Gynäkologische Erkrankung(en)

Gynäkologische Erkrankung(en) Symptome

Schmerzen im unterem Teil des Bauches, oder des Kreuzbeins, vaginaler Ausfluss, die Schmerzen können sich, je nach Menstruation, verändern. Die Symptome hängen davon ab, wie weit sich die Entzündung ausgedehnt hat und wie wirksam die Behandlung ist.  

 

Schmerzen im Unterbauch sind dabei zunächst der Fall, wobei diese ungefähr in 75 % der Fälle, eine Woche nach der Regelblutung kommen. Sie können sich beim Geschlechtsverkehr steigern. Dazu kommen noch Unwohlsein und eine Einschränkung des Allgemeinbefindens. Dazu kann noch ein leichtes Fieber aufkommen. 

 

Des weiteren können die Symptome die folgenden sein: Brechreiz, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Blutungen, Schmerzen beim Wasserlassen. Oft ist auch ein eitriger Ausfluss, aus der Scheide, der Fall. Auch eine vergrößerte Gebärmutter kann das Symptom sein, die beim Druck, Schmerzen hervorruft. Der Eileiter und die Eierstöcke sind, bei einer längeren Dauer der Erkrankung, angeschwollen und empfindlich auf Druck. Wenn, bei einer gynäkologischen Untersuchung, der Gebärmutterhals berührt wird, ist es sehr schmerzhaft für die Patientinnen.  

 

Wenn die akute Form nicht gut behandelt wird, kann es zu einer chronischen Entzündung kommen. Die Infektion kommt hier immer wieder auf, was zu narbigen Veraenderungen, im Organgewebe, führen kann. Wenn die Adnexe sich, dabei, noch verwachsen, kommt es zu Kreuzschmerzen, die speziell, beim sexuellen Akt, spürbar sind. Hier sind noch die Symptome: Blähungen, Verstopfung, und die Regelblutungen sind unregelmäßig.  

 

Die chronischen Schübe können Monate, oder sogar, Jahre, andauern. Dabei sind die Leistungsfähigkeiten der Frauen eingeschränkt, was sich im täglichen Leben, wiederspiegelt.    

     

  



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Nierenbeckenentzündung
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
Nierensteine
Colitis ulcerosa (Schwellbrand im Dickdarm)
Schwellbrand im Dickdarm (selten bei Kindern)

Was ist Gynäkologische Erkrankung(en)

Erkrankungen die reproduktive Organe, der Frauen betreffen. Es kann sich, hierbei, um die Entzündung des Eileiters und des Eierstocks handeln. Die Entzündung des Eileiters nennt man Salpingitis, und die Entzündung des Eierstocks, wird als Oophoritis bezeichnet.  
 
Die Entzündung der Eierstöcke kommt nur selten alleine vor, meist ist sie die Folge einer Eileiterentzündung. Mediziner sprechen hier von einer sogenannten Adnexitis, wobei, meistens, beide Eierstöcke und der Eileiter, betroffen sind.  
 
Es ist eine Erkrankung, die lange andauern kann, und das Leben der Frauen, sehr stark beeinflußen kann. Dies gilt für das private, als auch für das berufliche Leben.        In schweren Fällen kann die Erkrankung zu einer Unfruchtbarkeit führen, welche, in den meisten Fällen, durch eine solche Entzündung, ausgelöst wird.                       Man kann, also, behaupten, dass es sich um eine sehr ernste gynäkologische Krankheit handelt, die seriös behandelt werden muss.  
 
Was die Häufigkeit der Krankheit betrifft, sind meist Frauen im Fortpflanzungsalter betroffen, wobei, speziell, zwischen dem Alter von 16. und 24.  Dabei spielen, die persönliche Hygiene und der Geschlechtsverkehr, eine tragende Rolle, weil sie als mögliche Ursachen in Frage kommen. Besonders wenn die Geschlechtspartner oft gewechselt werden, ist das Risiko, einer Erkrankung, höher. Ein gutes und probates Mittel zur Verhütung sind, natürlich, Kondome.                                                       Ein Aufkommen der Erkrankung bei Mädchen (vor der Pubertät), oder bei Frauen, nach  der Menopause-Regelblutung (in den Wechseljahren), ist sehr selten.   
 
