Flatulenz

Flatulenz Symptome

Blähungen, Aufstossen, Gase, es verschlechtert sich mit bestimmten Nahrungsmitteln. Eine Unverträglichkeit von Lebensmitteln, kann auch ein Symptom sein. Manchmal können, auch, andere Beschwerden auftreten, wie Durchfall, oder Übelkeit.  
 
Zu den weiteren Beschwerden / Symptomen können, je nach Ursache, diese zählen: Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Verstopfung (die sogenannte Obstipation), und ein Völlegefühl, sein.

  



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gastritis-Magenschleimhautentzündung
Aerophagie-Luftschlucken
Volvulus (Darmverschlingung)
Darmkrebs
Darmtumoren oder Polypen

Was ist Flatulenz

Durchleiten von Gasen. Blähungen, bzw. Flatulenz können verschiedene Ursachen haben, und entstehen, wenn sich, zu viel Luft, im Darm, befindet. Die Beschwerden entstehen wenn zu viele Gase im Darm sind, oder, wenn man zu viel Luft verschluckt.  
 
Es gibt den sogenannten Meteorismus, der aufkommt, wenn der Bauch gewölbt und aufgebläht ist. Bei der Flatulenz, was die eigentlichen Gase, gehen die Darmgase, über den Anus ab, und zwar, in einer vermehrten Form.   

Meist ist die Flatulenz harmlos und dauern nicht lange. Stress, eine falsche Ernaehrung, oder ein zu hastiges Essen, können die Gase auslösen. Auch einige Erkrankungen des Darms können Blähungen verursachen. Auch Erkrankungen der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse, können Blähungen auslösen.  
 
Damit der behandelnde Arzt die Diagnose aufstellen kann, fragt er nach eventuellen Grund,- Vorerkrankungen, Medikamenten, die eingenommen werden, und den Beschwerden, die aufkommen. Des weiteren sind, für ihn, die Lebens,- und Ernährungsgewohnheiten, sehr wichtig. Danach wird eine genaue Untersuchung des Körpers, gemacht. Weitere Maßnahmen, für die Diagnose, folgen danach. Diese sind eine Röntgenuntersuchung, eine Ultraschalluntersuchung, und eine Untersuchung des Bluts (Blutwerte).  
 
Die körperliche Untersuchung beinhaltet ein Abtasten, Abklopfen, und ein Abhören, per Stethoskop. Manchmal kann auch eine rektale Untersuchung, gemacht werden. Dabei wird der Enddarm, mit dem Finger, abgetastet. Danach kommen die weiteren (erwähnten) Untersuchungen, um die Diagnose sicher zu stellen. Diese werden, je nach Ergebnis der körperlichen Untersuchung, und nach vermuteter Ursache, gemacht, bzw., sie richten sich nach den vorigen Maßnahmen.  
 
Neben den genannten, können, auch, Stuhl,- und Urinuntersuchungen, durchgeführt werden. Es können, wenn nötig, auch, Tests auf Unverträglichkeiten von diversen Nahrungsmitteln, gemacht werden. Eines davon ist der Laktose-Toleranztest.  
 
Manchmal werden, auch, eine Magen,- oder Darmspiegelung, gemacht. Dazu werden Proben vom Gewebe entnommen (die sogenannte Biopsie). Des weiteren können ein CT, MRT, oder ein sogenanntes ERCP, durchgeführt werden. Dies ist eine Darstellung der Gänge, von der Bauchspeicheldrüse und den Gallen.   
Sehr oft sind solche Maßnahmen nicht von Nöten. Die Diagnose steht schon, meist,  nach dem Test auf eine Lebensmittel-Unverträglichkeit. Die weiteren Untersuchungen kann, sich dann, der Arzt sparen.  

Meist sind die Beschwerden harmlos, und haben oft falsche Lebens-, und Ernährungsgewohnheiten, als Ursache. Diese führen dann zu Blähungen (Flatulenz) und/oder einem aufgeblähtem Bauch (Meteorismus).  
 
Speisen die aufblähen können sind, zum Beispiel, Kohl, Zwiebeln, oder Hülsenfrüchte. Auch sehr süße, üppige, und fettige Essen, können Blähungen, verursachen.          Des weiteren, kann ein hastiger Verzehr von solchen, oder anderen Speisen, die Beschwerden auslösen.  
Was die Getränke betrifft, so können Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, oder, auch, Alkohol, Blähungen verursachen.  
 
Viele Säuglinge leiden auch an Blähungen, weil sich der Verdauungstrakt, erst noch, an Nahrung, gewöhnen muss. Dies ist besonders in der ersten Wochen, oder ein paar Monaten, der Fall. Auch Schwangere leiden oft unter Blähungen, wobei sie, vermehrt auftreten.  
 
