Nierenbeckenentzündung

Nierenbeckenentzündung Symptome

Seitliche Schmerzen, Empfindlichkeit im Oberbauch, Schwierigkeiten, oder Schmerzen, beim Wasserlassen, Blut im Urin, Fieber. Bei der akuten Form sind die Symptome unterschiedlich, aber typisch sind plötzliche, schwere Krankheitsgefühle. 
 
Des weiteren sind die Symptome hier: Appetitlosigkeit, hohes Fieber, Schüttelfrost, ein erhöhter Herzschlag, Abgeschlagenheit, Flankenschmerzen (stumpfe und krampfartige), Blasenentzündung, Schmerzen beim Wasserlassen, ein starker und öfterer Harndrang.  


Manchmal ist die akute Form auch eine langsame, weil sie schleppend beginnt. Dabei sind die Symptome nicht typisch. Hier entstehen: Müdigkeit, Kopfschmerzen und ein Verlust des Gewichts.  

Es können auch, Übelkeit, Bauchschmerzen, und Erbrechen, auftreten. Diese Symptome sind meist leichter vertreten. Eine leichtere Form des Darmverschlusses (ein sogenannter Subileus) ist auch möglich. Dabei ist die Funktion der Nieren nicht reduziert.



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Gynäkologische Erkrankung(en)
Nierensteine
Gebrauch von Medikamenten
Lungenentzündung
Harnleiterstein

Was ist Nierenbeckenentzündung

Eine Entzündung der Nieren, bzw. des Nierenbeckens. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Entzündung des Nierenbeckens, das nah am Harnleiter liegt.               Dieses wird entzündet, akut, oder chronisch. Meist ist dabei eine Niere betroffen.  
 
Oft ist eine Infektion die Ursache der Erkrankung. Die Erreger kommen durch die Harnröhre, in den Harnleiter, woraus sie, in das Nierenbecken gelangen.  Diese Erreger sind dann oft Bakterien, die in die Blase gelangen, und schwerwiegende Entzündungen, auslösen können.                                                                                               

Das Bindegewebe der Nieren ist auch oft betroffen, was eine Auswirkung auf andere Organe, hervorrufen kann.  
Diese Erkrankung ist die häufigste Krankheit der Nieren, welche bei Frauen doppelt so oft aufkommt, als bei Männern.  Dies ist der Fall,  weil Frauen eine kleinere Harnröhre haben, was natürlich begünstigt, dass die Bakterien, durch die Blase, und den Harnleiter, in das Nierenbecken kommen.                                                                       

Bei Männern kann, eine vergrößerte Prostata, die Erkrankung, stimulieren. Das macht die Krankheit häufiger bei Männern, besonders beim steigendem Alter.                     Der Harnabfluss wird behindert, was ein restliches Urin in der Blase bleibt.  Dieser sogenannte Restharn ist eine gute "Station" für diverse Keime und Bakterien, wo sie sich gut entfalten können. So kann eine Entzündung des Nierenbeckens entstehen.  

Also, man kann konstatieren dass Abflussstörungen des Harns, ein potentielles Risiko für eine Infektion sind. Dies kann der Fall sein, wenn die Nierenbecken zuviel Urin angesammelt haben. Selten können Erreger über die Blutbahn, in das Nierenbecken kommen.    

Bei der akuten Form ist die Immunität des Körpers geschwächt. Diese Schwächung kann durch Arzneimittel verursacht werden, wie die sogenannten Immunsuppressiva.     

Eine akute Form kann auch durch Tumoren verursacht werden (gut- und bösartige).  
Die chronische Erkrankung kann oft durch verschiedene Schmerzmittel, verursacht werden. Es kann auch durch die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) verursacht werden.  
Eine Gefahr der Ansteckung ist bei der Nierenbeckenentzündung nicht vorhanden.  

Die Erreger der Erkrankung sind meistens Bakterien, so wie: Escherichia coli, Staphylokokken, Enterokokken, Klebsiella, oder Proteus. Die letzten zwei haben wir früher nicht behandelt, und sie sind etwas weniger vertreten.                                

 Es kann auch eine Infektion, bei einem Aufenthalt im Krankenhaus vorkommen, wie, zum Beispiel, bei einer Katheterinfektion. Pilze können sie, ebenfalls, auslösen.   

Damit die Diagnose gestellt werden kann, ist eine detaillierte Befragung des Patienten nötig. Besonders bei Schwangeren ist eine genaue Krankheitsgeschichte erforderlich.  Darauf folgen Laboruntersuchungen, wobei oft eine Urin- und Blutprobe von Nöten ist.    

Durch die Urinprobe ist es oft möglich die genauen Erreger zu finden und die Heilung voranzutreiben. Der Urin wird auf Bakterien, Eiter , und die weißen und roten Blutkörperchen, untersucht. Das Blut wird hier auf Bakterien untersucht, wo die Ärzte oft Kreatinin und Harnstoffe finden. Dies ist der Fall, weil die Funktion der Nieren, eingeschränkt ist.  

Eine Ultraschalluntersuchung kann die Diagnose stützen, wobei der Arzt rausfindet ob eine Niere, oder beide, gestaut sind, oder der Urin normal abfließt. Probleme beim Wasserlassen (Abflussstörungen) und der sogenannte Restharn verursachen die Probleme, eine Entzündung.  

