Knochenmarkentzündung

Knochenmarkentzündung Symptome

Konstante und fortschreitende Rückenschmerzen, die mehrere Wochen dauern, was durch eine Infektion verursacht werden kann.  Die Symptome sind mit dem Alter der betroffenen Person, und der Form, der Erkrankung, im Verbund, bzw. hängen von denen ab.  
Bei der akuten Form ist es ein allgemeines Krankheitsbild, wobei die Beschwerden schnell kommen. Die akute Form kann in eine chronische übergehen, was bei, ungefähr, zehn bis dreißig Prozent, der Fälle passiert.  
Bei der chronischen sind die Symptome unterschiedlich und können anderthalb Monate dauern. Es können auch die Symptome einer akuten Form auftreten, wobei, für einige Zeit, auch, keine Beschwerden aufkommen müssen. Dabei sind Schmerzen, die, vor allem, nachts auftreten. Eine Überwärmung und Anschwellung, der betroffener Stelle, ist, ebenfalls, möglich. In schlimmeren Fallen können auch Fisteln auftreten die, quasi, Verbindungen (Gänge), von der betroffenen Stelle, zu anderen Organen, oder, der Oberfläche der Haut.  



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gürtelrose (Herpes zoster)
Gynäkologische Erkrankung(en)
Osteoarthritis
Darmkrebs
Darmtumoren oder Polypen

Was ist Knochenmarkentzündung

Eine Infektion der Knochen. Es handelt sich hierbei um eine eitrige Infektion des Knochenmarks. Die Erkrankung wird oft durch Bakterien ausgelöst, wobei, am meisten, die Erreger die Staphylococcus sind. Die Infektion kann sich auf die Knochenhaut erweitern, wobei sie meist, am Knochenmark bleibt. Wenn, im schlimmeren Fällen, der ganze Knochen betroffen ist (auch der äußere Teil, bzw. ,die äussere Schicht), kann man von einer Knochenentzündung sprechen. Die Entzündung der Knochen wird auch Osteitis genannt, was auch ein korrekter Begriff ist. Dieser wird, vor allem, im angloamerikanischem Sprachraum, benutzt.                                                                   Vor allem sind die sogenannten Röhrenknochen betroffen. Dies sind die langen Knochen der Extremitäten, welche, sich, in der Kindheit, verlängern. Dies ist einer der Hauptgründe, warum man, da besonders, wächst.  


Bei Säuglingen gibt es keine Blutversorgung des Knochenendes. Es wird durch Blutgefässe, der wachstumsaktive Zone, versorgt. Diese Blutgefässe gehen, praktisch,durch einen Spalt, der sich Epiphysenfuge nennt. Die wachsende Zone nennt sich Metaphyse. Weil keine richtige Ernaehrung, bzw. Versorgung, mit Blut vorhanden ist, kann es zu einer Osteitis kommen. Die Entzündung kann sich schnell ausweiten weil die Gelenke nahe liegen. Im zweiten Lebensjahr hat das Knochenende eigene Blutgefässe, was eine Osteitis unwahrscheinlicher macht. Man sollte besser sagen dass eine Infektion aufkommen kann, aber sie ist weniger vorhanden. Die Gelenke sind dann, vor Verletzungen, geschützt, bis auf das Hüftgelenk. Wenn das Wachstum komplettiert ist, kommt es dann wieder zu einer Verbindung von Knochenende und Metaphyse, wobei eine Barriere, dann wieder fehlt. So kann sich die Erkrankung wieder, auf die Gelenke und das Knochenende, ausweiten.  

 
Weitere Erreger der Krankheit können auch die Bakterien: Haemophilus influenzae, Streptokokken, oder andere Arten von Staphylokokken, sein.                                       Vor allem den Wirbelkoerper, kann das sogenannte Mycobacterium tuberculosis, auslösen. Dabei kommt es zu einer, sogenannten, Knochentuberkulose, die, wie der Name schon sagt, den gleichen Erreger, wie eine Tuberkulose hat. Eine weitere Form ist die Gelenktuberkulose, die selten aufkommt, und eine besondere Form ist. Diese tritt, vor allem, an den Knien, dem Kreuzdarmbein, und der Hüfte, auf.  


