Bettnässen (psychologische Faktoren)

Bettnässen (psychologische Faktoren) Symptome

Während des Tages gibt es kein Auftreten von Bettnässen. Die nächtliche Enuresis nennt sich auch die monosymptomatische Enuresis, weil keine weiteren Symptome auftauchen. Die Symptome kommen als. tiefer Schlaf; ein erschwertes Aufwecken (beim normalen Schlaf); häufiges Einnässen, mit einer großen Urinmenge, oder auch psychische Probleme, die mitbegleitend aufkommen. 

 

Bei der sekundären Form sind psychische Symptome das Merkmal, oder diverse seelische Belastungen. Es kommt dabei selten zum täglichen Einnässen, wo man von einer nicht-monosymptomatischen Enuresis, spricht. Dabei ist oft eine Funktionsstoerung der Blase vorhanden. Dies ist ein Fall, von einer kindlicher Harninkontinenz. 

 

Die Symptome sin meist mit den Ursachen verbunden, welche, zum Beispiel, sind: ein häufiges Entleeren der Blase, sogenannte Haltemanöver (wobei Kinder die Oberschenkel aneinander pressen, in die Hockestellung gehen, oder von einem Bein auf das andere hüpfen), ein starker Harndrang (wobei ein ungewollter Harnabgang aufkommt), eine unvollständige Blasenentleerung, eine Inkontinenz, wie beim Husten, oder Niesen, die beim angespanntem Bauch ,aufkommt.

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Verstopfung
Verstopfung (als Ursache des blutigen Stuhls bei Kindern)
Darmtumoren oder Polypen
Darmkrebs
Diabetes oder eine Nierenerkrankung

Was ist Bettnässen (psychologische Faktoren)

Stress und andere emotionale Probleme, wie eine schwere Reaktion auf die Geburt einer Schwester, oder eines Bruders. Die Erkrankung kommt häufig bei Kindern, in deren Familien, Bettnaessen, üblich war.  

 

Das Bettnaessen, oder auch Enuresis genannt, ist eine ungewollte, vollständige Blasenentleerung beim Schlaf, die bei Kindern aufkommt. Zu den Kriterien der Entleerung gehören, bzw. diese sollten erfüllt werden, und zwar: das Kind ist älter als fünf; das Naessen zieht sich über einen Zeitraum, über drei Monate, und zwar, bei Kindern unter sieben mindestens zweimal im Monat und bei älteren Kindern mindestens einmal im Monat. 

Des weiteren ist das Naessen nicht auf diverse Grundkrankheiten zurückzuführen, oder auf organische Veraenderungen. 

 

Es ist meist sehr harmlos, weil es keine größeren Beschwerden auslöst, und es hört, von sich selbst, auf. Dabei ist wichtig dass das Bettnaessen das einzige Symptom bleibt, oder ist. 

 

Wenn auch ein tägliches Einnässen vorkommt, ist es nicht das einzige Symptom, was sehr wichtig für die Behandlung ist. Damit ist auch eine gute Einschätzung der Störung möglich. 

 

Es gibt die primäre und sekundäre Form der Erkrankung. Bei der ersten ist die Grundvoraussetzung dass das Kind nie länger als sechs Monate, eine trockene Phase hatte, also, es war nie dauerhaft (langfristig) trocken. 

 

Die sekundäre bedeutet ein erneutes Einnässen, nach einer sechsmonatigen trockenen Phase. 

 

Das Kriterium des fünften Geburtstags ist sehr wichtig, weil ein Einnässen, vor diesem relevanten Jahr, kann ganz normal sein. Natürlich, sollte die Voraussetzung sein, dass es hin und wieder passiert. 

