Rachenentzündung

Rachenentzündung Symptome

Fieber, vergrößerte Drüsen, Halsschmerzen, eine Rötung im Hals.

Ein trockenes Gefühl im Hals ist eine typisches und meist erstes Zeichen, wenn es sich um eine Rachenentzündung handelt.

Das Schlucken ist sehr schwer, dazu ist ein Brennen, oder Kratzen spürbar, was ein öfteres Räuspern auslöst. Das zentrale Symptom sind aber natürlich, die Halsschmerzen, die manchmal beim Schlucken unfassbar weh tun. Manchmal kann auch bloßes Sprechen mit einem heftigem Schmerz begleitet werden.         Leichtes Fieber kann auch dazukommen, was, bei Kindern, stärker ausgeprägt ist, weil es zu einem hohen Fieber kommen kann. Weil sehr oft nicht nur der Hals infiziert wurde, kommen Beschwerden wie Husten oder Schnupfen meist dazu.

Ein echtes Krankheitsbild entsteht bei der akuten Form, obwohl sie keine Gefahr für das Kind darstellt.

Die Symptome sind noch stärker vertreten, wenn es sich um eine bakterielle Infektion handelt. Dann kommt häufig sehr hohes Fieber auf. Die vorhin erwähnte Seitenstrang-Angina kann die Probleme noch erweitern. Wenn diese im Ohr anschwellen, verschließen sie den Gang, der das Mittelohr mit dem Rachen verbindet. Eine Mittelohrentzündung, die bei Kindern oft auftreten kann, ist dann die Folge. Diese wird dann mit nicht selten starken Ohrenschmerzen begleitet.

Der Halsraum des Kindes ist gerötet und geschwollen, was ,ebenfalls, häufig auftritt. Bei einer bakteriellen Infektion sind eitrige Strippchen und Belege der Schleimhaut im Rauchenraum und im Gaumen vertreten. Bei Kindern kann ein Fieber die Körpertemperatur bis auf 39 Grad Celsius bringen. Das Befinden ist im allgemeinen eingeschränkt.

Eine Erkältung erscheint meist gleichzeitig, manchmal auch später, und sie wird mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Entzündungen begleitet.  Eine Kehlkopfentzündung kann auch entstehen, welche Mediziner Tonsyllitis nennen.  Wenn die Rachenentzündung durch Streptokokken verursacht wurde, klagen Kinder meist über Bauchschmerzen und Übelkeit.       

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Rhinitis (Schnupfen)
Meckelsches Divertikel
Magen-Darm-Probleme
Gynäkologische Erkrankung(en)
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)

Was ist Rachenentzündung

Halsschmerzen, es kann auch zu Bauchschmerzen kommen. Es handelt sich hier um eine sehr bekannte Erkrankung, wo das Schlucken sehr schwer fällt.

Die Beschwerden sind im allegemeinen Halsschmerzen, die akut ausfallen können und sich beim Schlucken verschlimmern. Ein virale Infektion ist meist der Auslöser, aber sie kann auch durch Bakterien ausgelöst werden. Bei einer Verursachung durch Viren ist es dann einer grippaler Infekt. Hierbei unterscheidet man natürlich Mandel- von Rachenentzündungen.

Eine akute Form der Erkrankung, besser gesagt der akuten Rachenentzündung, ist die sogenannte Seitenstrang-Angina. Dabei ist das Gewebe der Lymphen, an der Hinterwand des Rachens, den sogenannte Seitensträngen, angegriffen. Wenn dazu, auch noch, die Mandeln entzündet sind, nennen Mediziner, so etwas Tonsillo-Pharyngitis.

Kinder sind, in der Tat, öfter von der Erkrankung betroffen, obwohl sie natürlich in jedem Alter auftauchen kann. Eine akute Rachenentzündung wird meist durch verschiedene Viren und Mikroorganismen hervorgerufen. Dabei sind Viren, als Erreger, am meisten präsent. Dabei können sie in verschieden Formen auftreten. Zum Beispiel können es Parainfluenza sein, oder auch sogenannte Coronaviren, oder auch oft Adeno- und Rhinoviren.

