Anämie

Anämie Symptome

Schwarzer Stuhlgang, schneller Herzschlag. Jede Form der Anämie löst bestimmte Symptome aus, weil die Organe weniger Sauerstoff bekommen (erhalten).                                      
  
 
Blaesse ist ein sehr typisches Symptom für die Anämie, welche, besonders, an den Augenlidern, zu bemerken ist. Dabei verändert sich die Farbe der Schleimhäute.  
  
 
Die Konzentration, der Betroffenen, lässt nach, sie fühlen sich schlapp und müde.  Und, sie können, nicht mehr, so viel leisten, wie früher (werden schneller müde).  
 
 
 
Betroffene spüren, wenn sie sich anstrengen, Schmerzen im Kopf, oder Schwindel. Dies kann mit einer Atemnot verbunden sein, was, zum Beispiel, beim Treppensteigen, bemerkbar sein kann. Wenn die Luft schneller wegbleibt, kann eine Anämie, dahinter stecken.  
 
 
 
Der Körper versucht, den fehlenden Sauerstoff, zu kompensieren, indem er das Blut schneller, durch die Gefaesse, pumpt. Dabei kommt es zum Herzrasen, oder, im schlimmsten Fall, kann die betroffene Person, ohnmächtig werden.  
 
 
 
Die typischen Anzeichen der Eisenmangelanämie, sind: brüchige Nägel (es bilden sich, zum Teil, Rillen); trockene und juckende Haut; ein diffuser (zerstreuender) Haarausfall; Aphten (Entzündungen im Mundraum, die schmerzen); Schmerzen beim Schlucken und Zungenbrennen; eingerissene Mundwinkel; Appetitlosigkeit (oder ein Verlangen nach nicht-normalem Essen).  
 
 
 
Dies sind einige, aber, natürlich nicht alle Symptome. Die Grunderkrankung, welche eine Anämie, auslöst, kann, noch andere Symptome, hervorrufen.  
 
 
 
- Des weiteren können die Betroffenen anfälliger für Infektionen sein, und sie fühlen sich oft müde und antriebslos.  
 
- Kinder können sich, beim reduziertem Eisenmangel, körperlich und geistig später entwickeln.  
 
- Bei Frauen können, im schlimmsten Fall,  Fehlgeburten passieren, oder sogar, tote Kinder, geboren werden.



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gebrauch von Medikamenten
Ösophagusvarizen
Ungenügende Herzleistung
Dermatitis
Nierenkrankheit

Was ist Anämie

Blutarmut. Diese Beschwerde kommt vor, wenn im Blut zu wenig vom roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) vorhanden ist. Dabei ist oft ein Mangel an roten Blutkörperchen vorhanden.    
 
 
Das menschliche Blut besteht aus einer gewißen Flüssigkeit, das sogenannte Blutplasma,was, ungefähr, die Hälfte, ausmacht. Die andere Hälfte besteht aus Zellen.                Erythrozyten (rote Blutkörperchen) sind ein großer Teil, dieser Zellen, sogar der Grossteil. Der Sauerstoff wird, durch sie, zu den Organen und Geweben, transportiert.               Dies geschieht mit Hilfe des Bluts aus der Lunge. Dabei ist das Eiweisskomplex, Hämoglobin, sehr wichtig, weil es den Sauerstoff bindet. Bei der Anemie (Blutarmut), ist ein Mangel an Hämoglobin präsent, oder es kann, einen Mangel an Erythrozyten, geben, oder sogar beides. Es fehlt, dabei, dem Körper an Sauerstoff.   
 
 
 
Das Knochenmark bildet immer neue Erythrozyten, aber, es muss, genährt werden. Es braucht, auch, Wachstumsfaktoren, dafür. Besonders stechen dabei heraus, das Vitamin B12, Folsäure und Eisen. Wenn diese wichtigen Nährstoffe (Bausteine) fehlen, kommt es zu einer Anämie.  
 
 
 
Des weiteren, ist das sogenannte Erythropoetin (ein Wachstumshormon) sehr wichtig, weil es die roten Blutkörperchen, bindet. Es wird auch als "Epo" bezeichnet, und spielt, bei der Bindung von Erythrozyten, eine entscheidende Rolle. Es wird von den Nieren gebildet und stimuliert die Produktion von Erythrozyten, was, besonders bei einer Anämie, wichtig ist.    
 