 

Ab zwei Jahren lernen Kinder langsam ihre Blase zu kontrollieren, was ein komplexer Schritt, in ihrer Entwicklung, ist. Dies gilt für das Nervensystem der Kinder, wobei, noch dazu, die Nierenfunktion, die Blasenfüllung, und die Steuerung, der Blasenmuskulatur, gehören. Eine komplette Trockenheit, nach dem zweiten Jahr, ist bei Kindern unterschiedlich. Dies kann bis zum fünftem Jahr, des Kindes, dauern. Das gilt besonders wenn beim Kind keine körperlichen Erkrankungen vorhanden sind. Meistens löst sich das Problem also von selbst. Etwa jedes dritte fünfjährige Kind nässt sich, nachts, unwillkürlich, ein. Bei siebenjährigen Kindern ist es jedes zehnte. In diesem Rahmen ist das alles als eine gutartige Störung, aufzufassen. In ganz seltenen Fällen, bleibt das Einnässen, über die Kindheit und Jugend, bestehen. Sogar, 1% der Erwachsenen nässt sich ein, was Mediziner, als eine adulte Enuresis, bezeichnen. 

 

Wenn, aber, das Kind, sich, auch nach dem fünftem Lebensjahr, regelmaessig einnässt, kann dies eine Störung sein. So etwas sollte beim Arzt untersucht werden, wobei sich manche Kindern, auch schämen, wobei der Leidensdruck eine große Rolle spielen kann. Deshalb haben viel Kinder Angst bei Freunden zu übernachten, oder einen Ausflug zu machen. In vielen Familien schämen sich die Eltern (Mitglieder) für das Kind, weshalb sie die Probleme verheimlichen.           

 

Aber, eine komplette Heilung ist fast immer möglich, sodass die Kinder, unbeschwert das Leben genießen können. Somit können die Leiden des Kindes wieder behebt werden können.  

Es gibt viele Ursachen für ein Bettnaessen, welche erbliche Anlagen sein können, oder diverse hormonelle Störungen, oder, gar, hormonelle Störungen. 

Dabei ist entscheidend ob das Naessen nur nachts aufkommt, und das einzige Symptom ist, oder ob es auch tagsüber aufkommt, und eines von mehreren Symptomen ist. 

 

Die primäre Enuresis ist meist genetisch bedingt. Dafür spricht eine familiäre Häufung des Einnässens. Dabei kommt auch eine Verzögerung in der Entwicklung, die anlagebedingt ist, als Ursache in Frage. So können, bei der Blasenkontrolle, die Nervenverbindungen nicht ausgereift sind, oder, die kindliche Blase ist zu klein für das Urin, oder das Urinmenge zu groß für die Blase ist.  

 

Auch eine falsche Verteilung der Zufuhr von Flüssigkeit, kann eine Enuresis, verursachen. Wenn die Kapazität der Blase erhöht wird, ist eine höhere Fluessigkeitszufuhr die Ursache. Wenn, aber, Kinder, tagsüber zu wenig trinken, und, dann, am Abend, zu viel, kommen die Probleme, in der Nacht. 

 

Auch das sogenannte Hormon Vasopressin , dass die Ausscheidung von Wasser, hemmt. Normalerweise wird dieses Hormon tagsüber, regelmaessig, ausgeschieden, sodass sich die Blase nachts weniger füllt. Diese hormonelle Regulierung ist, bei den betroffenen Kindern, gestört, weil sich das ganze auf die Blasenfunktion, auswirkt. Auch eine Kombination des Tiefschlafs, mit der Blasenregulierung, ist auch möglich. 

Ebenfalls, können seelische Faktoren und/oder äußerliche Einflüsse, eine Ursache der Beschwerden sein. Es ist bei Kindern ein Lernprozess, bei dem seelische Faktoren, eine sehr wichtige Rolle spielen. 

 

Seelische Ursachen sind bei der sekundären Form sehr ausgeprägt. Es können Veränderungen des Kindes auftreten oder es wird mit irgendetwas belastet.  Das Kind kann auch mit etwas beschäftigt sein, oder es ist unsicher. Die Geburt eines Geschwisterchens kann auch eine potentielle Ursache sein, oder ein Verlust eines Familienmitglieds, ein Umzug, eine Trennung, oder, auch, Streitigkeiten in der Familie. 

Eine detaillierte Krankengeschichte ist hier sehr wichtig, damit die Diagnose erstellt werden kann. Dabei kann, der behandelnde Arzt, viele Fragen stellen. 

 

Eine körperliche Untersuchung ist sehr wichtig, und auch die Untersuchung des Urins. Außerdem werden die Nieren und Harnwege, per Ultraschalluntersuchung analysiert, damit eventuelle körperliche Störungen, ausgeschlossen werden können. Des weiteren wird meist das Kind, psychologisch untersucht, und das Verhalten, des Kindes, wird beobachtet.   

