Gürtelrose (Herpes zoster)

Gürtelrose (Herpes zoster) Symptome

Schmerzhafte Wunden auf der Haut. Zunächst sind die Symptome sehr allgemein, aber, nach ein paar Tagen, kommen die typischen Symptome zum Vorschein. Dies ist der Fall, weil es eine Weile dauert, bis die Reaktivierung der Varicella-Viren, zu merken ist.  

Zunächst ist, also, ein allgemeines Krankheitsgefühl, zu bemerken. Dieses manifestiert sich durch leichtes Fieber und die Betroffenen fühlen sich müde. Danach kommen stark brennende Schmerzen zum Vorschein und das Empfindungsfähigkeit ist gestört. Dies passiert im Körperbereich, den der entzündete Nerv versorgt.  
Darauf kommen die ganz typischen Symptome auf, welche ein Merkmal, des Herpes zoster, sind. Ein Hautausschlag, der gürtelförmig ist, kommt dabei zustande. Dabei kommt es zu Anschwellungen auf der Haut, die rötlich sind,und es bilden sich Knoten, die, quasi, in Gruppen, geordnet sind. Diese Knoten werden dann zu Blasen, die eine blutige, oder wässrige Masse (Flüssigkeit) in sich haben.  

Bei einem Herpes zoster ist der Ausschlag auf einen Bereich begrenzt, anders als bei Windpocken. Er ist nur auf einer Seite vertreten und er kommt nur, in dem Bereich vor, dass der Hirn- oder Rückenmarksnerv, versorgt. Manchmal kann dieser Ausschlag auch ausfallen, was Mediziner, als einen Zoster sine herpete, bezeichnen.  
Die Symptome sind oft auf der Brust und auf der Haut, zu sehen. Oft ist die Entzündungsquelle an der Wirbelsaeule, woraus sie sich ausweitet. Die Ausweitung betrifft den ganzen Körper und ist gürtelförmig. Wenn sich die Symptome am Rumpf zeigen, können Lähmungen auftreten. Diese Form der Erkrankung ist, aber, sehr selten.                 

 Die Gürtelrose kann auch die Genitalien betreffen (die sogenannte Zoster genitalis). 
Die Krankheit kann auch im Gesicht vorkommen, und zwar, wenn die Varicella-Zellen, in den Nerven, des Hirns, zu finden sind. Der Gesichtsnerv ist oft betroffen, wobei, ein Herpes zoster, an den Augen, an der Stirn, Nase, und der behaarten Kopfhaut, an einer Hälfte des Gesichts, auftreten. Wenn sich der Zoster, oder ein Geschwür, an der Regenbogenhaut, oder Hornhaut, bildet, kann es zu bleibenden Schäden der Augen (des Sehens) kommen. Die betroffene kann sogar erblinden.  
Der typische Ausschlag kann, auch bei einer guten Form, bleibende Spuren hinterlassen. Dabei kann die Haut ihre Tönung verlieren, oder zu stark pigmentiert werden. Die Symptome sind bei verschieden Altersgruppen, verschieden ausgeprägt. Bei Kindern verläuft sie meist ohne Probleme, aber, bei Erwachsenen, sind die Schmerzen oft sehr stark. 

Wenn die Gürtelrose an den Ohren vorkommt, ist eine Lähmung des Gesichts, bei etwa sechs von zehn Fällen, präsent (die sogenannte Fazialisparese). Bei manchen Betroffenen, gibt es eine Zurückbildung der Gesichtslähmung.  
Wenn sie am Hals auftritt, kann eine Lähmung der Muskel auftreten. Es kann auch der Kiefer vom Herpes zoster befallen sein/werden

  



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Bleivergiftung
Darmtumoren oder Polypen
Darmkrebs
Gebrauch von Medikamenten
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)

Was ist Gürtelrose (Herpes zoster)

Reaktivierung des Virus, dass Windpocken verursacht, tritt häufiger bei älteren auf; die Windpocken gehabt haben. Bei der Gürtelrose handelt es sich um eine Hauterkrankung, die als späte Folge, einer Infektion des Erregers, der Windpocken verursacht, vorkommt. Die Krankheit nennt sich auch, in der medizinischen Fachsprache, Herpes zoster. Das Virus, das Windpocken verursacht, und, demnach auch, die Gürtelrose, nennt sich Varicella-Zoster-Virus.   

Die Häufigkeit der Krankheit ist oft unterschiedlich anzusiedeln, aber sie tritt, bei, etwa, 0,4 % der Population auf. Meist sind Menschen über 45 Jahren betroffen. Am häufigsten ist die Altersgruppe zwischen 60. und 70. betroffen, wobei diese Betroffen, ein geschwächtes Immunsystem haben. Dieses wurde durch diverse Krankheiten, wie AIDS, Krebs, oder andere chronische Krankheiten, geschwächt. Ganz selten, in einzelnen Fallen, kann die Krankheit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, aufkommen. Bei denen kann das Immunsystem einwandfrei funktionieren, aber es kommt, trotzdem, zum Herpes zoster.  
In der Kindheit, wird beim Kontakt, mit diesem Erreger, Windpocken, ausgelöst. In diesem Alter kommt noch kein Herpes zoster zum Vorschein. Die Ursache von Herpes zoster ist hier eine Re-Reaktivation des Erregers, der im Körper \"schlummert\".  

