Verstopfung (als Ursache des blutigen Stuhls bei Kindern)

Verstopfung (als Ursache des blutigen Stuhls bei Kindern) Symptome

Diffuser (zerstreuender) Schmerz. Ein Vielfältigkeit an Symptomen ist bei Verstopfung garantiert. Eines der wichtigen Symptome ist, bei Kindern, ein hellrotes Blut, welches im Stuhlgang, vorkommt. 

Die Kinder sind oft von Schmerzen im Bauch betroffen; die oft wiederkehren und auch von kurzer Dauer sind. Der Bauch kann sich aufblähen und grösser werden. Ein sehr schmerzhafter Stuhlgang, Entzündungen im Bereich des Enddarms, der Schließmuskel kann eingerißen sein, und noch weitere, sind alles Symptome, die auf eine Verstopfung hinweisen. 

Auch Auflagerungen im vom Blut im Stuhl, oder ein Stuhl, der sehr groß vorkommt und sehr hart ist, sind ebenfalls alles standfeste Symptome, dass es sich um Verstopfung handelt. Die Häufigkeit eines Stuhlgangs muss nicht weniger sein. Kinder spüren oft dann, ein verminderten Drang sich zu entleeren. Ein Urinieren und Bauchschmerzen sind hier nicht selten. 

So etwas ist nicht zu unterschätzen, weil es bei Kindern psychische Probleme hervorrufen kann, weil sich die Kinder dafür schämen und unangenehme Situationen verspüren.

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Verstopfung (als Ursache des blutigen Stuhls bei Kindern)
Darmkrebs
Darmtumoren oder Polypen
Fissuren oder Polypen (Ursachen bei Kindern)
Hämorrhoiden / Analfissuren

Was ist Verstopfung (als Ursache des blutigen Stuhls bei Kindern)

Verstopfung ist eine Störung des Darms, die man als funktionell bezeichnen kann. Dabei wird der Stuhl nicht vollkommen entleert, oder der Stuhlgang dauert länger. Die Kinder, aber auch, generell, die Betroffenen, sind nicht in der Lage, einen Stuhlgang, zu bekommen. 

Es handelt nicht um eine Krankheit, aber es ist ein Symptom, dass durch vielerlei verursacht werden kann. Eigentlich ist der Stuhlgang bei Kindern nicht vorprogrammiert, es ist aber sehr wichtig dass Beschwerden nicht aufkommen. 

Bei Kindern ist es sowieso speziell, wobei der Darm sich nur dreimal in der Woche, oder sogar dreimal am Tag entleeren kann. 

Signale von einer Verstopfung sind wenn der Stuhlgang eben nicht dreimal pro Woche vorkommt, oder der Stuhl von Schmerzen geprägt ist und sehr hart erscheint. Säuglinge, die komplett gestillt werden, können mehrmals am Tag Stuhl bekommen, oder er kann auch nur einmal in der Woche erscheinen. Der Stuhl ist bei ihnen oft weich, aber er kann auch bis zu zwei Wochen entfallen. 

Die Eltern können sich dann schnell Sorgen machen, aber wenn keine anderen Probleme aufkommen, ist es ein normaler Vorgang. Bei Babys, die unter einem halben Jahr alt sind, strengen sich bei der Entleerung sehr an, sie stöhnen meist, die Beine werden eingezogen. Ein Weinen der Kinder passiert hier aber nicht, was, zum Teil, überraschend ist. 

Bei so einem Vorgang bekommen sie oft auch ein rotes Gesicht. Solche Anzeichen zeigen auf dass eine Entleerung schmerzhaft und schwierig sein kann. Wenn die Kinder gestillt werden, kann sich Muttermilch auf den Stuhl fluessig auswirken. Wenn er aber nicht sehr fest ist und auch nicht zu streng riecht, auch dazu das Kind kein großen Beschwerden, bei der Entleerung, ist es in den meisten Fällen kein Problem. 

