Hodenkrebs

Hodenkrebs Symptome

Eine Vergrößerung (Erweiterung) der Brüste, bei Männern. Es bildet sich eine Schwellung, oder Verhärtung, welche schmerzlos und meist einseitig, erscheinen. 

Die weiteren Symptome sind: Schweregefühl im Hoden, Schmerzen, die wie ein Ziehen, aufkommen (im Hoden, oder der Leiste), wässrige Flüssigkeit um den Hoden (die sogenannte Hydrozele), eine Masse im Hoden. 



Es kommen auch Veränderungen, im Hoden auf, welche zunächst auf eine Entzündung , hinweisen. Sie verschwinden aber nicht durch Antibiotika, oder andere Medikamente. 



Wenn sich der Hodenkrebs auf die Produktion von Testosteron, bemerkbar macht, kann es zu diesen Merkmalen kommen: Verminderung des Libido (Reduktion des sexuellen Verlangens), Unfruchtbarkeit; eine Vergrößerung der männlichen Brust, die einseitig, oder beidseitig, aufkommen kann (die sogenannte Gynäkomastie); Schmerzen in den Brustdrüsen (welche auch ein,-. oder beidseitig vorkommen können). 



Je nach dem wie stark die Metastasen sind, kann es auch zu Atemnot und Rückenschmerzen, kommen. Dies passiert  im fortgeschrittenen Stadium, je nach dem wo der Tumor gestreut hat.  



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Lebererkrankung(en)
Magengeschwür
Prostatitis
Ulkus (Magengeschwür)
Magengeschwür

Was ist Hodenkrebs

Ein abnormales Wachstum von Zellen, in den Hoden. In den Hoden können verschiedene Krebsarten entstehen, welche in den Gewebearten, der Hoden, aufkommen.                      Dabei sind meist die Keimzellen, die Samen (Spermien) produzieren, davon betroffen. Bei mehr als neun von zehn Fällen, wenn bösartige Hodentumoren, aufkommen, entstehen diese, aus den Keimzellen. Deshalb werden diese als Keimtumoren, oder germinale Tumoren, bezeichnet. 

Dabei gibt es zwei Gruppen, der Erkrankung, die Seminome und die Nichtseminome, welche, etwa, gleich häufig vorkommen. Der einzige Unterschied liegt in ihrer Behandlung. 



Die Nichtseminome kann nocht weiter untergruppiert werden. Dabei gibt es den: Embryonalzellkarzinom, den Teratom, den Dottersacktumor, den Chorionkarzinom, oder, auch einen gemischten Keimzellentumor. 



Sehr selten sind sogenannte nicht-germinale Tumoren, welche sich, aus anderen Zellen, entwickeln. Diese Formen sind sehr selten bei erwachsenen Männern, der Fall.                  Bei Kinder kommen sie, jedoch, häufiger, vor. Meist sind sie gutartig, und kommen, bei etwa, vier von zehn Fällen, vor. 

Es gibt auch sehr seltene Tumoren, die sich nicht aus den Keimzellen, entwickeln. Da sind, zum Beispiel, Tumoren, die sich aus Stützgewebe des Hodens entfalten; Tumoren, die aus Zellen, kommen, die im Testosteron, produziert werden; Tumoren des Lymphgewebes des Hodens; Metastasen (Tochtergeschwulste) von Tumoren, die, sich, von anderen Organen, ausbreiten, bzw., von denen ausgehen. 



Es gibt auch die, ganz seltenen, extragonadalen Keimzellentumoren. Diese entstehen aus dem Hodengewebe, welches, quasi, im Körper, versprengt ist. Dabei ist, der Hoden selbst, nicht vom Krebs, betroffen. 