 
 
Die Dauer von roten Blutkörperchen ist etwa, um die vier Monate, wonach, sie, vor allen Dingen, in Milz, abgebaut werden. So wird das Blut gefiltert und alte, und nicht wohlgeformte Erythrozyten, werden zurückgehalten. Wenn dieser Abbau, oder, die Produktion, gestört werden, kann es zu einer Anämie kommen. Dabei gibt es unterschiedliche Formen, der Beschwerde, je nach Entstehungsweise. Dabei können die Ursachen, eine gestörte Bildung, ein vermehrter Verlust, oder, eine gestörte Verteilung, von Erythrozyten, sein.  
 
 
 
Die häufigste Form der Anämie ist die Eisenmangelanämie, die, bei acht von zehn Fällen, aufkommt. Diese wird auch als eine sideropenische Anämie, bezeichnet.                     Weltweit leiden 25 % der Menschen, an solch einer Form der Anämie (etwa 1,6 Milliarden). Generell, ist die Anämie ein sehr häufiges Symptom,  von den unterschiedlichsten Grunderkrankungen, die aufkommen können.  
 
 
 
Bei etwa 80 % der Fälle, sind Frauen die Betroffenen. Der Grund liegt in dem Menstrualzyklus (Monatsblutung), in dem gebärfähige Frauen, etwa 65 Milliliter Blut, im Monat, verlieren. Es geht, dabei, auch Eisen, verloren werden, was, in den Erythrozyten, gebunden ist. Hier ist die Häufigkeit in Europa bei etwa 10 %, und in den Entwicklungsländern, bei, sogar, 50 %.     
 
 
 
Eine der drei möglichen Ursachen ist die gestörte Bildung von Erythrozyten. Diese kann, zum Beispiel, durch verschiedene Erkrankungen, oder, durch einen Mangel an Nahrungszufuhr, gestört werden. Es kommt zur Blutarmut (Anämie). Die möglichen Formen sind hier: die Mangelanämie (es fehlt an Erythrozyten, oder sie sind unwohl geformt, wenn wichtige Nährstoffe, für ihre Bildung fehlen), die Eisenmangelanämie, die Vitamin-B12-Mangelanämie, die Folsäureanämie, die Proteinmangelanämie, die Vitamin-B6-Mangelanämie, oder, die Vitamin-B6-Mangelanämie (sogenannte Ascorbinsäure-Mangelanämie). 
 
 
 
Des weiteren, kann eine Form, die sogenannte, renale Anämie, sein. Sie kommt bei Nierenerkrankungen, vor, wobei, zu wenig "Epo" gebildet wird, was entscheidend, bei der Bildung von Blut ist. Es werden immer weniger rote Blutkörperchen gebildet, besonders wenn das "Epo" fehlt. So kann es, dem Knochenmark, keine Informationen, geben, dass es neue Erythrozyten, bilden soll.  
 
 
 
Die aplastische Anämie ist eine seltene Krankheit, wobei das Knochenmark, überhaupt keine Zellen, bildet. Diese schwere Form kann durch Medikamente, bei einer Chemotherapie, oder durch eine Strahlentherapie, ausgelöst werden.  
 
 
 
Die myelodysplastische Form beinhaltet eine Störung des Knochenmarks, wobei es zu einer reduzierten Produktion von Erythrozyten kommt. Sie nennt sich das myelodysplastische Syndrom und kommt bei der Stammzellerkrankung vor.  
 
Weitere Ursachen können maligne (bösartige) Krankheiten, diverse Infekte, oder Entzündungen, sein. Das Knochenmark wird hier befallen (angegriffen).  
 
 
 
Der Mangel an Eisen ist die häufigste Ursache, die bei acht von zehn Fällen, aufkommt. Dabei wird zu wenig Eisen, eingenommen (durch Nahrung). Dies sollte besonders bei Schwangerschaften, oder, bei wachsenden Kindern, beachtet werden.   Auch Vegetarier und Menschen mit Ess-Störungen, haben ein erhöhtes Risiko, solch eine Anämie zu bekommen, weil Eisen, vor allem, in tierischen Lebensmitteln, enthalten ist.  
 
