Mumps

Mumps Symptome

Geschwollene Wangen, Fieber. Mumps, oder wie er, volkstümlich auch Ziegenpeter genant wird, hat am Anfang die Symptome von leichtem Fieber, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und auch leichtere Kopfschmerzen.

Danach kommen, binnen 24 Stunden, auch Ohrenschmerzen dazu. Diese erschweren das Kauen und Schlucken sehr, oder auch ein einfaches Öffnen des Mundes. Die Drüsen unter und vor dem Ohr sind angeschwollen.

Nach eine paar Tagen kommt die eine Schwellung auf der anderen Seite.

Die Speicheldrüsen des Mundes sind mit dem Virus, dass Mumps verursacht, infiziert. Die Anschwellung führt zu dass die Ohrläppchen abstehen und sie kann auch die Drüsen im unteren Bereich des Kiefers Angreifen. Das heißt dass die Schwellung sich nicht abgrenzt. Es kann auch sogenanntes Mondgesicht entstehen, weil die Ecken des Kiefer fast nicht mehr Erkennbar sind, was durch eine sehr starke Schwellung verursacht wurde. Es gibt auch Fälle wo die Kinder kein Fieber bekommen, aber wenn es aufkommt ist es, zusammen mit den Schmerzen, etwa nach einer Woche vorüber. Der Schwellung ebenfalls nach etwa sieben Tagen zurück und die Heilung dauert maximal zwei Wochen.

Bei fast jedem dritten kommt es zu gar keinen Symptomen, oder sie sind eher untypisch. Neben den erwähnten, können auch ein Gefühl der Müdigkeit entstehen, sowie Hals-, Kopf-, und Gliederschmerzen. Wenn die typischen Symptome aufkommen, speziell Schwellungen, entstehen Hamsterbacken, die das Bild von Mumps eigentlich wiederspiegeln.

Oft sind auch die, im Hals vorhandenen, Lymphknoten angeschwollen. Auch das Drehen des Kopfes gestaltet sich schwer, weil Schmerzen auftreten.

Die Bauchspeicheldrüse und Hoden, sowie die Tränen- und Schilddrüsen, so wie die Nieren und das zentrale Nervensystem, können betroffen werden. Bei Frauen können, sehr selten, die Eierstöcke betroffen sein.

Bei der Entzündung der Bauchspeicheldrüse sind die Symptome meist. ein fettiger Stuhl, Schmerzen im Oberbauch, und auch, die früher erwähnte, Appetitlosigkeit         

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Anämie
Gürtelrose (Herpes zoster)
Gebrauch von Medikamenten
Nierenbeckenentzündung
Gynäkologische Erkrankung(en)

Was ist Mumps

Eine Infektion, die das Gebiet, um die Wangen, anschwellen lässt, wird heutzutage, zum großen Teil durch Impfung verhindert (MMR=Muskeln, Mumps, Rötung).

Bei Mumps handelt es sich um virale Krankheit, die ansteckend ist. Sie wird durch den sogenannten Mumps-Virus verursacht und übertragen. Die Speicheldrüsen vor, oder bzw. unter den Ohren, sind angeschwollen. Kinder erkranken meistens and Mumps, besonders die unter 15 Jahren. In Städten, kann es sehr oft, in der ersten Hälfte des Jahres, zu Epidemien kommen.

Speziell geschieht so etwas in Schulen, Kindergärten, oder sonstigen Anlagen, wo sich viele Kinder aufhalten und nah beisammen sind. Das gute daran ist, dass schon infizierte, oder erkrankte Kinder, nach der Behandlung, immun auf Mumps sind. Die Krankheit wird durch direkten Kontakt, sehr oft durch die Tröpfcheninfektionen, sprich beim Husten, oder Niesen. Auch durch das Kuessen ist es möglich sich anzustecken.

Meist eine Woche bevor man bei Kindern erste Anzeichen bemerkt, kann es schon infiziert sein. Dies kann auch neun Tage nach einer Infizierung geschehen. Bevor sich die Krankheit bemerkbar macht, können allerdings zwei bis vier Wochen vergehen. Sehr oft erkranken Kinder zwischen fünf und neun, weswegen es auch zu den typischen Krankheiten bei Kindern gehört, wie auch die Masern, Windpocken, oder Röteln. Ein Kind kann sich das ganze Jahr über infizieren, aber meist geschieht es im Frühling oder Winter. Kinder werden heute geimpft, was die Erkrankung stark reduziert hat, im Gegensatz zu früher.

Wenn die Krankheit dann immer noch vorkommt, sind die Kinder danach für das ganze Leben geschützt. Gegenstände im Haushalt können mit Speichel infiziert sein, was eine Übertragung erleichtert. So etwas passiert bei Kindern oft beim Anfassen von Spielsachen. In engen und geschlossen Räumlichkeiten ist die Gefahr einer Ansteckung besonders hoch. Auch durch Urin von Kindern kann Mumps übertragen werden. Wenn ein Kind angeschwollen Wangenknochen hat und an Übelkeit und Erbrechen leidet; dazu noch teilnahmslos und schlapp erscheint, sollte man es auf jeden Fall zum Arzt bringen.