Angstzustände und Stress können die Blähungen stimulieren. Dies ist besonders bei einem gereiztem Darm, der Fall, (der sogenannte Colon irritabile). Auch Unverträglichkeiten von Nahrung, die zu den Ursachen gehören können, wie eine Laktose-Intoleranz, oder Zöliake (Sprue). Es können, auch, bei Unverträglichkeiten des Dünndarms, gegenüber Gluten (Bestandteil von Getreide), Blähungen, als Begleiterscheinung, auftreten.  
 
Eine gestörte Darmflora kann, auch, ein Zeichen, für eine gestörte Darmflora, sein. Dies kann, zum Beispiel, bei einer, sogenannten, bakteriellen Überwucherung des Darms, einer Pilzinfektion, oder nach einer Antibiotika-Behandlung, der Fall sein.  
 
Ebenfalls, können Medikamente, wie orale Antidiabetika, Blähungen, als Folge haben.        

Flatulenz Behandlung

Wenn die beiden Formen der Beschwerden (der Meteorismus und die Flatulenz) der Fall sind, sollte man auf die Ernaehrung achten. Diese sollte, wenn möglich, ausgewogen und gesund sein. Es gibt, auch, diverse Mittel, aus dem Haushalt, die eingenommen werden können. Diese sind: Fenchel, Anis, Artischockensalat, Kümmelfrüchte, und Minzöl. 

 
Diese genannten Mittel werden als pflanzliche Arzneimittel, oder in der Form von Tee, genommen. Diese enthalten Bitterstoffe und regen die Verdauung an, lösen die Krämpfe (Spasmolytika), und wirken blähungstreibend ( in der Medizin, carminativ).  
 
Es ist sehr wichtig organische Ursachen ausschliessen zu können. In den meisten Fällen richtet sich die Therapie nach der jeweiligen Ursache. Weil die Blähungen meist durch schlechte Essensgewohnheiten aufkommen, gibt es ein paar Tipps, die man beherzigen sollte. Diese konzentrieren sich auf die Ernaehrung, wobei, oft, keine speziellen Mittel, nötig sind, um die Beschwerden zu lindern.  
 
Die Ernährung sollte ausgewogen und gesund sein; blähende Speisen sollte man meiden (Erbsen, Sellerie, oder Rosenkohl); öftere, kleine Mahlzeiten sind effektiver; man sollte langsam essen und gründlich kauen; beim Essen sollte man wenig sprechen, sodass man nicht viel Luft schlucken kann; man sollte auf Getränke, die Kohlensäure haben, verzichten; künstliche Suesstoffe sollte man auch nicht zu sich nehmen, weil sie Blähungen verursachen.  
 
Dazu sollte man sich ausreichend bewegen und viel trinken, was einen geregelten Stuhlgang fördert. Dabei kann, ein einfacher Verdauungsspaziergang ein gutes Mittel, sein.          
 
Bevor man zu irgendwelchen Medikamenten greift, ist es sinnvoll zu sehen, welche Speisen, oder Getränke, man nicht verträgt. Weil, wenn man diese nicht einnimmt, können die Blähungen, schnell verschwinden. Dabei sollte man einen Arzt konsultieren, oder einen Ernährungsberater, zu Rate ziehen, um eine geeignete Umstellung der Ernaehrung, zu bewerkstelligen.  
 
Wenn all das nicht hilft, können gewiße Arzneien, genommen werden, welche gegen Blähungen helfen können.  Dabei gibt es die sogenannten Entschäumer-Präparate (die Mittel Simeticon und Dimeticon), welche als Suspension, oder Tabletten, zum kauen, eingenommen werden können. Diese Arzneien zerstören die Gasblasen im Darm, können, aber, bei chronischen Blähungen, nicht helfen.  
 
Es können auch Verdauungsenzyme, als Tabletten, genommen werden. Hier können die Mittel Pankreatin, oder das Pankreas-Pulver, eingenommen werden. Diese Mittel, wie der Name schon sagt, helfen bei Blähungen, die durch eine schwache Pankreas (Bauchspeicheldrüse), verursacht wurden.  
 
Wenn die Blähungen, durch spezielle Arzneimittel, verursacht wurden, sollte man mit dem Arzt analysieren, ob ein anderes Mittel, als Alternative, gut wäre, oder ob man es, komplett, absetzen sollte.  
 
Wenn die Ursachen Angst, oder Stress, sind, lassen sich diese gut, mit psychologischer Betreuung (Hilfestellung) heilen. Dies gilt auch für Blähungen, die, durch eine Krankheit des Darms, verursacht wurden. Auch diese können gut behandelt werden.