Eine eindeutige Ursache konnte aber, bislang, noch nicht gefunden werden. Es ist aber nachgewiesen worden dass Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem, eine erhöhtes Risiko haben, zu erkranken. Dies gilt für Betroffene, die chronische Krankheiten hatten/haben, oder AIDS, oder auch Krebs. Auch verschiedene Arzneien können eine Gürtelrose auslösen. So können, sogenannte TNF-Blocker, die ,bei einer rheumatischen Arthritis helfen, Herpes zoster, stimulieren. Diese speziellen Mittel helfen auch, generell, bei rheumatischen Erkrankungen.  

Die Diagnose ist relativ oft leicht zu stellen, weil sie sich, aus der Krankengeschichte und/oder Befragung, ergibt. Des weiteren weisen, die typischen Symptome, auf eine Gürtelrose auf, welche, Blasen auf der Haut und brennende Schmerzen, sind. Nur selten ist ein Nachweisen von dem Erreger nötig, weil die Symptome eindeutig sind. Nur wenn keine (Symptome) aufkommen, ist so etwas nötig. Dies ist auch nötig wenn bei den Betroffenen eine Immunschwäche, Lungenentzündung, oder eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, vorliegt.  

Weil die Krankheit, sehr oft, bei Menschen, mit einem geschwächtem Immunsystem, auftritt, sollten, auf jeden Fall, die Grund- und Begleiterkrankungen, untersucht werden.             

                             

Gürtelrose (Herpes zoster) Behandlung

Bei der Therapie ist es sehr wichtig die Erkrankung zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern. Meistens ist die Erkrankung nach spätestens einem Monat zu Ende. 

Wenn Arzneien eingesetzt werden, kann es, nach ein paar Stunden, gelingen die Rötungen auszumerzen. Deswegen ist eine schnelle ärztliche Behandlung, nach dem Erkennen der Symptome, sehr wichtig. Diese ist dann meist medikamentös und kann gut helfen.  
 
Die Wirkstoffe, die verschrieben werden, können gezielt eingesetzt werden, um die schädlichen Viren zu bekämpfen. Diese nennt man Virostatika und sie hemmen ihre Produktion und kontrollieren ihre Vermehrung. Dabei können die Mittel: Brivudin, Aciclovir, Valaciclovir, oder Famciclovir, eingenommen werden.   

Zur Schmerzlinderung können die nicht-steroidalen Antirheumatika genommen werden, wobei das Schmerzmittel Diclofenac, sehr wirksam ist.  
Neben der fachärztlichen Therapie, gibt es auch verschiedene Sachen, die man, für sich selbst, tun kann. Zunächst ist eine Ruhepause wichtig, so dass sich, der Körper, komplett erholen kann. Es ist auch wichtig, dass die Haut gepflegt wird, um die Entzündung zu vermindern. Dabei können diverse Puder, Lösungen, oder Salben, genommen werden, welche die Beschwerden lindern und mindern können. Dabei sollte man sich mit dem Arzt oder Apotheker austauschen.  
Meist läuft die Krankheit mild ab, und, bei fast 70 % der Fälle, bilden sich die , von alleine, wieder zurück.  

Es gibt, seit neuestem, einen Impfstoff, mit dem man den Herpes zoster, zwar nicht immer, aber, in einem relativ großen Maße, vorbeugen kann. Dabei ist das Impfstoff sehr konzentriert, viel mehr als beim Stoff, gegen Windpocken. Es ist, auch, gut verträglich, was besonders für ältere Patienten wichtig ist. Wenn sie es gut vertragen, kann das Risiko, sogar um 50%, vermindert werden. Auch wenn es zu einer Erkrankung kommt, sind die Symptome viel milder ausgeprägt. Des weiteren ist das Risiko, einer starken Nervenentzündung, dreimal so niedrig.  



Was die Verhaltensregel betrifft, ist die Krankheit, eigentlich nicht ansteckend, sodass spezielle Verhaltensmuster nicht zu bewerkstelligen sein müssen. Die Ausnahme ist ein enger Kontakt mit Schwangeren, weil so, das Ungeborene, eventuell, infiziert werden könnte. Dies ist der Fall, weil das Ungeborene nicht geimpft, oder auch nicht immun, gegen den Erreger (Virus), von Windpocken und Herpes zoster, ist.  Wenn der Erreger auf das nichtgeborene Kind übertragen wird, kann es schwerwiegende gesundheitliche Folgen/Schäden bekommen. Das Risiko ist besonders groß, wenn der Erreger auf das Kind, unmittelbar vor und nach einer Geburt, übertragen wird.