All diese führen meist zu einer Erkältung. Auf der Schleimhaut, die schon beschädigt ist, können sich auch noch Bakterien ausbreiten, um so die Schmerzen und Symptome zu verschlimmern. Solch eine Entzündung lösen meistens sogenannte Streptokokken aus. Diese sind aus der Streptokokkengruppe A. Bei Kindern ist die Häufigkeit der Erkrankung, die durch diese Streptogruppe ausgelöst würde, bei ca. 15 bis sogar 40 %. Bei Erwachsenen ist etwa jeder zehnte von einer sogenannten Serogruppe A, befallen, eine Halsentzündung zu bekommen. Die Infektion wird über Nasensekret, oder Speichel übertragen, oder ,besser gesagt, durch die Tropfen, die durch das Niesen oder Sprechen, entstehen und übertragen werden.

Speziell die viralen Erreger sind sehr ansteckend. Dieses Phänomen zeigt sich, zum Beispiel, wenn die ganze Familie erkrankt ist, oder, die halbe, oder ein Mehrteil einer Schulklasse fehlt. Im Winter ist die Ansteckungsgefahr natürlich grösser, aber solch eine Erkrankung kann man über das ganze Jahr kriegen. Die Luft ist dann meist sehr trocken und Keime kommen auf; dazu ist die Luft in den Heizungen nicht immer gut weil sie die Schleimhaut trocknet. Die Abwehrkräfte schwinden, was ein tolles Ambiente für potentielle Erreger und Viren ist, sich dort einzuschleusen und auch vermehren.

Es gibt auch die chronische Rachenentzündung, welche sehr selten aufkommt. Bei manchen Kindern hat die Schleimhaut eine funktionelle Störung, die bedingt durch Anlagen entsteht. Dieses führt dann zu einem Halskratzen, dass sich festsetzt.

Potentielle Erreger können Zigaretten, oder diverse Chemikalien sein, die eine chronische Reizung hervorrufen. Bei Frauen, in den Wechseljahren, können es hormonelle Störungen sein, die die Schleimhaut vertrocknen, was eine chronisch bedingte Rachenentzündung auslösen kann.

Diese Symptome sind natürlich für Kinder nicht zu analysieren, eine Raucherstörung, oder Chemikalienaustrocknung jedoch schon. Die allgemeinen Beschwerden und Probleme, weisen schnell darauf dass es sich um eine Rachenentzündung handelt. Der Rachen wird vom Arzt untersucht. Ein Abstrich ist aussagekräftig, wenn es um die Erkennung des Erregers geht, besonders wenn es um eine bakterielle Entzündung handelt.            

Rachenentzündung Behandlung

Nach etwa einer Woche sind sehr viele Betroffene auskuriert. Eine Schonung ist in dieser Zeit sehr wichtig. Dabei können Schmerzmittel, Lutschtabletten, oder auch Gurgellösungen behilflich sein. Wenn die Ursache bakterieller Natur ist, sind Antibiotika genommen werden. Bei einer viralen Rachenentzündung können die Erreger nicht bekämpft werden, was auch nicht erforderlich ist, weil sie nach einiger Zeit von alleine weggeht.

Der Patient sollte sich auf jeden Fall schonen, aber kurze Aufenthalte draußen dürfen sein, wie zum Beispiel kürzere Spaziergänge. Die Erkrankung ist zwar oft harmlos, aber man sollte sie dennoch nicht unterschätzen. Bei einer bakterielle Infektion kann es sogar zum rheumatischem Fieber kommen. Wenn hohes Fieber sich längere Zeit festsetzt und die Beschwerden ausgeprägt sind, sollte man ein Kind zum Arzt bringen.

Bei ihnen kommt eine Streptokokkenentzündung viel häufiger vor. Dass heißt also, wenn starke Schmerzen, die länger vorhanden sind, und noch dazu mit hohem Fieber verbunden, sollte man ein Kind ärztlich behandeln lassen.

Ihr Immunsystem ist noch nicht so ausgereift dass die Beschwerden immer schnell von alleine gehen. Dies gilt übrigens auch für ältere und geschwächte Menschen, deren Abwehr nicht optimal ist. Deswegen lasse sich diese Altersgruppen auch oft impfen.