Bakterien und/oder Viren, sind oft die Ursache einer solchen Erkrankung. Bakterien, wie Gonokokken, oder Chlamydien, können oft die Ursache sein. Diese beiden Erreger verursachen die Geschlechtskrankheiten Tripper und Gonorrhöe. Diese zwei Erreger kommen, bei etwa 60% der Fälle, zum Vorschein.  
 
Des weiteren können die Erreger, die nächsten sein: Streptokokken, Staphylokokken, Enterokokken, Mykoplasmen, oder sogenannte Anaerobier (diese Bakterien können ohne Sauerstoff überleben). Die Erkrankung kann, auch, im Rahmen einer Tuberkulose auftreten, wenn sie, von der, sogenannten, Mycobacterium tuberculosis, verursacht wird.  

Sehr oft erkranken daran junge Frauen, die meist unter 25. sind, oder beim ersten Verkehr sehr jung waren, die Sexualpartner oft wechseln, oder die "Pille" nehmen.        Also, bei einen oralen Einführung dieser Pille, ist das Risiko, ebenfalls, höher. Veraenderungen der Schleimhaut, zwischen dem Muttermund und Gebärmutterhalskanal, können die Krankheit auch begünstigen.  
 
Die Erreger können auf drei Weisen, bzw. Wegen,  in die sogenannten Adnexen (Eierstöcke und Eileiter), kommen.  Dabei ist, eine von der Scheide absteigende, Infektion möglich, des weiteren ist eine, von der Scheide, aufsteigende Infektion möglich, oder auch eine Blutinfektion (die sogenannte hämatogene).  
 
Bei der ersten ist ein Vorkommen der Erreger, in der Scheide, die Voraussetzung. Dies kann, zum Beispiel, bei einer Scheidenentzündung, der Fall sein. Dabei sind Faktoren, die eine solche Form, stimulieren: eine Regelblutung; Geburten (auch Fehlgeburten); das Einsetzen einer Spirale; Veränderungen der Schleimhaut, am Gebärmutterhals; eine größere Bildung vom sogenanntem alkalischem Schleim; gutartige Tumoren (wie Myome, oder Polypen). Solch eine Infektion kann, ausschliesslich, bei sexuell aktiven, geschlechtsreifen Frauen, der Fall sein.   
 
Die absteigende Infektion kommt auf, wenn sich die Erreger, von den naheliegenden Organen, auf die Adnexe, kommen. So etwas kann bei einer Entzündung des Dick-, oder Blinddarmes, vorkommen. Die Erreger können direkt auf, die Eierstöcke, oder den Eileiter, übergreifen. Die Entzündung kann auch über den Lymphweg ablaufen.                    
Eine Infektion kann ,auch, durch eine Operation des Bauchs, aufkommen. So etwas ist aber sehr selten und kann, zum Beispiel, durch eine Blinddarmentfernung, ausgelöst werden. Dies passiert wenn, Schädigungen des Gewebes aufgekommen sind, und innere Blutungen entstehen. So "wandern" die Erreger in den Genitalienbereich.  
Die hämatogene Infektion ist bei einer Erkrankung, die durch einen Tuberkulose-Erreger, verursacht wurde, meist der Fall.  
 
Bei der Suche nach der Diagnose ist eine genaue Befragung der Patientin, sehr wichtig. Die Krankheitsgeschichte (Anamnese) muss gut studiert werden. Danach kommt die gynäkologische Untersuchung, die, eventuelle Veraenderungen, aufzeigen soll. Dabei ist ein Ausfluss, das Reagieren der Gebärmutter (ob sie schmerzt, oder vergrößert ist), und/oder es Schmerzen, beim Öffnen des Muttermunds, gibt. Dabei ist auch ein Schwangerschaftstest wichtig, um eine mögliche, Eileiterschwangerschaft, oder Komplikationen, bei einer Schwangerschaft, zu eliminieren.  
 
Durch einen Abstrich des Gebärmutterhalses lässt sich eine vermehrte Anzahl von Leukozyten, bemerken. Dazu kann im Labor nachgewiesen werden, welche Antibiotika, die Keime/Bakterien, bekämpfen können.   
 
