Gastritis-Magenschleimhautentzündung

Gastritis-Magenschleimhautentzündung Symptome

Schwarzer, teerartiger Stuhl, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch, Blässe. 



Bei einer akuten Gastritis kommen die Beschwerden plötzlich und kommen meist in der gleichen Zeit, wie der Auslöser.  Sie können, also, zum Beispiel, nach einem übermäßigem Alkoholkonsum, auftreten, der am Abend zuvor, oder kürzlich geschah. 



Typische Symptome sind: ein Druckgefühl und sehr fot, starke Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Aufstoßen und ein unangenehmer Geschmack im Mund. 



Oft reduzieren sich die Beschwerden nach dem Essen, wonach sie, sehr stark, wiederkommen. 



Eine chronische Magenschleimhautentzündung entwickelt sich hingegen langsam. Bei vielen Patienten verursacht sie keinerlei Beschwerden. 



Wenn Symptome auftreten, sind diese oft unspezifisch und können auch andere Ursachen haben. 



Zu diesen untypischenen Beschwerden gehören: ein  Völlegefühl, Übelkeit, Appetitlosigkeit, eine bestimmte Abneigung auf diverse Nahrungsmittel, ein Gefühl des Drucks und/oder Schmerzen im Oberbauch, Blähungen und Durchfall.



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Verdauungsprobleme
Flatulenz
Ösophagusvarizen
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
Bauchfellenentzündung

Was ist Gastritis-Magenschleimhautentzündung

Eine Infektion des Magens. Eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung) kann diverse verschiedene  Symptome verursachen.  Oft verursacht die Erkrankung keine Symtpome, aber, im höherem Lebensalter, nimmt die Erkrankung zu, passiert also öfter. 

Je nachdem, wie schnell sich die Erkrankung der Schleimhaut des Darms, entwickelt und wie lange sie anhält, unterscheidet man die akuten und chronische Formen.

Unter einer Gastritis versteht man eine Entzündung der Schleimhaut des Magens.



Diese umfasst den Magen an seiner inneren Seite aus und schützt die tieferen  Schichten der Magenwand vor dem starkem Saft im Magen. Dieser, wiederum, wird, von speziellen Zellen in der Schleimhaut, produziert.



Die entzündlichen Veränderungen der Magenschleimhaut können, sowohl den kompletten Magen betreffen, als auch in den einzelnen Abschnitten, vorkommen. 

Die Magensäure ist sehr wichtig, damit man Speisen gut verdauen kann. Wenn der Magen, aber, zu viel Säure bildet,  oder die Schutzschicht beschädigt wurde, kann eine Gastritis - Entzündung der Schleimhaut des Magens, aufkommen.



Alles in allem, handelt es sich, hier, um ein vielschichtiges Krankheitsbild, das in mehreren Formen, vorkommen und unterschiedliche Ursachen, haben kann. Grundsätzlich gibt es die akuten Magenschleimhautentzündungen, die plötzlich aufkommen und, nach einer kurzen Zeit, verschwinden. 



Die Erkrankung ist sehr häufig, und sie kommt, in den westlichen Ländern, fast bei der Hälfte der Menschen, die über fünfzig sind. 



Die andere Form ist die  chronische Gastrititis, wobei die Entzündung sich länger hinzieht, und ohne eine genaue Behandlung, diese, sogar, Jahre oder, im ganz schlimmen Fall, das ganze Leben dauern kann. Diese Form verläuft meist ohne Beschwerden, wobei sie meist, durch einen Zufall, entdeckt wird. 



Bei der Forschung nach der Ursache, gibt es Ursachen einer akuten, und Ursachen der chronischen Form.



Meist sind die Ursachen der akuten Gastritis, Konsumieren von diversen Substanzen, die, die Magenschleimhaut, reizen. Generell, sind die Ursachen, aber, vielschichtig. Beim Konsum meint man, natürlich, einen übermäßigen Konsum, von diversen Substanzen. Dies können Alkohol und/oder Nikotin sein, welche, die Schleimhaut stark reizen. 