Beim Röntgenbild kann man sehr oft Verdichtungen feststellen, was bei der Infektion, über den Blutweg, geschieht.  

Bei Kindern wird oft ein Kontrastmittel, beim Röntgen, benutzt. Dieses wird mit einem Blasenkatheter in die Harnblase hineingeführt. So ist es, für den Arzt möglich zu sehen, ob die Blase verengt ist, oder ob ein komplettes Entleeren, möglich ist. Das ist möglich, weil das Füllungsvolumen und die Lage der Blase, erkannt werden.         

Nierenbeckenentzündung Behandlung

Antibiotika sind ein gutes Mittel zur Behandlung, besonders bei einer leichten oder mittelschweren akuten Form. Sie werden in einer Tablettenform verschrieben.   
 
Wenn, aber die Symptome,  Übelkeit, Erbrechen, oder, Probleme mit dem Kreislauf sind, werden die Antibiotika als Infusion verabreicht. Dies sollte, zumindest, am Anfang passieren.   
 
Am Anfang der Behandlung, wenn die Erreger noch nicht feststehen, wird , aus der Urinprobe, eine Urinkultur angelegt. Dann wird eine gezielte Behandlung gemacht, wenn die Erreger, erst mal feststehen. Wenn dabei, Fieber aufkommt, und es, nach sieben Tagen nicht nachlässt, kann man die Behandlung fortsetzen. Dies geschieht natürlich mit Rücksprache, mit dem behandelndem Arzt.  


Dabei ist vor allem wichtig, dass man sich genügend ausruht. Bettruhe und eine regelmäßige Zufuhr von Flüssigkeit sind extrem wichtig. Die Flüssigkeit begünstigt eine Verschwemmung (Ausschwemmung) der Erreger. Zur Bekämpfung der allgemeinen Beschwerden können, entzündungshemmende und fiebersenkende Arzneien, genommen werden.    

Wenn die Behandlung mit Antibiotika beendet ist (oft nach ein paar Wochen), ist eine erneute Urinkultur von Vorteil. Dies ist besonders gefragt, wenn eine Störung des Harnabflusses, vorliegt. Diese sollte, umgehend, behandelt werden, wobei das Erkennen der Ursache, sehr wichtig ist.  
 
Bei der chronische Form werden die Schübe, die aufkommen, exklusiv, mit Antibiotika behandelt. Dabei sind die Schube infektiös.                                                         Wenn die Behandlung nicht wirksam ist, beim mehrfachen Anwenden, sollte eine stationäre Therapie folgen. Dabei werden die Antibiotika, als Infusion, eingenommen (verabreicht).  
 

Bei Kindern ist enorm wichtig den Harnrückfluss zu behandeln, worauf sie, ebenfalls, mit Antibiotika, behandelt werden.  
Es gibt eine ganz seltene, schwere Form der Nierensteine. Diese wird auch, am Anfang, mit Antibiotika behandelt. Danach wird eine Operation durchgeführt, wobei ein Teil der betroffenen Niere, oder die ganze, entfernt wird. Dies passiert, natürlich, je nach Bedarf. Eine komplette Entfernung der Niere wird, als eine sogenannte Nephrektomie, bezeichnet.  

Die akute Form kann meist gut behandelt werden, oft nur mit Antibiotika. Die Nierenfunktion kann sehr gut erhalten werden und ein komplette Genesung ist ermöglicht.     Bei der chronischen ist eine komplette Heilung leider nicht möglich, aber, ein Nierenversagen, kommt meist nicht vor.  
 
Wenn wir über die Therapie sprechen, kann man auch diverse mögliche Komplikationen nennen. Es können Ansammlungen von Eiter entstehen (Abszesse). Wenn diese in`s Blut gelangen, kann es zu einer Blutvergiftung kommen (die sogenannte Urosepsis). Es kann, auch, zum Blut im Urin kommen (die sogenannte Hämaturie).  
 
Risikofaktoren können, während einem Aufenthalt im Krankenhaus, vorkommen. So etwas erschwerte dann die Behandlung. Bei diesen Komplikationen kann eine chronische Entzündung entstehen, und zwar, aus einer akuten. Das ist besonders bei: Diabetes mellitus, einer Verengung des Harnwegs, oder während der Schwangerschaft, möglich.  Bei Schwangeren kann die Entzündung auch oft ohne Probleme ablaufen, wobei 50 % der Fälle, überhaupt keine Beschwerden verursacht. Wenn, aber, eine Infektion aufkommt, können Frühgeburten, oder Fehlgeburten, passieren.  
 
Die chronische Form kann die Funktion der Nieren beeinträchtigen und so, zum Bluthochdruck, führen. Des weiteren, kann ein Ausgleich der Elektrolyte, gestört sein.  
 
Ein komplettes Nierenversagen, dass fortschreitet, ist extrem selten. Dies geschieht bei einem von eintausend Betroffenen.  
 

Unterm Strich sind viel Flüssigkeit, Antibiotika, zur Behandlung sehr wichtig. Zudem kann bei manchen Betroffenen, Geschlechtsverkehr, die Anzeichen (Beschwerden) aufkommen lassen, weshalb man, direkt vor, oder nach dem Verkehr, Langzeitprophylaxe, oder, ein reduziertes Antibiotikum, einnehmen sollte.