Des weiteren sind Blut- und Urinuntersuchungen gut, um nachzuweisen, dass es sich um eine Entzündung handelt. Auch eine erhöhte Anzahl von Leukozyten ist  präsent, und die Anzahl der Blutkörperchen (generell) wird schneller gesenkt.  
 
Mit einem Ultraschall kann der Arzt mögliche Abszesse in den Eierstöcken, oder in der Bauchhöhle sehen. Dazu kann er sehen ob die Eileiter verdickt sind, und ob sich Flüssigkeit, in der Bauchhöhle, befindet.  

Eine Spiegelung der Bauchhöhle (Laparoskopie) kann die Adnexe und naheliegenden Organe, gut beurteilen. Somit können, vielleicht, die Erreger gefunden werden.

Gynäkologische Erkrankung(en) Behandlung

Bei dieser Erkrankung ist die Therapie, meist, zweigeteilt, in die konservative und unterstützende. Die erste wird mit Arzneien (Antibiotika) durchgeführt. Eine Operation ist sehr  selten, und wird nur dann durchgeführt wenn Komplikationen, wie Abszesse, entstehen.   
 
 Die konservative Therapie beinhaltet das Einnehmen von Antibiotika, die vielschichtig (sehr breit) eingesetzt werden können. Dies ist der Fall, weil eine ganze Reihe von  Symptomen/Beschwerden, behandelt werden muss. Dabei wird das beste und wirksamste Medikament ausgesucht.  
 Neben den Antibiotika, können auch schmerzlindernde Tabletten, genommen werden.  Zu diesen gehören sogenannte nichtsteroidale Antiphlogistika, wie das Mittel  Diclofenac.       


Die Behandlung kann bis zu zwanzig Tage dauern, damit sie auch wirksam sein kann. Auch nach Ablauf der akuten Beschwerden, sollte diese nicht unterbrochen werden.     Nur so kann die Erkrankung komplett ausheilen, dass die betroffene Frau nicht unfruchtbar werden kann.  Es ist auch wichtig dass sich keine Bakterien vermehren, die gegen die Antibiotika, resistent sind.   

Wenn die Regelblutungen nicht regelmaessig sind, kann eine hormonelle Therapie helfen. Dabei sollte man, auch, die schmerzlindernden Arzneimittel, einnehmen und, zumindest, eine Zeit lang, auf Geschlechtsverkehr verzichten.  Hier macht es oft Sinn, die sexuellen Partner, zu behandeln, damit keine erneute Entzündung aufkommen kann.  
 
Bei der akuten Form ist es sinnvoll  Bettruhe einzuhalten, wobei die Erkrankung auch im Krankenhaus, behandelt werden kann. Das gilt besonders für Fälle, bei denen Fieber aufkommt, das umliegende Beckengewebe betroffen ist, oder, die eingesetzte Behandlung nach zwei bis drei Tagen, keine Ergebnisse bringt.  Dies gilt auch für Fälle wo die Diagnose nicht ganz klar ist, oder es eine Unterstützung, bei der Einnahme von Arzneien, braucht.  
Die Ernaehrung sollte ausgewogen sein und nicht belasten. Dazu sollte es eine regelmäßige Entleerung des Darms und der Blase, geben.                                                                  
Speziell wenn Fieber aufkommt, ist, eine vermehrte Zufuhr von Flüssigkeit, extrem wichtig. Diese können als Getränke, oder als Infusionen, eingenommen werden.       Infusionen kommen nur bei Bedarf zur Geltung.     
 
Es können, wie bei vielen Krankheiten, auch hier, Komplikationen entstehen. Diese können sich, in einem Übergreifen, der Entzündung, auf die naheliegenden Organe, manifestieren. Wenn dabei der Blinddarm entzündet wird, kommt es zu einem sogenanntem akuten Abdomen.  
Bei der chronischen Form, können die Schmerzen, Unfruchtbarkeit verursachen. Deswegen ist eine schnelle Behandlung/Therapie, mit Antibiotika, sehr wichtig.  
Die Krankheit kann, in einem gewißen Maße, vorgebeugt werden. Dabei sind eine körperliche und sexuelle Hygiene extrem wichtig, so wie das Benutzen von Kondomen.