Kolik

Kolik Symptome

Kurze Episoden des Weinens und Einkrümmens, Darmgeräusche, die oft, durch Gase, erleichtert werden. Dies tritt nur bei Neugeborenen und Kindern auf.                                         

Neben den allgemeinen Beschwerden, gibt es noch andere, die sehr wichtig für die Eltern sein können, um die Dreimonatskoliken zu erkennen. Dazu zählen ständige Anfälle von heftigen, lang andauerndem Schreien; die Beruhigungversuche sind meistens ohne Erfolg; ein sehr häufiges Auftreten in den frühen Abendstunden; es manifestiert sich in den ersten drei Monaten des Babys; das Entwickeln und Wachsen verlaufen normal. 



Viele Säuglinge haben Koliken, bei gesunden Babys ist es bei etwa jedem zehntem bis sogar jedem fünftem der Fall. 

Fast immer ziehen sie dabei die Beine an, was von einem lautem Schreien verfolgt wird. Dazu werden oft Winde abgelassen und die Babys bekommen eine rote Farbe. Des weiteren sind die Symptome Krämpfe und ein aufgeblähter Bauch. Alle Versuche, das Baby zu füttern, ablenken, trösten, oder zu tragen, scheitern. 

Wenn es dann Blähungen bekommt, oder einen Stuhlgang, kann es sich schnell wieder beruhigen. Die Eltern glauben und so meinen es auch Studien, dass die Schreie von Bauchschmerzen ausgelöst werden. Diese Theorie konnte aber noch nicht belegt werden, es hat aber den Anschein. 



Zwischen den Schreien (Kolikphasen, wie sie Mediziner auch nennen) sind die eigentlich sehr ruhig und fallen fast nicht auf. Diese Phasen können aber, wie gesagt, mehrere Stunden andauern. 

In den ersten Monaten eines Kindes treten sie meist abends auf, eigentlich zwischen 18 und 22 Uhr, aber sie können auch in der Nacht vorkommen. Sie nehmen in der Folge immer mehr ab und sind dann bis zum dritten, eventuell viertem Monat nicht mehr da. Am Anfang sind sie meist sehr heftig und passieren häufiger; dabei sehr oft beginnend wenn das Baby zwei Wochen alt ist.            



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Bleivergiftung
Darmkrebs
Darmtumoren oder Polypen
Fissuren oder Polypen (Ursachen bei Kindern)
Nierenbeckenentzündung

Was ist Kolik

Plötzliche und starke Bauchschmerzen. Bei den so genannten Dreimonatskoliken, oder Koliken, im Allgemeinen, kommt es zu sehr langen Perioden des Schreiens eines Babys. Diese können sehr lange andauern und sind meist für die Eltern nicht zu erklären. Sie können sehr oft extrem ausfallen und beginnen nach ein paar Tagen des Lebensalters des Babys und dauern bis max zum viertem Lebensmonat. Dies sind anfallartige und sehr starke Schmerzen, die manchmal, lange anhalten, und manchmal, akut auftreten, und von kurzer Dauer, sind. 

Diese Form der Schmerzen im Bauch betrifft Babys, als auch kleine Kinder. Meistens sind es sehr kleine Kinder, die an Koliken, leiden. 

Meist sind sie auch nach dem drittem Monat vorbei. In den ersten drei Lebensmonaten schreien Babys sowieso am meisten, im Schnitt können das bis zu zwei Stunden am Tag sein. Dabei kann es natürlich auch Schwankungen geben, die sehr groß ausfallen können. Babys zeigen dem Umfeld am besten dass sie sich nicht wohl in der Umgebung fühlen. Dieses Zeichen kann sehr oft deutlich ausfallen und auffallend sein. Dadurch kann man erschließen das Schreien sinnvoll für Babys sein kann. 

Wenn ein Kinderarzt eine Diagnose der Koliken aufstellen möchte, müssten die Schreie mindestens drei Wochen dauern, wobei auch mehr als drei Tage in der Woche. In den meisten Fällen dauert so ein Schreien um die zwei bis drei Stunden am Tag, manchmal auch mehr als drei. 

Eltern beschäftigen sich auch mit Situationen wenn die Kinder nicht schreien. So etwas kann auch normal sein, aber dass muss es eben nicht. Wenn solche Erscheinungen öfter vorkommen, sollten Eltern den Arzt aufsuchen und die Kinder testen lassen. Falls es keine Einschränkungen in der Entwicklung des Säuglings gibt, kann der Arzt die Untersuchungen dabei belassen. 

Dabei sind die Weinkrämpfe, oder auch Weinanfälle ganz normal. Bei so einem Fall gibt es keine weiteren Komplikationen und auch keine besonderen Merkmale aufzuweisen. Wenn, aber, die Entwicklung nicht genügend voranschreitet, oder fast stockt, muss der Arzt weitere Untersuchungen vornehmen. Das gilt natürlich auch für den Fall wenn das Kind kaum wächst, oder kaum zunimmt. So etwas könnte auch eine Erkrankung des Säuglings vorweisen.

