Ösophagusvarizen

Ösophagusvarizen Symptome

Schwarzer, teerartiger Stuhl, Erbrechen, Erbrechen von Blut, Gelbsucht (die Haut wird gelblich), spinnenartige Ansammlung von Blutgefäßen, in der Nahe der Hautoberfläche. 

Die üblichen Symptome sind: ein schwarzer Stuhlgang, Blässe, Erbrechen von Blut, Herzrasen, Kreislaufschock (ein Kollaps), und ein Erbrechem des Mageninhalts, das kaffeesatzartig ist.

Die Speiseröhrenkrampfadern können dick wie Finger sein, und, fast schon, geknöllte Venen, bilden. Diese verursachen keinerlei Beschwerden/Symptome, solange sie nicht bluten. 



Es kann auch der Fall auftreten, wobei, Patienten, die eine chronische Störung, der Leberfunktion, haben, keine Beschwerden haben. Dies dauert bis zu den Blutungen, aus den Krampfadern, aufkommen, was ein erstes Zeichen, für eine schwerere Erkrankung der Leber, ist. 



Die Symptome unterscheiden sich, weshalb wir, die Symptome des chronischen Blutverlusts, und die Symptome des akuten Blutverlusts, analysieren werden. 



Bei den ersten sind die Venen, bzw. deren Wand, sehr angespannt, weshalb, in kleinen Mengen, kontinuierlich, Blut austreten kann. Dieses Austreten bemerken die Betroffenen sehr oft nicht, und es kommt, nach einer Weile, zu einer Blutarmut (Anämie). Diese ist durch : Müdigkeit, Schwäche, Atemprobleme, bei Anstrengungen, und eine Hautblässe, gekennzeichnet.



Bei einem akuten Blutverlust handelt es sich um einen medizinischen Notfall, welcher, eigentlich immer, bei dieser Erkrankung, vorhanden ist. 



Hier kann die Wand der Speiseröhrenkrampfadern, die dünn und gespannt ist, leicht einreißen. Damit dies passiert reichen oft schon Anstrengungen, wie Husten, oder Erbrechen, oder ein Heben, von schweren Lasten. Dabei kommt es zum Druck in den Venen, er steigt auf. 



Kleine Risse und/oder Blutungen verursachen einen schwarzen Stuhl, und die starken Blutungen verursachen ein Erbrechen von schwarzem Inhalt des Magens (das sogenannte Kaffeesatzerbrechen). 



Weil das Blut mit der Magensäure in Kontakt kommt, wird es auch schwarz. Dabei kommt es oft zum Erbrechen von frischem Blut, und, gleichzeitig zu einem Kaffeesatzerbrechen, und zu  schwarz gefärbten Durchfällen. 



Solche akuten Formen können schnell lebensbedrohlich sein, weil viel Blut verloren wird.  Dabei kann es zu einem Kreislaufschock kommen, welcher, sich, durch Blässe und Kälte der Haut, Herzrasen, Unruhe, und einem niedrigem Blutdruck, bemerkbar macht. Es kann auch zu einem Verlust des Bewusstseins kommen und/oder  zu einem Versagen von Organen (praktisch aller).         Meist versagt die Leber, bei einer chronischen Erkrankung. 



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gastritis-Magenschleimhautentzündung
Anämie
Gebrauch von Medikamenten
Bleivergiftung
Bauchspeicheldruesentzündung( selten bei Kindern)

Was ist Ösophagusvarizen

Geschwollene Gefäße in der Speiseröhre. Bei den Speiseröhrenkrampfadern ( Ösophagusvarizen) sind die Venen in der Speiseröhre, geschlängelt und erweitert. Diese Krampfadern sind, anders als bei den Krampfadern, an den Beinen, nur, durch eine dünne Schleimhaut, vor Verletzungen geschützt. Dies ist der Grund warum es, bei dieser Erkrankung, zu Blutungen kommt. Leider werden die Blutungen oft zu spät bemerkt, weshalb es, zu einem lebensbedrohlichen Verlust von Blut, kommen kann . Etwa jeder dritte Patient hat diese Blutungen, und bei jedem fünftem sind sie verlaufen sie tödlich. 

Oft ist aus der Krankengeschichte, die Erkrankung herauszulesen. Dabei entstehen die genannten blutenden Krampfadern der Speiseröhre. 



Eine ganzhaltige Diagnose ist die sogenannte Gastroduodenoskopie, wobei der Magen, die Speiseröhre und der Dünndarm, gespiegelt werden. Ein dünner Schlauch wird hier in den Mund gebracht, welcher, durch die Speiseröhre, in den Magen und Dünndarm, vorgeschoben wird. Eine spezielle Optik wird hier eingesetzt, welche dem Arzt hilft, zu sehen, ob es Speiseröhrenkrampfadern gibt, und ob sie, eventuell, bluten. In manchen Fällen ist die Ursache einer solchen Blutung ein Geschwür des Magens, oder Dünndarms. Zusammengefasst, handelt sich, hierbei, um eine Endoskopie, bzw. eine endoskopische Untersuchung, die, sehr oft, Aufschluss, geben kann. 