Bei kleinen Kindern, oder Kindern,die in die Schule gehen, gestaltet sich eine Entleerung als selten und schwierig. Wenn der Aufenthalt in der Toilette unangenehm und schmerzhaft ist, kann die Rede von einer Verstopfung sein. 

Wenn die Entleerung hart wirkt, muss nicht es nicht immer Verstopfung sein. Ein (kleines) Kind das Stuhl hatte, oder hat, wobei die Stuhlmenge nicht der Darmproduktion des Stuhls entspricht, kann es sehr wohl Verstopfung sein. Wenn dabei der Stuhlgang nicht sehr schmerzt, die Verstopfung nicht länger als drei Tage anhält und das Ausgeschiedene nicht blutig ist, sind keine großen Probleme vorhanden. Die Ursache einer Verstopfung können sehr verschieden sein und sollten vom Arzt gründlich untersucht und geklärt werden. Ein Mangel an Flüssigkeit, oder auch keine ausgewogene Ernaehrung sind dabei oft die Ursache. 

Auch schmerzhafte Erfahrungen beim Entleeren können für Kinder fast schon traumatisch sein. Wenn das Kind ein- oder mehrere Male starke Schmerzen beim Stuhlgang hatte, kann es den Stuhlgang zurückweisen wollen, wobei er noch dicker wird, und in einer Masse rauskommt, die noch schmerzhafter sein kann. 

Auch Erkrankungen des Darms können eine Verstopfung hervorrufen, wie eine funktionale Störung der Nerven, die angeboren sind. Diverse Missbildungen, wie zum Beispiel, nach Operationen, oder einem Morbus Crohn, können ebenfalls Verstopfung verursachen. Es gibt auch Arzneien, die oft, als Nebenwirkung, Verstopfung verursachen können. Dazu gehören, beispielsweise, Antidepressiva, Narkotika, Antazida und andere. Auch verschiedene Krankheiten können Verstopfungen generieren. Dazu zählen: chronische Mangel an Flüssigkeit,  sogenannte Kläsionen des Rückenmarks, Diabetes mellitus, lange Bettlägerigkeiten, oder wenn die Schilddrüse nicht richtig arbeitet (eine sogenannte Hypertirose). Auch Faktoren im direktem Umfeld können Verstopfung verursachen, wie zum Beispiel familiäre Probleme, oder keine saubere Umgebung. 

Wenn die Kinder, wenn sie noch sehr klein sind, nach der Entleerung sich nicht waschen (Hände und sonstiges),entstehen Keime, wodurch sich das Risiko für eine Verstopfung vergrößert. Egal, was ihn auslöst; wenn die Verstopfung nur einmal aufkommt, kann sie sich wiederholen und weiter fortführen. 

Die Ärzte empfehlen, dass mit gründlichen Untersuchungen, alle organischen Ursachen eliminiert werden können, um so die exakte Krankheitsgeschichte zu detaillieren. Eine Röntgenuntersuchung wird, meist bei organischen Ursachen, durchgefuehrt.Wenn es eine Nervenstörung gibt, wird von Enddarm eine Gewebeprobe entnommen und inspiziert. Wenn, aber, Störungen, elektrolytischer oder hormoneller Natur, vorhanden sind, wird Blut abgenommen. 

Auch Untersuchungen per Ultraschall, oder eine Messung des Drucks im Darm, können ,speziell, die negativen Begleiterscheinungen von einer Verstopfung zeigen. Dabei sind besonders die Harnwege und Nieren gemeint, oder auch die Weite des Enddarms wird hervorgehoben. Am Ende kann auch eine psychologische Beratung von Vorteil, besonders wenn das Kind sich mit dem Stuhl zurückhält, was die Ursache für Verstopfung sein kann.    

Verstopfung (als Ursache des blutigen Stuhls bei Kindern) Behandlung

Die Behandlung kann durch einen Einlauf beinhalten, wenn die Verstopfung länger dauert. Dabei wird der Enddarm entleert, um so die Schmerzen zu lindern. 