Spezielle Gifte greifen den Magen an, und schädigen ihn, zunehmend. Dabei werden die Zellen im Magen angegriffen. Dazu können Lebensmittelvergiftungen, oder spezielle Medikamente, wie Kortison, oder Zytostatika, die akute Form, entfachen. 



Des weiteren, können spezielle Arzneimittel, die Barriere, die den Magen schützt , angreifen, und so die akute Gastritis, verursachen. Besonders, sind hier verschiedene Schmerzmittel, die Ursache, die aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika, kommen. 



Dabei ist das bekannteste Schmerzmittel die Acetylsalicylsäure (bzw. Aspirin) . Weitere mögliche Auslöser der akuten Gastritis, sind ein erhöter Stress, und, auch Situationen, eines Schocks. Auch, schwerere Verletzungen und Verbrennungen, oder größere Operationen, können, eine Gastritis, speziell, die akute Form, auslösen.



Diese Ursachen können miteinander verbunden sein. Zum Beispiel, kann, die Operation, zusammen mit Verletzungen, sehr stressig sein, oder einen Schockzuzstand, verursachen. Neben diesen Ursachen, können auch Leistungssport (der sogenannte "Runners stomach"), oder diverse Infektionen, wie zum Beispiel, eine Gastroenteritis (Entzündung des Magens und der Gedärme), oder eine  akute Schleimhautentzündung. 

Die chronische Form von Gastritis kann, je nach Ursache, in drei Typen, verteilt werden. 



Der Typ-A-Gastritis kommt sehr selten vor, etwa bei jedem zwanzigsten Betroffenen. Dabei kommt es zu einer autoimmunen Reaktion, wobei sich das körpereigene Immunsystem, gegen das Gewebe, richtet.  Hier ist, vor allem, der Magenkörper (der sogenannte Korpus), betroffen. 



Der Typ-B-Gastritis kommt sehr häufig vor, wobei es zu einer Infektion mit dem Bacterium Helicobacter pylori, kommt. Es ist eine chronische Form der Erkrankung, die bei, etwa, 85% der Betroffenen, vorkommt.  Bei dieser Form ist meist der hintere Abschnitt des Magens, betroffen. 



Bei etwa jedem zehntem Patienten kommt der Typ-C-Gastritis, zum Vorschein. Dabei ist die Magenschleimhat dauerhaft entzündet, wobei, dies, durch den Gallensaft, oder durch bestimmte Schmerzmittel, verursacht wird. Der Gallensaft fließt aus dem Zwölffingerdarm, zurück in den Magen. Diese Form nennt man auch die chemische, und sie wird durch diverse Medikamente, verursacht, oder durch den Gallensaft. Diese Form betrifft meistens den sogenannten Magenpförtneroder auch Pylorus, wie er in der Fachsprache heißt. 



In schlimmen Fällen kann es zu einer Magenbltung kommen, oder zu einem  Magengeschwür, oder, sogar, zu einem Magendurchburch, kommen.  



Ein häufiger Auslöser  der Entzündung sind fettige Speisen, welche, quasi, wie ein Stein, im Magen liegen, und ihn so reizen. 



Be der Diagnosestellung, kann der Arzt oft eine Gastritis, anhand der typischen Beschwerden, erahnen. Der Oberbauch schmerzt, und zwar besonders wenn man Druck auf ihn ausübt. Dies gilt nur für die chronische Form der Erkrankung. 



Die einzige Methode, mit der eine Gastritis komplett und ohne Zweifel, feststellen kann, ist die Magenspiegelung ( die sogenannte Gastroskopie).



Bei dieser Untersuchung wird, quasi, ein Schlauch, mit einer speziellem Instrument,  über den Mund und, durch Speiseröhre, in den Magen hineingeschoben.