 
 
Nicht nur durch das Essen, sondern, auch, die eigentliche Aufnahme, von Eisen, kann gestört sein. Bei Störungen der Verdauung (wenn Teile des Traktes entnommen wurden), oder, bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (wie bei Colitis ulcerosa, oder, Morbus Crohn), kann das Eisen, nicht zu genüge, aufgenommen werden.               Auch Arzneien, wie die Magensäureblocker (Controloc, beispielsweise), oder Antibiotika, können eine Eisenmangelanämie, verursachen.  
 
 
 
Bei den monatlichen Menstruationen können Frauen relativ viel Blut verlieren, was mit Eisen, gekoppelt ist. So kann es zu dieser Anämie kommen, also durch Blutarmut.            Besonders ist so etwas bei Frauen im gebärfähigem Alter ausgeprägt. Dies betrifft etwa 10 % der Frauen in Europa.                                                                              Auch Blutungen des Zahnfleischs, Magengeschwüre, oder Hämorrhoiden, sowie, Erkrankungen des Darms, können, ein Mangel an Eisen, hervorrufen. So kommt es, dann, zu einer Anämie, was behandelt werden sollte.  
 
 
 
Der sogenannte Hakenwurm ist die, weltweit häufigste, Ursache für die Eisenmangelanämie. Dabei wird, von diesem Parasiten, der an der Darmwand klebt, Blut ausgesaug (ungefähr zwanzig bis dreißig Mikroliter am Tag).  Dieser Wurm ist in tropischen und subtropischen Ländern beheimatet, wo, man sich, infizieren könnte. Zum Beispiel, sind das Länder, wie Indonesien, oder die Länder des Nahen Ostens.  
 
 
 
Eine Blutabnahme kann wichtige Hinweise, auf die Anemie, geben, so dass die Diagnose, gestellt werden kann. Dabei sind, der prozentuelle Anteil von roten Blutbestandteilen (der sogenannte Hämatokrit), die Anzahl des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin), und die Anzahl von Erythrozyten (roten Blutkörperchen), sehr wichtig. Diese Werte sinken bei einer Anämie, und zwar, ist das Hämoglobin unter 12 Gramm, pro Deziliter, bei Frauen; und bei 13 Gramm, pro Deziliter, bei Männern. Die Erythrozyten sind unter 4,3 Millionen bei Frauen, und unter 4,8 Millionen, bei Männern. Der Anteil des Hämatokrits ist unter 38% bei Frauen, und unter 42 % bei Männern.  
 
 
 
Die Anzahl der Erythrozyten reicht nicht aus um die Diagnose zu stellen, wobei, zu Beginn, die Produktion von Hämoglobin früher gestört, als die Neubildung, von Erythrozyten. Daraus kann man schließen, dass die, in einer frühen Phase, die Menge des Hämoglobins, schon gestört, wenn die Anzahl von Erythrozyten, normal ist.                                     Eine körperliche Untersuchung ist auch wichtig, wobei die Schleimhäute, der Augen, und des Mundes, gesehen werden, womit sich Blaesse, erkennen lässt. Neben den normalen Herzgeräuschen, kann der Arzt, beim Abhören, noch ein zusätzliches Geräusch, hören. Weil der Blutfluss schneller ist, und der Puls, somit, erhöht, kommt es zu diesem Geräusch. Wenn es nötig ist, werden, dazu noch, das Knochenmark, die Nieren, und die Milz, untersucht.  
 
 
 
Zudem, befragt der behandelnde Arzt den Patienten, zusätzlich, ob er, und welche, Medikamente nimmt; stellt Fragen zur Ernaehrung (vegan / vegetarisch); bei Frauen, ob sie schwanger sind, oder stillen, oder über die Menstruation; oder, ob, die behandelnde Person, letztens, Fernreisen, tätigte.  
 
 
 
Bei der Eisenmangelanemie, lassen sich drei Stadien, einteilen, anhand der Laborwerte. Das erste Stadium ist der sogenannte Speichereisenmangel (sogenannter Prälatenter Eisenmangel), wobei das Eisen, im Knochenmark, und deren Speicherformen, gesunken sind. Das Hämoglobin bleibt hier gleich.  
 
 
 
Das zweite Stadium ist latenter Eisenmangel, wobei das sogenannte Transporteisen, im Blut, niedrig ist. Die Speicher des Eisens sind, dabei, aufgebraucht (ausgeschöpft). Hier zeigen sich die ersten Symptome der Anämie. 
 
