosestellung richtet sich dann die Therapie nach dem Kindesalter und natürlich dem Niveau der Entzündung. Eine stationäre Behandlung ist für Babys, die bis zu einem halben Jahr alt sind empfehlenswert. Dies gilt auch für Kinder mit einem schweren Krankheitsbild, oder wenn sie noch andere Erkrankungen haben.    

Etwas ältere können auch zu Hause therapiert werden, besonders wenn sie keinen zusätzlichen Erkrankungen mit sich tragen. Die Bettruhe ist hier sehr wichtig und die strikte Umsetzung der verschriebenen Therapie, muss von den Eltern durchgeführt werden. Eine Entzündung, die bakteriell bedingt ist, kann mit Antibiotika behandelt werden. Dabei kann die Therapie länger dauern, aber oft eine gute Woche. Die Art der Bakterien entscheidet welche Antibiotika verschrieben werden.

Babys, die unter einem halben Jahr alt sind, werden durch eine Infusion behandelt. In diesem Alter ist die orale Einführung noch schwierig. Damit sich die Krankheit, in diesem Alter, nicht verschlimmert, ist eine intravenöse Therapie hier, vom Anfang bis zum Ende, sehr empfehlenswert. Wenn das Fieber, zur Krankheit, hoch ist, kommen Arzneien dazu, die das Fieber senken.

Der Arzt dosiert diese Mittel natürlich und solche Medikament sind auch für kleine Kinder nicht gefährlich. Dabei kann der Arzt Fiebersäfte verschreiben, die die Wirkstoffe Ibuprofen und Paracetamol enthalten und überall im Handel zu kaufen sind. Auf gar keinen Fall darf ein Kind Aspirin einnehmen, weil, dadurch, das sogenannte Reye-Syndrom entstehen kann, dass lebensgefährlich für das Kind sein kann.

Auch Arzneien, die Schleime auflösen können, können den Kindern verschrieben werden. Mittel, die den Husten lösen, sollten am Tag nicht eingenommen werden, weil sie den Reiz unterdrücken und so das Kind den Lungenschleim nicht abhusten kann. Ein anderer Grund ist dass solche Mittel nie mit Medikamenten vermischt werden sollten, die den Schleim lösen. Eine nächtliche Einnahme ist aber zu empfehlen, weil die Kinder so eine verbessertes Durchschlafen genießen können und sich vielleicht schneller regenerieren können.

Eine Inhalationstherapie kann zusätzlich durchgeführt werden. Bei jener werden Kochsalz, als Lösung und ein Zusatz, der den Schleim löst inhaliert.

Die Eltern sollten hier den Kindern noch mehr behilflich sein, weil sie so etwas nicht alleine durchführen können. Noch eine weitere Lösung ist die Vibrationstherapie, die von einem Psychotherapeuten durchgeführt wird. Ein vibrierendes Gerät wird hier auf den Rücken gestellt, dass, durch die Vibrationen,  den Schleim lösen soll und ein Aushusten stimuliert. Dazu ist wichtig dass die Kinder eine Menge trinken, weil sie, durch das Husten und Fieber, viel Flüssigkeit verloren haben. Diese gilt es so auszugleichen. Die Kinder schonen ihren Körper dazu auch noch.