Der Syphiliserreger, was eine spezielle Bakterie ist, kann auch eine Knochenmarkentzündung, auslosen. Dies ist, aber, heute, sehr selten der Fall, weil Syphilis gut zu behandeln ist, und die Krankheit so keine größeren Beschwerden, wie früher, auswirkt.  
Je nach dem, wie die Osteitis aufkommt und wie die Erreger in den Knochenmark gelangen, kann man von einer endogenen und einer exogenen Entzündung des Knochenmarks sprechen, bzw. einer inneren und äußeren Osteitis. Bei der ersten Form kommen die Erreger-Bakterien aus dem Körper. Von dort aus, kommen sie, durch das Blut, in den Knochenmark, wobei Mediziner von einem hämatogenen Osteitis sprechen. Diese Form kann mehrere Ursachen haben, wie, zum Beispiel: eine Nasennebenhöhlenentzündung, ein entzündeter Zahn, oder eine Entzündung der Mandeln, oder gar, durch eine entzündete Talgdrüse der Haut (die sogenannten Furunkel). Nicht nut die Erreger "entscheiden" über die Auswirkung einer Osteitis, sondern auch das Immunsystem, und seine Funktionalität, sogar noch mehr.  

Die Krankengeschichte und eine körperliche Untersuchung können Hinweise, für eine Diagnose,liefern. Wenn nach einer Entzündung, oder Operation Komplikationen aufkommen, ist es, meist, eine exogene Osteitis. Diverse Untersuchungen sollen diese Annahme bestätigen. Die Diagnostik ist bei beiden Formen der Erkrankung gleich und es ist nicht wichtig welche Form aufgekommen ist. Meist, sind, aber, bei der chronische Form die Beschwerden langfristiger, und der Befund, stärker ausgeprägt.               Laboruntersuchungen, sind dabei, sehr wichtig, weil sie Aufschluss über die Entzündungswerte, geben. Die Analyse des Bluts ist deswegen wichtig, weil das Immunsystem, genau unter die Lupe genommen wird und, die Reaktionen, betrachtet werden können. Wenn die sogenannten Entzündungswerte (Werte der Entzündung) erhöht sind, kommt es meist zu: einem erhöhtem Wert der Leukozyten (weißen Blutkörperchen), die Geschwindigkeit der Blutsenkung wird beschleunigt, und das, sogenannte, C-reaktive Protein, wird dabei erhöht. 

  
Die chronische Form ist bei Erwachsenen viel häufiger, was mit gewißen Prozessen, im Umbau der Knochen, zu verbinden ist. Dabei ist der betroffene Knochen zerbrechlicher und weniger belastbar. Die chronische Form kommt immer wieder auf, wobei sie in Schüben auftritt und oft nicht auf die Behandlung reagiert. Dabei können die aufkommenden Schmerzen eine Zeit nicht präsent sein und, dann wieder, aufflackern. Bei der akuten kommen die Schmerzen auf einmal und sind sehr stark, wobei generelle Symptome einer Erkrankung auftreten.

Knochenmarkentzündung Behandlung

Bei der akuten, endogenen Form können Antibiotika verschrieben werden, wobei noch die betroffene Stelle (den Knochen) ruhig gehalten werden sollte. Diese Form der Behandlung reicht bei einer fortgeschrittenen und chronischen Form nicht aus. Weil die Bakterien (Erreger), von außen, in den Knochenmark gelangen (eindringen), ist eine Antibiotika-Behandlung nicht ausreichend. Dabei ist die Durchblutung schlecht und sie wirkt sich, nicht nur auf den betroffenen Knochen aus, sondern auch, auf die Umgebung. Deshalb ist die Entzündung nicht zu bändigen und die Wirksamkeit, von Antibiotika, ist hier nicht ausreichend. Ein chirurgischer Eingriff ist, deshalb, von Nöten.  Dabei wird das eitrige Gewebe aus dem Knochen entfernt, was auch abgestorben ist. Nach dem Entfernen, kann der Arzt, wenn nötig, die betroffene Stelle, mit einer speziellen Art der Knochentransplantation, ausfüllen. Diese Substanzen nennen sich Spongiosaplastiken. Aus dem gesunden Skelett wird diese Substanz entnommen, aus den Knochen, und, in den erkrankten Knochen, gebracht (hineingeführt). Dabei ist es extrem wichtig, dass, eventuell, vorhandene Implantate, aus dem Knochen, herausgenommen werden, sodass keine Infektion entstehen kann.   
 
Die Erkrankung kann vorgebeugt werden. Besonders bei der chronischen Form ist es wichtig, vor einer Operation, Antibiotika zu nehmen. Der behandelnde Arzt, oder, besser gesagt, Chirurg, die Hygienemaßnahmen, auf einem hohem Niveau, halten. So konnten die Infektionsraten, in den letzten Jahren, drastisch gesenkt werden, und liegen, derzeit, bei unter zwei Prozent.