 
 
Das dritte Stadium (manifester Eisenmangel) zeigt, einen niedrigen Anhalt des Hämoglobins, auf. Die Produktion von Erythrozyten ist eingeschränkt (bei länger andauernden Phasen), und es kommt zu, eben jener, Eisenmangelanämie.  
 
 
 
Weil ein häufiger Grund für Mangel an Eisen, sind Blutungen, weswegen der Arzt, mögliche Blutungen im Stuhl, erkunden sollte. Diese sollte, wenn möglich, beseitigt werden.   Eine falsche Ernaehrung kann die Ursache sein, wenn die Quelle der Blutung, nicht gefunden wurde.  
 
 
 
Eine gestörte Aufnahme von Eisen, lässt sich, durch einen, sogenannten, Eisenreserptionstest, diagnostizieren. Dies betrifft den Magen und Darm. Test des Stuhls, können Parasiten, die sich im Darm, angesiedelt haben, nachweisen.  
 
 
 
Die Untersuchung(en) geben einen wichtigen Befund (Aufschluss) über die Erkrankung, was extrem wichtig, für die Therapie, ist.                                  
 

Anämie Behandlung

Die Ursachen bestimmen die Therapie. Zunächst ist es wichtig (bei der Eisenmangelanämie), die Blutungsquelle, zu finden und zu stoppen.  
Wenn es an den Essensgewohnheiten liegt, sollten diese, verändert werden. Viel Vitamin C, Gemüse (besonders grünes), Obst, Fisch, Fleisch, Pilze und Getreide, sollten eingenommen werden. Diese Lebensmittel enthalten viel Eisen.  
 
 
 
Wenn diese Erziehungsmaßnahmen nicht reichen, sollten Eisenpräparate, eingenommen werden. Diese werden oft, in Form, Tabletten, eingenommen, und dienen, als Eisensubstitution. Eine solche Therapie dauert, in etwa, drei bis sechs Monate. Wenn die Anämie zu stark ist, kann das Eisen, intravenös ( in eine Vene), verabreicht werden.  
 
 
 
Dies sind spezielle Mittel, und sollten nur, im Falle, einer Anämie, genommen werden. Sonst kann der Körper mit Eisen überladen werden, was, eine Verfärbung der Haut und/ oder Organschäden, zur Folge hat. Diese Mittel sollten, auf jeden Fall, vor Kindern, versteckt werden. Sonst können sie sich, beim zufälligem Schlucken, vergiften.  
 
 
 
Auch andere Erkrankungen, die eine Anämie, verursachen, können, mittels einer Therapie, behandelt werden.  
 
 
 
Wenn eine Folsäureanämie, zu Grunde liegt, kann sie, durch den Verzehr von Nüssen, Leber, Vollkornprodukten, und grünem Blattgemüse, eingedämmt werden. Diese Produkte haben viel Folsäure in sich, und wenn sie nicht ausreichen sollten, können Medikamente, zusätzlich eingenommen werden. Speziell Schwangere sollten auf den Folsäurespiegel achten, weil sonst, das Neugeborene, körperliche Fehlbildungen, haben könnte.  

 
 
 
Wenn die Anämie durch einen Vitamin-B12-Mangel verursacht wurde, ist ein Verzehr von tierischen Produkten, Fisch, Eier, Milch, oder Innerein, sehr wirksam. Diese Produkte enthalten viel Vitamin B12. Hier sind besonders Veganer und Vegetarier gefährdet, solch eine verursachte Anämie, zu bekommen. Wenn die genannten Produkte nicht helfen können, sollte ein Ergänzungsmittel, zur Nahrung, genommen werden.  
 
 
 
Wenn die Nieren geschädigt wurden, und es, an dem wichtigen Erythropoetin, fehlt, können Medikamente, eingenommen werden, die den Ausgleich schaffen.  
 
 
 
Auch die Erkrankungen des Knochenmarks, können, mittels einer speziellen Therapie, gut behandelt werden.  
 
 
 
Es ist, im Allgemeinen, wichtig, dass keine "eigene" Behandlung gemacht wird. Der Arzt muss die Ursache der Anämie, genau abklären, sodass eine gezielte Therapie, durchgeführt werden kann.  
 
 
 
Es gilt, auch hier, wie bei vielen anderen Krankheiten, dass eine ausgewogene Ernaehrung, extrem wichtig ist, damit die Erkrankung, möglicherweise, vorgebeugt werden kann.