Eine schnelle Diagnose erleichtert die Behandlung.

Es kann in schlimmen Fällen zu einer Entzündung der Hirnhaut kommen (Meningitis), die sich schnell ausbreiten kann. Wenn die eigentlichen Schwellungen der Speicheldrüsen der Ohren nicht vorhanden sind, kann mit speziellen Antikörpern, im Blut, das Virus diagnostiziert werden. Wenn das erkrankte Kind vor zwei oder drei Wochen Kontakt mit einem infiziertem Kind hatte, kann der behandelnde Arzt die Diagnose leicht attestieren. Die vorhin genante Blutabnahme, als sicherer Nachweis, ist meistens nicht nötig.  

Mumps Behandlung

Die meisten Falle von Mumps bei Kindern, verlaufen ohne Schwierigkeiten, ohne dass die Kinder Arzneien einnehmen müssen. Dabei werden sie zu Hause behandelt. Sie nehmen Medikamente, die den Schmerz lindern und das Fieber senken, wobei diese auch gegen Kopfschmerzen helfen.

Falls die Beine und Arme des Kindes warm sind, können deren Waden abgewickelt werden. Wenn es zu Fieber kommt, sollte man das Kind nicht zusätzlich erwärmen, mittels einer Decke, oder mit warmen Anziehsachen. Manche Kinder fühlen sich komplett wohl, sind voller Energie, aber eine Schonung des Körpers ist zu raten.

Andere liegen fiebrig im Bett. Viel Flüssigkeit ist hier sehr wichtig, weil das Schlucken gelindert werden soll. Dabei sollten Kinder weiche, fettarme und flüssige Nahrung zu sich nehmen. Orangensaft und saure Getränke sind nicht gut, weil die Drüsen zusätzlich arbeiten müssen . Ein guter Tee, Apfelsaft und andere sanfte Getränke sind empfehlenswert.

Kaugummis sind gut für das Abbauen des Gefühls von Druck, aber Kinder sollten sie nicht zu lange kauen, weil der Darm zu arbeiten beginnt und Wangen arbeiten verstärkt (längeres kauen ist wie vier Mahlzeiten). Aspirin darf, auf keinen Fall, den Kindern gegeben werden, weil sie das Reye-Syndrom entstehen könnte, das wir schon bei der Lungenentzündung erwähnt haben. Es ist lebensgefährlich für Kinder. Eine gute Mundhygiene und Verbaende, die geölt wurden, sind auch ein probates Mittel gegen Schwellungen. Das erwähnte Essen von breiartigen Speisen und eine Kühlung der Speicheldrüsen ist angenehm und hilft beim kauen. Wenn schwerere Beschwerden auftreten sollten, sollte man Kinder ärztlich behandeln lassen.

Wenn es zur Meningitis kommt, sind Aufenthalte im Krankenhaus ein Muss. Viren, die Mumps verursachen, können andere Organe und deren Systeme im Körper angreifen. Bei starken Kopfschmerzen, wenn der Nacken steif ist, Erbrechen, Fieber , eine gewiße Benommenheit und Empfindlichkeit bei Berührung aufkommen, kann es zu Meningitis führen.

Diese kann sehr schwer ausfallen und ist eine Entzündung der Hirnhaut. Manchmal ist sie, bei ganz starken Fallen, sogar lebensgefährlich.  Ungefähr 3 bis 10 % der erkrankten Kinder bekommen, eben jene, Meningitis. Wenn das Gewebe des Hirns betroffen ist, nennen Ärzte so etwas Enzephallitis, welche aber nicht oft aufkommt.

Wenn die Nerven im Hirn angegriffen werden,kann es zu Schwerhörigkeit, oder gar Taubheit führen. Wenn die Hoden betroffen wurden, was bei jungen Männern nicht selten aufkommt, kann es zu einer Sterilisation kommen, weil sie, durch den Befall, ihre Fähigkeit des Zeugung verlieren. Dies gilt für sehr junge Männer, die aber ärztlich noch als Kinder therapiert werden.

Bei Mädchen und jungen Frauen kann eine Entzündung der Eierstöcke passieren. Diese Beschwerden gehen aber meist von selbst, oft binnen sieben Tage. Wenn sie aber länger die Eierstöcke befallen, können sie bei ihnen Unfruchtbarkeit erzeugen.             Komplikationen, die sehr selten aufkommen, sind: Nierenentzündungen, Schwellung der Tränendrüsen;Empfindlichkeit von Licht, ein gewißes Verlieren der Fähigkeit des Sehens, also alles Komplikationen mit den Augen; dann Entzündungen der Nerven (die Fähigkeit des Hörens kann beschädigt werden); die Bauchspeicheldrüse kann sich entzünden, oder Gelenke die entzündet werden.                                                                                                                                                                   Am Ende kann man zusammenfassen dass eine Impfung heute reine Routine ist, und bei mindestens neun von zehn Fällen, auch erfolgreich. Diese sollte bei Kindern geschehen, wenn sie so um die zwei sind. Eine erneute Impfung ist zu empfehlen, bevor sie in die Schule kommen.