Schwellbrand im Dickdarm (selten bei Kindern)

Schwellbrand im Dickdarm (selten bei Kindern) Symptome

Leichtes Fieber (weniger als 38 Grad), einige Schmerzen im Unterbauch, es kann Blut im Stuhl vorkommen, der klein und nicht wohlgeformt ist, es kann auch zum Verlust von Gewicht kommen kann.

Eines der leitenden Symptome sind Durchfälle, die schleimig und blutig sein können, und sogar bis zu dreißig Mal am Tag vorkommen koennen.Der Stuhl ist sehr fluessig, blutig, und, dazu können Auflagerungen aus Schleim dazu kommen. Sehr schwer ist es für Kinder wenn der Stuhl nachts eintrifft und so sie noch mehr schwächt und zu Blaesse führen kann.

Die Häufigkeit eines Stuhlgangs ist mit der Stärke der Entzündung des Dickdarms verbunden. Dazu kommen noch Schmerzen im Bauch auf, die krampfartig sein können und meist vor und nach dem Stuhlgang aufkommen und da auch sehr schmerzhaft sind. Die Beschwerden kommen langsam oder auch plötzlich aufkommen.

Es können auch Fieber, Übelkeit und Erbrechen dazukommen, müssen es aber nicht. Weil die Blutungen sehr heftig sein können, kann das Kind eine Anämie (Blutarmut) bekommen. Ein Kind kann auch im Wachstum, oder der Entwicklung beschränkt werden, weil es genügend Nahrung zu sich nimmt, oder eingeschränkt. Dies führt dann auch meist zum Verlust von Gewicht, weil sich das Kind sehr ausgewogen ernähren muss, oder oft gar nichts essen darf. Dabei können auch Narben entstehen die eine Lichtung des Dickdarms so einschränken, dass es, sogar, zu einem Darmverschluss kommen kann.

Der Mangel an wichtigen Nährstoffen, und die darauf folgenden Einschränkungen des Wachstums und die Abnahme von Gewicht, sind eine Ursache dieses möglichen Verschlusses des Darms. Es können auch Schmerzen in den Gelenken, der Wirbelsäule, oder dem Kreuzbein auftreten, was bei einer erweiterten Entzündung passiert. Die Augen können entzündet werden und es kann sogar, in schlimmeren Fällen, zu einer Osteoporose kommen, was bei sehr wenigen Patienten geschieht.

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Colitis ulcerosa (Schwellbrand im Dickdarm)
Gynäkologische Erkrankung(en)
Darminfarkt
Nierenbeckenentzündung
Morbus Crohn (selten bei Kindern)

Was ist Schwellbrand im Dickdarm (selten bei Kindern)

Entzündung des Mast- und Dickdarms. Bei dieser Krankheit ist der Dickdarm entzündet, wobei die Entzündung geschwürig ist.

Es handelt sich um eine Erkrankung die zu Komplikationen führen kann, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Öfter sind Jugendliche betroffen, obwohl sie auch schon bei kleinen Kindern auftreten kann. Wenn ein Kind länger als drei Tage an Durchfall leidet, sollte es zum Arzt gebracht werden, was nicht so schwer sein muss, also kann es auch den nächsten Tag geschehen.

Wenn, aber , die Durchfälle blutig erscheinen und mit starken Schmerzen im Bauch verbunden sind, sollte man es den gleichen Tag zum Arzt bringen. Wenn zum Durchfall auch noch eine Austrocknung aufkommt, das Kind schlapp und ausgelaugt sind, sollte man es sofort ärztlich behandeln lassen.

Die Ursachen, oder eine spezielle Ursache ist bis heute noch nicht geklärt worden. Es ist sicher dass es sich um eine autoimmune Krankheit handelt, der Körper kann sich nicht selbst währen, weswegen er so etwas auslöst, bzw. das Immunsystem der betroffenen Person. Es gibt auch Fälle, wo zum Darm, noch die Augen und Gelenke entzündet werden. Psychische Faktoren sind als Faktor, bzw Ursache der Krankheit, auszuschließen, sie sind eher die Folgen solch einer Entzündung des Dickdarm. Sie können die Colitis ulcerosa aber verstärken. Bei der Krankheit ist, wie gesagt der Dickdarm entzündet, bzw. der letzte Abschnitt des Darms, der sogenannte Mastdarm.