Mithilfe des, sogenannten, Endoskops ist es dem Arzt ermöglicht, die Magenschleimhaut zu analysieren, oder, besser gesagt, die Lokalisierung und, eventuelle Ausweitung, einer Entzündung festzustellen.



Es besteht auch  die Möglichkeit, Gewebeproben zu entnehmen, die in weiterer Folge im Labor untersucht werden. Ein solches Enthehmen des Gewebes, oder, die sogenannte Biopsie, ist dazu da, um, andere Erkrankungen, als Ursache, auszuschließen, zu können.  Dazu zählen, zum Beispiel, ein Magengeschwür oder der Magenkrebs.



Darüber hinaus, lässt sich mitt der Probe des Gewebes,  auch prüfen, ob die betroffene Person, eine Infektion mit  der sogenannten, Helicobacter pylori,hat . Der Keim kann aber auch anhand eines, einfachen Atemtests, diagnostiziert werden. 



Dazu, wird, bei Personen, mit Magenbeschwerden,  meist noch eine Untersuchung im Labor, durchgeführt. Dabei wird das Blut unersucht und es werden Stuhlproben entnommen, die unter die Lupe, genommen werden. 



Andere diagnostische Verfahren wie eine Röntgenuntersuchung sind ganz selten notwendig.





Gastritis-Magenschleimhautentzündung Behandlung

Die Therapie der Magenschleimhautentzündung richtet sich nach den Ursachen, welche beseitiugt werden sollten und diese so schnell wie möglich. So sollte man, bei den Einnahmen, versuchen, auf nicht-steroidale Antirheumatika, zu verzichten. 



Die Typ-B-Gastritis wird durch verschiedene Antibiotika und einem Protonenpumpenhemmer (PPI), behandelt. Diese sind sogenannte Säureblocker, wobei die PPI, am meisten, eingesetzt werden. Zu den PPI zählen: Omeprazol, Pantoprazol und Esomeprazol. Auch das Mittel Ranitidin kann eingesetzt werden, damit die Behandlung wirksam ist, und die Schmerzen gelindert werden. 



Diese Therapie wird auch als, sogenannte, Eradikationstherapie bezeichnet. Dadurch kann man neun von zehn Fällen, erfolgreich heilen. Die Infektionen mit Helicobacter pylori, können so, beseitigt werden. 



Es können auch Medikamente, genommen werden, die Magenbewegungen, anregen, und werden bei starken Verkrampfungen, des Magens, eingesetzt. Dabei sind besonders sogenannte Prokinetika gut, wie, zum Beispiel, die Mittel, Domperidon, oder Metoclopramid. 



Es ist extrem wichtig die Magenschleimhaut nicht zu schädigen, und sie nicht, noch mehr zu reizen. Dabei sollte man diese Nahrungsmittel, vermeiden, zumindest vorübergehend, und zwar: bestimmte Medikamente für die Schmerzen (besonders die Acetylsaliclysäure), Kaffee, Rauchen, Alkohol, und fettige/schwere Speisen. 



Eine Typ-A-Gastritis kann nicht, nach den Ursachen, behandelt werden.  Es ist, vor allem, für eine ausreichende Versorgung, spezielle mit dem Vitamin B12, zu sorgen. Bestimmend nach dem Grad der Entzündung(en),  können,  spezifisch, Medikamente eingesetzt werden, die die Magensäureproduktion reduzieren. Diese Typ kann, zudem, eine Anämie, wegen des Mangels, am Vitamin B12, verursachen. Dabei wird das Vitamin, per Spritze, der betroffenen Person, gegeben. 



Unabhängig vom Typ gilt bei einer Gastritis immer: Alles, was die Magenschleimhaut reizt, sollte gemieden werden. Dazu gehören das Rauchen und übermäßiges Konsumieren von Alkohol, aber auch sehr scharfes oder sehr heißes Essen. 



Bei einer Entzündung, die durch Stress, verursacht wurde, können spezielle Techniken, zur Entspannung, hilfreich sein.