Einläufe sollten aber ,auf keinen Fall, die erste Lösung sein, um Verstopfung zu lindern, weil sie die Verstopfung, beim öfteren Einnehmen, noch verschlimmern. Eine erste Wahl sollten Maßnahmen sein, die eine schonende Abführung bewerkstelligen, um so zur Regulierung des Stuhls beizutragen. Wie bei fast allen Erkrankungen, oder Beschwerden ist die Vorbeugung essentiell wichtig. 

Die Kinder sollten schon, von klein auf, viele Ballaststoffe zu sich nehmen und genügend Flüssigkeit. Dazu ist ein beschwerliches \\\"Trainieren\\\" des Toilettenganges, für mindestens zwei bis drei Jahre sehr wichtig, dass sie so eine leichte Entleerung haben können, die ohne Schmerzen verläuft. Milchzucker hilft sehr gut bei Babys, wenn sie Probleme mit dem Entleeren haben. 

Ein spezielles Mittel wird dabei im Darm produziert und katalysiert, was die Konsistenz des Stuhls auflockert. Auch eine Behandlung die länger dauert ist für das Kind komplett ungefährlich. Ebenfalls können Arzneien wie Movicol, oder Feigensirup den Stuhl lockern und den Darm anregen. Diese Mittel haben sich als höchst wirksam erwiesen. Movicol bindet Wasser im Darm und ist ohne Geschmack, was ein Vorteil für die Kinder ist. Es sollte genügend und in der verschriebenen Dosis den Kindern gegeben werden. Nur so kann es zu einer regulierten Entleerung des Darms kommen. 

Zusätzlich können hier auch noch Salben benutzt werden, wobei das Kind vor dem Stuhlgang eingerieben wird. Bei etwas älteren Kindern ist eine regulierte Ernaehrung die wichtigste Maßnahme. Dabei sollte es jeden Tag eine abwechslungsreiche und vielseitige Nahrung bekommen. Dazu sind die gewünschte Menge Flüssigkeit und eine ausreichende Bewegung natürlich vorteilhaft. Wenn es psychische Probleme gibt, sollte man einen Spezialisten dazuziehen. Dabei kann eine Kinderpsychotherapie, oder eine Erziehungsberatung angestrebt werden. Mittel, die der Abführung dienen, werden bei Kindern fast nie verabreicht. 

Ein sehr häufige Ursache für Verstopfung ist eine falsche Ernaehrung. Diese sollte viele Ballaststoffe enthalten und vor allem ist die Wasser- und Fluessigkeitszufuhr. Nahrungsmittel die reich mit Fasern sind sollten oft den Kindern gegeben werden. Solch eine beinhaltet viele Vitamine und pflanzliche Mittel und wenig tierische, was sehr von Vorteil ist. Dazu enthalten sie wenig Zucker und Fett. Was das Brot betrifft, sollte sie viel mehr Leinsamenbrot (Schwarzbrot) essen, weil es viele Körner hat und eine, an Fasern reicht bestückte, Mahlzeit ist. 

Die Ernaehrung sollte, generell, ausgewogen sein und über mehrere Mahle am Tag verteilt. Dazu sollte sich das Kind viel bewegen und den Stuhlgang \"trainieren\". Von Vorteil sind also Vollkornprodukte, viel Wasser und natürlich Obst und Gemüse. Ungünstige Nahrungsmittel sind: Weißbrot, Semmel, weißer Reis, Würste, Zwieback und Nahrungsmittel die tierische Fette enthalten. 

Auch dazu zählen Milchprodukte und Milch, in großen Mengen (weil sie Zucker enthalten und besonders bei laktoseintoleranten Kindern nicht verabreicht werden dürfen). Natürlich sind Süßwaren ungünstig für ein Kind, nicht weil sie Verstopfung verursachen können, sondern weil sie auch die Zähne des Kindes schädigen.