Der Schwellbrand kann nur den Mastdarm betreffen, oder sich auf den ganzen Darm ausweiten/ausbreiten. Aus der Schleimhaut des Dickdarms blutet es, was auch bei den Abszessen (Eiteransammlungen) und Geschwüren passiert.

Diese haben eine rundliche Form und sind auch quasi Entzündungen. Der Schwellbrand im Dickdarm, speziell im Mastdarm, ist eine chronische Krankheit. Sie kommt in Schüben, die zwar temporär geheilt werden können, aber eine komplette Heilung ist nicht möglich und die Krankheit kommt immer wieder auf, die nach einer kürzeren, oder längeren Zeit kommen.

Die einzelnen Schube, die aufkommen, können, bei Kindern, unterschiedlich ausgeprägt sein. Es können sehr starke Blutungen des Darm entstehen, was eine sogenannte Perforation (ein Durchbrechen des Dickdarms) auslösen kann. Solch eine Komplikation kann sogar zu einer Bauchfellenentzündung führen, die sehr kompliziert ist. Die schwerste Komplikation kann ein Krebs des Dickdarms sein, besonders wenn die Schleimhaut  für sehr lange Jahre gereizt wird. In Zahlen kann man sagen dass eine zwanzigjährige Reizung ein Risiko auf etwa zwanzig Prozent bringt (stuft).

Wenn es um die Diagnose der Krankheit geht, führt der Arzt eine Koloskopie (Spiegelung des Dickdarms) durch, welche noch mit weiteren Untersuchungen gestützt wird. Untersuchungen des Bluts, wobei spezielle Abwehrstoffe getestet werden, ist sehr wichtig für die Diagnose.

Die Krankheit beginnt zwar im Mastdarm, sie steigert sich langsam, aber, zum Darm, bzw. weitet sich zu ihm aus. Es können also Teile des Dickdarms, der Mastdarm, oder der ganze Dickdarm betroffen werden. Der Schwellbrand des Dickdarms, wie man die Erkrankung auch nennt, kann sogar den Endteil des Dünndarms betreffen, was, aber, sehr selten ist.

Die Krankheit betrifft meist Jugendliche (und ältere Jugendliche), von 20 bis 34 Jahren, und in Deutschland gibt es ungefähr 170000 Menschen, die daran leiden.

Die Ursachen sind zwar meist unbekannt, aber, mögliche Infektionen, die tägliche Ernaehrung und Anomalien des Immunsystems, können die möglichen Ursachen sein. Ein genetischer Faktor sollte auch nicht ausgeschlossen werden, weil es viele Familien gibt, in denen die Krankheit häufiger aufkommt und sie so die Emporkömmlinge betrifft.

Speziell Zwillinge können dabei betroffen sein, weil wenn es einen Zwilling betrifft, hat der/die andere eine 50-60%-ige Chance an Colitis ulcerosa zu erkranken. Auch bei Geschwistern, im Allgemeinen, ist eine reelles Risiko da, dass viel höher ist, als bei der restlichen Population. Umweltfaktoren können das Risiko ebenfalls erhöhen.

So ist zu erkennen dass in den westlichen Ländern, wo die Industrie boomt, die Krankenrate viel höher als in anderen Ländern.

Auch psychologische Faktoren können eine Rolle spielen, aber sie sind eher die Folge der Krankheit. Obwohl, bei sehr sensiblen, die sich einsam fühlen, oder eine wichtige Bezugsperson im Leben verloren haben, oder sie selten sehen, haben ein größeres Risiko, zu erkranken. Dies ist nachweisbar und Studien haben es belegt.

Ungefähr bei sechs von zehn Betroffen ist der Verlauf relativ leicht zu bewerkstelligen. Dabei ist die Entzündung meist auf den Enddarm beschränkt. Etwa bei jedem vierten Patienten ist er mittelschwer. Bei jeder zehnten Person ist er schwer, wobei Fieber aufkommt, das Kind blass wird und, Kraftlosigkeit und ein schnellerer Herzschlag aufkommen.