Die Ursachen sind noch relativ unklar. Manche Forscher nehmen an, dass die embryonale Entwicklung, eine gewichtige Rolle, spielen kann. Dabei können schädliche Keimzellen entstehen, welche man als sogenannte Vorläuferzellen, bezeichnet. Diese vermehren sich dann, wobei der Auslöser, für so etwas, noch nicht bekannt ist. Dies verursacht dann einen bösartiger Tumor.  

Auch erbliche Faktoren, oder eine Verschiebung des hormonellen Gleichgewichts, können, möglicherweise, eine Rolle, spielen. Ein hoher Anteil von weiblichen Hormonen, kann die Hoden und die Keimzellen, angreifen und diese verändern. 



Das hormonelle Gleichgewicht kann sich, bei Schwangeren, ändern. Dies kommt bei, einer Einnahme von östrogenhaltigen Medikamenten, auf, oder bei der ersten 

Schwangerschaft/ Zwillingsschwangerschaft, oder bei Frauen die älter als dreißig Jahre alt sind.  



Zu den Risikofaktoren zählen ein Hodenhochstand, und erbliche Faktoren. Beim ersten handelt es sich um eine körperliche Entwicklungsstörung. Dies passiert wenn der Hoden, in einer Fehlstellung bleibt, meist im Bauch, oder der Leistengegend. Dieser Prozess ist, normalerweise, bis zum ersten Lebensjahr, abgeschlossen. Dabei kommt es zu einer Hodenwanderung, von der Bauchhöhle, in den Hodensack. 



Männer, die unter so etwas leiden, haben sogar, ein zehnfach erhöhtes Risiko einen malignen (bösartigen) Tumor, zu bekommen. Der Hodenhochstand sollte operativ korrigiert werden, und zwar, spätestens, bis zum zweiten Lebensjahr. Somit, kann, eine spätere Zeugungsfähigkeit, normal erfolgen und es wird das Risiko, einer möglichen Erkrankung, durch einen Hodenkrebs. 



Die erblichen Faktoren sind sehr wichtig. Wenn, zum Beispiel, der Betroffene, einen Bruder hat, ist das Risiko, dass auch er, am Hodenkrebs erkrankt, sogar, um ein zwölffaches erhöht. Wenn ein Vater Hodenkrebs hat/hatte, ist das Risiko, des Erkrankens, der Söhne, auch relativ hoch. 



Des weiteren, haben Männer, die in einem Hoden bereits einen bösartigen Tumor hatten, ein Risiko, dass, auch der andere Hoden, erkranken kann. Auch geographisch gesehen, erkranken mehr hellhäutige Europäer daran, als, beispielsweise, Afrikaner.  



Egal was es ist, sollte man sein Hoden regelmäßig untersuchen lassen, besonders wenn man Verhärtungen, oder Schwellungen, bemerken sollte. Je früher, der Hodenkrebs erkannt wird, desto höher sind die Chancen einer Heilung. 



Bevor eine Untersuchung stattfindet, kann der Betroffene, erste Anzeichen, eines Tumors,  erkennen. Dabei entdeckt er oft eine Schwellung, oder einen Knoten, am Hodensack. 



Eine ausführliche Untersuchung,  am besten bei einem Fach arzt für Urologie, ist immer notwendig. Die typischen Symptom können auch durch eine Nebenhodenentzündung, 

hervorgerufen werden.  Dabei kann es zu einem gutartigen Tumor kommen, welche sich, durch eine Schwellung, oder einen Knoten, im Hodensack, bemerkbar macht. 



Dabei kann der Arzt den Hodensack abtasten, was mit einer Lichtquelle, geschieht (die sogenannte Diaphanoskopie). 



Mittels eines Ultraschalls, kann der Arzt, dann, die Knoten, bildlich erstellen. Danach entnimmt er auch eine Blutprobe, damit, die sogenannten Tumormarker, gefunden werden  können, welche auf einen Hodenkrebs deuten. Es handelt sich um bestimmte Stoffe, die eine Krebsart, diagnostizieren , oder, bei Patienten, auch verschieden sein können.          Diese Tumormarker sagen eine Menge, über den Verlauf, und die Prognose, der Erkrankung. 