Kolik Behandlung

Eine Therapie beinhaltet zunächst das allernötigste, sprich, wenn es, zu Koliken kommt, hat Ruhe bewaren, oberste Priorität. 

Das Baby sollte genommen werden und die Eltern sollten versuchen es zu beruhigen, mit einem Schunkeln oder Streicheln des Babys. Es gibt auch Situationen wo so etwas auch geht, wenn man die Babys hinlegt, und zwar auf den Bauch und sie behutsam etwas auf den Rücken klopft. 



Die Linderung ist, auf den Druck der auf dem Bauch entsteht, nachzuweisen. 

Man kann auch den Bauch des Babys massieren, oder einen warmen Gegenstand auf ihn legt. Das kann ein Kissen, oder sonstige geeignete Gegenstände sein. Die Fürsorge für das Kind wird so entfaltet und durch den Kontakt ,mit der warmen Haut, kann es behutsam auf die alle wirken. 



Es entsteht ein besseres Miteinander und die Familie kommt sich näher. So können sich natürlich auch die Eltern ein bisschen beruhigen. 

Das Baby kann auch lauwarmen Wasser gebadet werden, was zur Entspannung beiträgt. Dazu kann die Mutter oder Vater leichte und/oder langsame Töne ansummen, oder singen, oder die Musik anschalten. Auch wenn man den Säugling wiegt, beruhigt sie/ihn das sehr.  



Eine Veränderung der Nahrung der Mutter kann sich auch positiv auf Koliken auswirken. Nahrungsmittel, die Blähungen verursachen können, sollte sie in dieser Phase besser nicht essen. 

Die Mutter sollte sich, in einer Phase von Koliken, komplett auf das Baby einstellen und die Nahrung adaptieren. Auch ein bequemes Liegen beim Stillen ist für ein Baby immens wichtig. Dabei sollte es ruhig zugehen und das Umfeld sollte dabei eine tragende Rolle spielen. 



Der Säugling sollte nah ander der Brust liegen, damit das Baby nicht viel Luft verschluckt und sich nicht anstrengen muss. Auch wenn es aus der Flasche trinkt, sollte das Baby immer in einer guten Position sein, um nicht verschwenderisch zu sein und dass es auch hier nicht viel Luft verschluckt. 

Und wenn es doch passiert sollte man es aufstossen, damit es eine Erleichterung gibt und es das im Volksmund bekannte "Bäuerchen" machen kann. Wenn es viel Luft verschluckt, begibt man es in eine aufrechte Position, dass es ein Aufstossen geben kann.  



Es gibt natürlich auch Fälle wo es nicht aufhört zu schreien, weil es nicht genug gefüttert wurde. Da kann man es noch zusätzlich per Flasche, oder Brei, zusätzlich füttern.  Obwohl das Essen streng geregelt werden sollte und, auch oft ist, kann sich das Baby nicht immer danach richten. 

Eine bedürftige Ernaehrung ist extrem wichtig, sprich nach einem speziellen Zeitplan, oder auch traditionell, wenn es essen muss, muss es essen. Diese Hungersituationen können sich natürlich ändern. 

Ein Schnuller hilft wenn das Baby saugen will, es aber nicht hungrig ist. Logischerweise ist ein Überfüttern des Säuglings nicht vorteilhaft. Nicht nur dass das Baby zu dick werden kann, es kann die Beschwerden von Koliken verschlechtern. Dabei kann sich der Bauch des Kindes aufblähen. Eine Betreuung, bzw. Hilfestellung von anderen Personen, kann sehr hilfreich für die Eltern sein. 

Wenn die Koliken lange andauern, werden die Eltern oft gereizt und kraftlos. Diese, andere Personen, meist aus dem näheren Umfeld, können sehr zum Erholen und Entspannen der Eltern beitragen. Psychologische und andere Unterstuetzungen können sehr hilfreich sein. Dabei sind Kinderärztinnen immer ein guter Ansprechpartner. 

Auch die Einschließung von Beratungsstellen für Mütter ist oft sehr gut, weil es sich um Spezialisten in diesem Bereich handelt. Konsultationen mit ihnen und anderen Eltern, die ähnliches durchmachen, oder durchgemacht haben, sind oft Gold wert. Um besser mit der Situation fertig zu werden, müssen die Eltern einfach verstehen dass es sich um eine temporäre Problemwelle handelt und dass es in wenigen Monaten vorbei ist. 

Die Eltern sollen sich sehr gut informieren und dabei entspannter und ausgeglichener werden, was ihnen ermöglicht diese Erkrankung  besser in den Griff zu kriegen, um sie so vielleicht zu reduzieren.