Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom Symptome

Krämpfe, Durchfall, Verstopfung, minimaler Schmerz, kein Fieber. Die Symptome bei dieser Erkrankung sind meistens Schmerzen oder Unwohlsein im Oberbauch, oder im ganzem Bauchraum, die sich zusammen mit Veränderungen im Stuhlgang häufen. 



Dazu manifestiert sich eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Darmes, wenn er mechanischen Reizen ausgesetzt ist ein spezifisches Zeichen für das Reizdarmsyndrom. Dabei gibt es auch den sogenannten spastischen Kolon, der sich proportionell zu den Stuhlgewohnheiten (Stuhlgang) und dem Charakter und Intensität der Schmerzen verhält. 



Es gibt vielschichtige Untergruppen von diesem Syndrom, und so kann man es auch in viele Kategorien stufen, und klassifiziert werden. Da gibt es den, allseits bekannten, Durchfall (diarrhea;Diarrhö), Verstopfung (Constipation, oder auch Obstipation), oder verschiedene wechselnde Stuhlgewohnheiten.

 



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Morbus Crohn (selten bei Kindern)
Bleivergiftung
Reizdarmsyndrom
Morbus Crohn
Darmtumoren oder Polypen

Was ist Reizdarmsyndrom

Abwechseln von Durchfall und Verstopfung, wird auch manchmal verursacht durch Perioden der Angstzustände.

Bei der Diagnose Reizdarmsyndrom sind die jeweiligen Ursachen sehr unklar definiert und schwer zu erkennen. Psychische und immune Reaktionen können dabei eine gewichtige Rolle spielen. Des weiteren sind bei vielen Patienten sogenannte erniedrigte Schmerzschwellen ein sehr wichtiger Befund. Diese sind im sogenannten Kolon zu finden, daher auch der Name Reizkolon, oder auch Reizdarmsyndrom.

Bei ungefähr einem Viertel der Fälle entsteht die Diagnose Reizdarmsyndrom nach einer Gastroenteritis. Bei solchen Fällen spielt das Einnehmen von Antibiotika eine große Rolle, und dabei reagiert auch das Immunsystem. Man muss aber auch sagen dass diese Annahmen bisher nur bei Tieren attestiert.

Beim Reizdarmsyndrom kann man getrost als eine Vielseitigkeit von Störungen definieren, daher ist auch die Findung der Ursachen/ meistens schwer. Diese beschäftigen auch die alternative Medizin. Nach neusten Studien und Erkenntnissen sind vermutlich die Zellen im Verdauungstrakt dafür verantwortlich Aromastoffe in der Nahrung zu detektieren und so die Verdauung zu regulieren und auch steuern.

Somit glauben Forscher dass auch die Aromastoffe für Reizdarmprobleme verantwortlich sind und, so einen Reizdarmsyndrom,"mitbestimmen". Auch eine Dünndarmanomalie kann gewiße Reize auslösen, wobei der Essensbrei und die Reste nicht mit einer normaler Geschwindigkeit weiter befördert werden. Dies führt dazu dass Bakterien in den Dünndarm kommen, aus dem Dickdarm, und sich dort schneller oder langsamer vermehren.

Die Anzahl dieser Bakterien variiert bei jeweiligen Patienten, und so entstehen meistens auch verschiedene Gase und Schadstoffe die unterschiedlichste Symptome auslösen können. Generell kann ein Reizdarmsyndrom diagnostiziert werden wenn folgende Kriterien ausgefüllt sind: wenn in der Zeit von einem Jahr, mindestens für drei Monate, die nicht hintereinander sein müssen, Schmerzen im Bauch oder Unwohlsein bestätigt werden. 

Da gibt es auch ein paar Eigenschaften, die dazu gehören. Und zwar, bei einer Linderung durch Stuhlgang und auch ein Beginn der Schmerzen dass verbunden mit einer Veränderung der Stuhlkonsistenz und Stuhldauer (oder auch Stuhlhäufigkeit).

Wenn diese Kriterien erfüllt sind kann man sicherlich von einem gereiztem Darm sprechen. Andere, nicht so häufige Kriterien, sind: eine abnormale Stuhkonsistenz, eine abnormale Häufigkeit des Stuhles (mehr als drei Mal pro Tag, oder weniger als drei Mal in der Woche), des weiteren auch ein starkes Pressen, eine nicht vollständig beendete Entleerung, oder auch Blähungen (Flatulenzen).

Diese und andere Diagnosen setzen voraus dass keine anderen der Struktur beim Patienten waren. Im Klartext bedeutet dass man einige Faktoren ausschliessen kann, wie zum Beispiel: dass es vorher keine Darmspiegelung oder Darmerkrankungen gab; dass es keine Magenspiegelung, oder irgendwelche Geschwüre am Magen gab; oder auch dass keine Ultraschalluntersuchung gab, wobei man Lebererkrankungen total ausschliessen kann.

Reizdarmsyndrom Behandlung

Wenn man die Behandlung, beziehungsweise Medikamente, für das Problem des Reizdarmsyndromes sucht ist meistens eine gute, leichte Nahrungseingrenzung immens wichtig, speziell wenn die Symptome nicht alarmierend sind. Bei Verstopfungen sind Abführmittel ein gutes "Rezept", und können beim dosierten Einnehmen einen schonendes Abführmittel sein. Dazu ist es natürlich sehr wichtig dass der Stuhlgang ganz nach Bedarf des Patienten abläuft.