Aszites (Bauchwassersucht)

Aszites (Bauchwassersucht) Symptome

Ein geschwollener Bauch, was häufiger bei Menschen aufkommt, die Probleme, mit Alkoholismus und einer Lebererkrankung, haben.  
 

Es bildet sich Wasser in der Bauchhöhle, was variieren kann. Es können Infektionen, Entzündungen, und diverse Krankheiten, aufkommen. 



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gynäkologische Erkrankung(en)
Ungenügende Herzleistung
Invagination (oft im Alter von 5 Monaten bis 2 Jahren)
Aerophagie-Luftschlucken
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)

Was ist Aszites (Bauchwassersucht)

Abnormale Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle, aufgrund einer Lebererkrankung. Bei Aszites handelt es sich um einen Fachbegriff, der, in der Umgangssprache, als ein "Wasserbauch", oder als, "Bauch im Wasser", bezeichnet wird. Dabei kommt es zu einer Vergrößerung des Bauchumfangs. Die Erkrankung entsteht zwischen den Organen, in der freien Bauchhöhle, also nicht in den Organen. Dabei sammelt sich Flüssigkeit zwischen den Organen, wie der Leber, des Darms, oder des Magens, an.  
 
Die Ursachen der Bauchwassersucht können verschieden sein, wobei, besonders, Erkrankungen, die einen Mangel an Eiweiß, verursachen, der Auslöser sind.                     Meist ist in den wohlhabenden Ländern eine chronische Erkrankung der Nieren, die Ursache. Es handelt sich dabei um die Niereninsuffizienz. In den "dritten" Ländern ist es meist eine Unterernaehrung, wobei, die aufgeblähten Bäuche, bei Kindern, ein typisches Bild, sind.  
 
Auch ein Blutstau im Bauchraum, kann die Erkrankung, hervorrufen, wobei, der Druck, in den Blutgefaessen, erhöht wird. Dies nennt sich dann eine portale Hypertension, oder die, sogenannte, Pfortader. Auch Herzkrankheiten, (wie eine Herzschwäche, Herzinsuffizienz, oder Herzbeutelentzündung),  oder Lebererkrankungen (die Leberzirrhose), können die Erkrankung auslösen.  
 
Des weiteren, können Entzündungen, oder Krebskrankheiten, wie der Eierstockkrebs, Darmkrebs, oder peritoneale Karzinome - Bauchfellkrebs, eine Bauchwassersucht, auslösen. Zu den Entzündungen zählen, zum Beispiel, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, oder der Bauchfellen. Eine mögliche Infektionen kann, zum Beispiel, die Tuberkulose, sein.   
 
Man sollte sagen, dass kleine Mengen, an Wasser, im Bauch, keine Beschwerden auslösen. Wenn, aber, größere Mengen, an Flüssigkeit, im Bauch sind, kommt es zu Schwellungen des Bauchs.  
Dabei muss der Arzt feststellen ob es sich tatsächlich um eine Aszites handelt, was die Ursache ist, und eine spezielle Therapie, beginnen.  
 
Wenn sich im Bauchraum Blut vorfindet, statt der üblichen Flüssigkeit, nennen dies Mediziner, einen Hämoperitoneum, oder Hämaskos. Eine mögliche Ursache, für so etwas, können innere Blutungen (zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall), sein. Auch gynäkologische Erkrankungen, wie eine Endometriose (Verwachsungen der Schleimhaut der Gebärmutter), kann eine Ursache, für Blut im Bauchraum, sein.  
 
Damit die Diagnose gestellt werden kann, muss der Arzt, zuerst, feststellen, dass es sich wirklich um eine Aszites handelt, und, dann, die Ursache, erforschen.  
 
Meist stecken schwere, fortgeschrittene Erkrankungen, dahinter. Bei manchen Betroffenen ist die Grunderkrankung (Ursache) bekannt, wonach es, zu den Ansammlungen, aus Wasser, in der Bauchhöhle, kommt.  Bei anderen Fällen, ist die Aszites, schon bekannt, und erst, danach, wird die Ursache, erforscht.  
 
Es werden verschiedene Verfahren eingeleitet, damit die Diagnose stehen kann. Der Arzt macht, zunächst, eine körperliche Untersuchung. Dabei ist der Umfang des Bauchs grösser, welcher, je nach Menge der Flüssigkeit, variiert. Hier ein typisches Phänomen, dass, wenn der Arzt, eine Seite, anstößt, sich eine Welle bildet, die er, an der anderen Seite, abtasten kann. Dies ist das sogenannte Undulations-Phänomen. Somit ist eine Unterscheidung der Aszites, von einem, vom Übergewicht bedingten, vergrößertem Bauch, möglich. Durch die sogenannte Perkussion (Abklopfen des Bauchs), kann der Arzt, sogar, die grobe Menge, des Wassers, im Bauch, abschätzen.  
 
Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) gibt einen deutlichen Befund über die Menge des Wassers, in der Bauchhöhle. Mit dieser Untersuchung lassen sich schon kleine Mengen Flüssigkeit, feststellen.  
 
Damit das Wasser untersucht werden kann, wird eine sogenannte Punktierung, vom Arzt, durchgeführt. Dabei wird, durch die Bauchdecke, in den Bauch, eine feine und lange Nadel, hineingestochen. Mit dieser Nadel entnimmt er so Flüssigkeit, aus dem Bauch. Diese wird dann, im Labor, auf Eiweiße, Zellen (potentielle Tumoren), und andere Bestandteile, untersucht.

  

Aszites (Bauchwassersucht) Behandlung

Hier sind zwei Ansätze möglich, und zwar die ursächliche und symptomatische Therapie. Eine Kombination von beiden ist auch möglich und sehr sinnvoll. 
Bei der ersten Form, bzw.  Therapie, wird die Ursache, bzw. die Grunderkrankung, geheilt. Wenn, zum Beispiel, eine Unterernaehrung die Ursache ist, sollte die betroffene Person, genügend Nahrung zu sich nehmen. Wenn der Zustand der Ernährung wieder normal ist, wird auch keine Flüssigkeit, mehr angesammelt.  
 
Aber, nicht jede Ursache lässt sich auch bekämpfen. Wenn eine fortgeschrittene Leberzirrhose die Ursache ist, oder eine Krebserkrankung, ist eine Therapie, meistens, nur bedingt möglich.  
 
Bei der symptomatischen Behandlung ist es wichtig das überschüssige Wasser, rauszubekommen. Hier ist die Grunderkrankung nicht so wichtig.  
 
Damit die Flüssigkeit, aus dem Bauch, hinausgelangen kann, ist eine salzarme Diät, sehr wichtig ist. Dabei sind auch entwässernde Medikamente wichtig, wie Diuretika, besonders die Mittel, Spironolacton und Furosemid.  
 
Noch eine spezielle Therapie ist die Aszitespunktion, welche typisch, für die symptomatische Behandlung, ist. Es ist ein Routineeingriff, bei dem es zu Komplikationen kommen kann, die aber selten sind. Diese möglichen Komplikationen sind Verletzungen von Darmschlingen, oder Infektionen.  
 
Die Haut wird, zunächst, desinfiziert, und zwar, an der Stelle, wo die Punktion gemacht wird. Danach folgt eine lokale Betäubung. Nach der Wirkung der Betäubung, wird die Bauchdecke mit einer Kanüle durchbohrt. Durch diese Kanüle, wird die Flüssigkeit, über einen feinen Schlauch, in ein Gefaess, oder in einen Beutel, abgelassen.