Wenn, dazu, eine organische Störung präsent ist, können noch weitere Untersuchungen gemacht werden. Es ist sehr wichtig dass diese Erkrankungen ausgeschlossen werden, weil sich, hinter den Symptomen, Entzündungen, oder Störungen, der Harnwege, verbergen können. Chronische Entzündungen, oder angeborene Missbildungen, können die Nieren schädigen, wenn sie, über Jahre, hinweg, unerkannt bleiben. 

Es ist auch wichtig Erkrankungen, wie Epilepsie, Diabetes mellitus, oder, die Einnahmen von Medikamenten, als potentielle Ursachen, auszuschließen.     

 

Bettnässen (psychologische Faktoren) Behandlung

Ein Bettnaessen kann auch oft, ohne eine Therapie, vergehen. Die Anzahl der bettnässenden Kinder, nimmt etwa 15 % jährlich ab, von fünftem Jahr betrachtet.  Dabei kann es zu einem hohen Leidensdruck kommen, was Verhaltensprobleme hervorrufen kann. 

 

Die Therapie beginnt meist mit einer Beratung der Familie und des Kindes. Dabei werden alle Parteien, über das Bettnaessen, informiert und entlastet. 

Eine seelische Belastung kann oft der Grund sein, wobei die gezielte Therapie, auf diese, eingehen sollte, wobei es extrem wichtig ist, ein entspanntes Umfeld zu schaffen, und dem Kind, eine relaxierendes Ambiente, zu ermöglichen. 

 

Dabei sollte man strenge Methoden der Einführung vermeiden, mit diversen Strafen, oder Drohungen. Auch eine strenge Zureden dass die Zufuhr von Flüssigkeit, am Abend, eingeschränkt werden sollte, ist, ebenfalls, nicht gut. Man sollte ihm schonend beibringen, dass es, am Abend, nicht besonders sinnvoll, dass sie viel trinken. Die Folge sind dann, natürlich, nächtliche Aufenthalte, auf der Toilette. 

 

Beim Frühstück sollte es genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, und die abendliche Gestaltung, des Trinkens, sollte dabei, besprochen werden. 

 

Psychologen raten zu einem, sogenanntem, \"Sonne-und-Wolken-Kalender\", bei dem die trockenen Nächte, mit einer Sonne, markiert werden. Dabei können die Kinder gelobt werden, weil die Fortschritte, erkannt werden. 

 

Auch das Kaufen von waschbaren Bettdecken, oder eines Beinschutzes, sind gut für die Entlastung. 

 

Diese und andere Maßnahmen helfen bei bei etwa jedem sechstem Kind, damit eine Heilung erfolgreich sein kann. 

 

Ein Vorbeugen ist nur bedingt möglich, wobei es sehr wichtig ist, dass Kind, keineswegs, unter Druck zu setzen. Also, ein zu strenges Toilettentraining sollte vermieden werden, weil es zu einem psychischen Bettnaessen, kommen kann. 

Das Kind sollte, auf den ganzen Tag verteilt, genügend trinken, was man ihr/ihm schonend beibringen sollte. Wenn das nicht passiert, kann es am Abend, (vor dem Schlafengehen), viel trinken möchte. 

 

Generell, gilt aber, dass es kein Alarmzeichen gibt, wenn sich die Kinder, bis zum sechsten Jahr, von Zeit zu Zeit, einnässen. Dies kann auch bis zum siebten Lebensjahr andauern, was auch kein Problem darstellen sollte. Die Kinder brauchen einfach Zeit, um das ganze zu erlernen. Bei manchen Kindern kann es eine Zeit lang dauern, andere, wiederum lernen es schnell, die Blasenregulierung aufzufassen.

Auch Faktoren, wie Stress, oder körperliche Entzündungen (wie ein chronischer Infekt des Harns), können das Bettnaessen auslösen. Dabei sollten die Eltern auf die Symptome/Anzeichen achten, damit das Naessen früh erkannt werden kann, und eine potentielle Behandlung, schnelle durchgeführt werden kann.