Des weiteren, werden, fast immer, Untersuchungen des Bluts, gemacht. Dabei ist es, vor allem, wichtig, etwäige Faktoren, die zu einer Gerinnung, führen, gebildet werden. Diese kommen bei manchen, Erkrankungen der Leber, reduziert auf. Auch, das Niveau des Hämoglobins, (roter Blutfarbstoff) ist sehr wichtig. So kann der Arzt sehen wie viel Blut der Patient verloren hat, und ob sie/er, es, überhaupt, verloren hat. Wenn die Ursache nicht geklärt werden kann, sollten weitere Bluttests gemacht werden. 



Meist liegen die Ursachen in Störungen im Blutkreislauf der Leber. Meist passiert es durch eine Schrumpfleber (die sogenannte Leberzirrhose). Diese ist meist eine Folge von Alkoholmissbrauch, oder, an zweiter Stelle, die Folge von Hepatitis-Viren. Auch Tumoren, oder Thrombosen, können die Leberblutgefäße, einengen, und so, die Speiseröhrenkrampfadern, verursachen. 



 



Ösophagusvarizen Behandlung

Die Grunderkrankung sollte zuerst behandelt werden. Wenn sich der Blutdruck verbessert (in der Pfortader oder den Venen der Leber) , bilden sich die Ösophagusvarizen zurück. Je nach dem wie schwer die Erkrankung ist, kann eine direkte Behandlung, mittels verschiedener Verfahren durchgeführt werden. 

Bei der Therapie mit Medikamenten, gilt es den Blutdruck, in der Pfortader, zu reduzieren. So erreicht man auch eine Minderung des Drucks in den Speiseröhrenkrampfadern, womit das Risiko einer Blutung, auch sinken kann. Hier kommen, meist, sogenannte, Betablocker, zum Einsatz. Diese Arzneien entspannen die Venenwände, was zu einer Druckminderung, führt. 



Die Blutung muss sofort gestoppt werden, weshalb, schon, bei der Endoskopie, der Arzt, eine, sogenannte, Sklerosierung, macht. Dies bedeutet eine Verödung der Krampfadern, wobei, eine spezielle Substanz, die reizt, direkt, in die blutenden Venen, gespritzt wird. Es verursacht eine Entzündung, wobei sich die Vene verschließt, und deren Wand quellt, quasi, auf. 



Diese Behandlung kann auch mit einem Gummiband gemacht werden, wobei die blutenden Venen, abgebunden werden. Dies geschieht mit einem Gewebekleber, welches, durch das Endoskop, in die Venen, eingespritzt wird. So können Blutungen vermindert werden. 



Bei neun von zehn Betroffenen ist solche eine Therapie auch wirksam (erfolgreich), wobei, es oft, zu erneueten Blutungen kommt, die, in den darauffolgenden Tagen, erscheinen. 



Noch eine Behandlungsmethode ist eine Blockierung durch eine Ballsonde. Mit dieser speziellen Sonde werden die Blutungen gestoppt, oder es gilt sie zu stoppen.  Dabei wird, durch den Endoskopkanal, ein Ballon, in die Speiseröhre, eingesetzt. Dieser ist, logischerweise, zusammengefaltet, und wenn, er dann, richtig platziert wird, wird er langsam augeblasen. Weil die Wand unter Druck kommt, wird die Blutung gestoppt. Damit diese Behandlung effektiv ist, wird ein Schlauch, durch den Ballon geführt, und, welcher dann, mit der Spitze, im Magen, aufkommt. 



Wenn es zu blutenden Krampfadern, im oberen Teil des Magens, kommt, wird eine ähnliche Sonde genommen. Dabei wird, im Magen, ein größerer Ball, platziert, und die Venen werden zusammengedrückt (im oberem Magenteil). Dies soll die Blutung aufhalten.  



Wenn diese Methode nicht hilft, muss eine Umleitung des Bluts, in eine andere Vene, hergestellt werden. Hier meint man das Blut, aus der Pfortader und dieser Vorgang, nennt sich Shunt. Dabei wird das Blut, aus der Pfortader, in die untere Hohlvene, abgeleitet. So kann dann das Blut, ohne Probleme, abfließen. Der Blutdruck in der Pfortader wird gesenkt, was zur Folge, eine Senkung des Drucks in den Venen, der Speiseröhre. Aber, man solte anmerken, dass Shuntoperationen ein hohes Risiko, mit sich tragen wenn sie als Notfallmaßnahme erfolgen müssen. Diese Methode (Shunt) ist auch sehr gut, weil, somit, weitere Blutungen, vorgebeugt werden können. 



Eine Behandlung auf der Intensivstation ist sehr wichtig. Bei diesen Patienten, sollten die Atmung und der Kreislauf, ständig überwacht werden. Dies gilt auch für andere Funktionen des Körpers.      Hier ist nicht nur eine Blutstillung wichtig, sondern, auch, das Ausgleichen, des Verlusts, von Flüssigkeit und Blut. Auch die Gerinnung des Bluts, sollte normalisiert werden. Dazu werden oft Infusionen und Bluttransfusionen, gemacht. 



Sehr oft ist bei dieser Krankheit, die Heilung der Grundkrankheit und der Krampfadern, nur durch eine Transplantation der Leber, möglich. Aber, das Probelm sind die Spenderorgane, die ungenügend, sind. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 85 %, wobei, in den transplantierten Organen, auch zu diversen Krankheiten, kommen kann.