Die Krankheit ist oft im Unterbauch zu ertasten. Ein blutiger Durchfall ist bei Kindern öfter als bei Erwachsenen und, bei ihnen, ist eine Entzündung des ganzen Darms, viel häufiger. Es können auch Säuglinge erkranken. Der blutige Durchfall wird meist durch bakterielle Infektionen, Viren, Parasiten, Allergien, oder Anomalien des Immunsystems, hervorgerufen.              

Schwellbrand im Dickdarm (selten bei Kindern) Behandlung

Die Krankheit kann mit Arzneien behandelt werden, besonders wenn die Beschwerden nicht sehr groß sind. Dabei sind Abkömmlinge (Derivate) der Salizylsäure gut für den Gebrauch, weil sie die Beschwerden lindern können. Dabei sind die Mittel Salofalk und Colo Pleon sehr zu empfehlen. Wenn die Probleme heftig aufkommen, kann der Arzt noch Kortison dazu verschreiben.

All diese Medikamente hemmen die Entzündung. In Schüben kann das Kind dann essen, was es am besten verträgt. Wenn sehr harte Beschwerden aufkommen sollten, muss das Kind manchmal durch spezielle Infusionen ernährt werden, oder es wird eine spezielle Diät verschrieben, die durch Flüssigkeit wahrgenommen wird. So etwas nennt sich auch \"Astronautenkost\".

Nur wenn schwere Komplikationen aufkommen, oder die medikamentöse Therapie wird ein Kind operiert. Eine operativer Eingriffe wird bei Kinder meist versucht zu vermieden, oder zumindest zu verschieben. Eine Operation ist , in vielen Fällen, aber nötig, um drohende Komplikationen, wie einen Darmkrebs vermeiden zu können, oder die Folgen, mindestens zu verringern.

Weil die Operationen heute sehr ausgefeilt sind, ist ein normaler Stuhlabgang, nach einem Eingriff, möglich, und dessen Kontinenz kann erhalten bleiben. Bei den Operationen kann der entzündete Dickdarm auch komplett entfernt werden. Es können, bei vielen Kindern, neben den allgemeinen Symptomen und Beschwerden, auch psychische Probleme aufkommen. Wenn sie aufkommen sollten, oder auch wenn nicht, kann eine psychologische Stütze, von einem Profi, sehr wichtig sein. Die Kinder können durch Beschwerden wie Durchfall, diversen Schmerzen, oder einer ständigen Diät, sich isoliert und ausgelaugt fühlen, weshalb eine solche Hilfe Sinn macht.

Wenn bei Kindern Stress dazu kommt, werden die Symptome meist noch gestärkt und die Schube fallen häufiger auf. Deshalb kann mit Hilfe von Spezialisten, aus dem Gebiet, den Kindern sehr geholfen werden, damit zunächst die Schube verringert auftreten und nicht sehr ausgeprägt sein müssen. Forschungen haben bewiesen dass eine solche Therapie die Belastungen der Kinder reduzieren kann und die Schube, die temporär erscheinen, stark vermindern. Wenn die Darmwand sich überdreht und platzt, kann es zu einem sogenanntem toxischem Megakolon kommen, wobei sofort operiert werden muss, sonst besteht Lebensgefahr.

Wenn der Darm platzt ist diese bei etwa 20% der Betroffenen nachweisbar. Bei schweren Blutungen kann der Patient sogar in Ohnmacht fallen, worauf er eine Bluttransfusion benötigt, oder, umgehend, operiert werden muss.

Die Wahrscheinlichkeit einen Krebs des Dickdarms zu bekommen ist höher als bei gesunden Menschen (Kindern). Nach ca. 10 bis 15 Jahren kann er aufkommen und besonders wenn der ganze Dickdarm angegriffen ist. Wenn der Darm mit Bakterien infiziert wurde, können auch Antibiotika gegeben werden.