Damit die Diagnose festgestellt werden kann, wird eine Gewebeprobe, aus dem Hoden, entnommen. Diese wird, dann unter dem Mikroskop, untersucht (die sogenannte Biopsie). Dabei kann man auch erkennen, um welchen Typ, der Erkrankung, es sich handelt.   



Wenn es sich um einen Hodenkrebs handelt kann eine Operation helfen, wobei der Hoden, freigelegt wird. Dabei wird auch herausgefunden, ob es Tochtergeschwulste (Metastasen) gibt, welche , zunächst über den Lymphweg, kommen. Dabei werden zuerst die Lymphknoten betroffen, und dann die Hauptschlagader (Aorta). In einem fortgeschrittenem Stadium kann es passieren, dass die Krebszellen, in die Blutbahn gelangen, und so, durch den Blutkreislauf, sich durch den ganzen Körper, ausbreiten. Dabei können die Metastasen, in den Lungen, Knochen, oder im Gehirn, entstehen.   



Damit ganz sicher festgestellt wird dass die Lymphknoten angegriffen wurden, oder dass sich Metastasen, in den Organen gebildet haben, kommen bildgebende Verfahren zum Einsatz. Dabei sind es die konventionellen, wie die Ultraschalluntersuchung, die Röntgenuntersuchung, oder ein CT, von Lunge und Bauchhöhle oder bei Kontrastmittel, das bekannte MRT.                          

Hodenkrebs Behandlung

In der Therapie gibt es verschiedene Verfahren, die angewandt, werden können. Es kann eine Operation gemacht werden, oder eine Chemotherapie, eine Strahlentherapie, oder eine sogenannte Überwachungsstrategie. Welches dieser Maßnahmen, ergriffen werden, hängt von dem Typ des Tumors ab, und von dem Stadium, in dem es sich befindet. 

Fast immer, ist der erste Schritt, ein operatives Entfernen, des Hodens (die sogenannte Orchiektomie). Dies erfolgt mit dem Zugang zur Leiste. Dabei wird der Hoden, mit einem Schnitt, freigelegt, und unter ihm wird ein Tuch gelegt, damit die Tumorzellen nicht in das umliegende Gewebe verstreut werden. Dann wir der Hoden, samt Samenstrang und Nebenhoden, entfernt. 



Es wird auch aus dem Hoden der Gegenseite, eine Probe, des Gewebes, entnommen, damit ein beidseitiger Krebsbefall, ausgeschlossen werden kann. 



Dieser Eingriff ist relativ einfach und es entstehen keine Probleme, also es besteht keine Gefahr. 



Mit der entnommenen Probe kann der Arzt den Zelltyp bestimmen, was den Krebs verursacht hat. Um zu wissen um welchen Typ des Tumors, es sich handelt, sind, die weitere Behandlung und Prognose, extrem wichtig. 



Bevor eine zusätzliche Behandlung beginnen kann, muss festgestellt werden, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Es ist sehr wichtig zu wissen, ob und wie stark, sich der Hodenkrebs, ausgebreitet hat. Es ist auch extrem wichtig zu wissen ob er Lymphknoten,  oder Fernmetastasen gebildet hat. 



Damit der Genitalberiech, wieder so aussehen kann, wie früher, gibt es Hodenprotesen, aus Silikon, die in den Hodensack, eingefügt werden. Die Zeugungsfähigkeit und Sexualität werden, durch die Entfernung, von einzelnen Hoden, eigentlich nicht betroffen. Dies ist der Fall, weil der andere Hoden gut funktioniert, und, problemlos, Testosteron produziert.         

Aber, man muss schon sagen, dass, etwa bei der Hälfte, aller Operationen, die Samenbildung, auch, bei dem gesunden Hoden eingeschränkt, wird.