Nierensteine

Nierensteine Symptome

Eine Durchblutung im Urinstein, die Schmerzen können sich, in die Leiste, oder in den Hoden, ausweiten. Oft können die Symptome eine Zeit lang, gar nicht aufkommen.            Diese sind  von der Lage und der Groesse der Nierensteine abhängig. 

Wenn sie sehr klein sind (wenige Millimeter) kommen keine Symptome auf, weil die Steine leicht, durch die Harnblase, ausgeschieden werden können.                                             Bei größeren  Steinen kommt es meist zu einem Berühren der Wand des Harnleiters, und sie können dort, auch stecken bleiben. 

 

Wenn es dazu kommt sind meist heftige Schmerzen die Folge, die kolikartig sein können. Die Schmerzen werden oft als wehenartig beschrieben, und sie lösen Krämpfe aus.          Sie können auch in den Unterbauch ausstrahlen, wobei sie meist in der Flanke (an der Seite) anfangen und entlang des Harnleiters gehen. 

 

Die Schmerzen können, auch, in die Genitalien kommen, weil die Schmerzen, den Nierenstein/Harnstein, sozusagen, begleiten. 

 

Des weiteren sind die Symptome Übelkeit und Erbrechen, die als Begleiterscheinungen, vorkommen können. Die betroffenen Personen sind meist unruhig.                                 Wenn die Harnwand beschädigt wird, kann es auch zu Blutungen kommen. Wenn der Stein in die Harnblase und in die Harnröhre kommt, kann die betroffene Person, Blut im Urin, mit dem Auge, bemerken. 

 

Wenn die Nierenstein zu groß sind (bei einem, oder mehreren Zentimetern), ist eine chronisches Leiden, vorhanden.  Dabei sind die Stein zu groß und sie können den Körper, nicht mehr "normal" verlassen. Das Symptom ist hier ein dumpfer Schmerz, der drückt und, in der Flankengegend vorkommt.  Die Schleimhaut wird gereizt und verletzt. 

 

Wenn diese Form gut verläuft, kommen keine Symptome auf, was bei einer günstigen Lage, der Steine, vorkommt.   

 

Wenn der Harnabfluss behindert ist, kommt es zu einem, sogenanntem, Harnrückstau. Dabei sind die Symptome stechende Schmerzen (die genannten Nierenkoliken).                 Falls der Harnstein seine Position wieder verändert, können die Schmerzen nachlassen und die Symptome lindern sich, generell.                                         

Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Nierenbeckenentzündung
Gynäkologische Erkrankung(en)
Blinddarmentzündung (unwahrscheinlich, vor dem Alter von 3 Jahren)
Gebrauch von Medikamenten
Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)

Was ist Nierensteine

Das Vorhandensein eines Steines aus Mineralsalzen, die in der Niere produziert werden. Es handelt sich hier um feste Gebilde, die sich in der Niere, oder in den Harnwegen bilden.  Die Anzahl der Steine kann verschieden sein; manchmal sind sie ein paar Millimeter groß, manchmal können sie auch einige Zentimeter groß sein. In seltenen Fällen können sie sogar den ganzen Nierenbecken ausfüllen. In 80 % der Fälle sind sie einseitig. 

 

Männer sind doppelt so viel betroffen wie Frauen, und die Häufigkeit der Erkrankung liegt etwa bei 5% (die Daten sind aus Deutschland).   

Bei Kindern ist die Erkrankung eigentlich selten, aber in den letzten Jahren, kommt sie, auch bei ihnen, häufiger auf. Das gilt besonders für übergewichtige Kinder/Jugendliche. 

 

Die Nierensteine kommen meist zwischen dem 30. und dem 60. Jahr auf, wobei sie, wenn sie einmal aufkommen,wieder auftreten können (das sogenannte Rezidiv).  So etwas passiert bei ungefähr der Hälfte der Betroffenen. Mit einem guten Vorbeugen, zum Beispiel, wenn man viel trinkt, kann man das Risiko vermindern. 

Was die geographische Häufigkeit betrifft, kann man feststellen dass die Erkrankung immer mehr in den westlichen Ländern vorkommt. 

Dabei ist symptomatisch dass sie mehr in trockenen, gebirgigen und auch heißen Gebieten vorkommt. In den Industrieländern hat sie sich, besonders, in den letzten Jahrzehnten vermehrt. 

 

In den dritten Ländern ist die Erkrankung jedoch selten, speziell dort wo ein Ernährungsmangel präsent ist. 

Es gibt verschieden Arten der Steine, wie: Harnleitersteine, Zystinsteine, Calciumphosphatsteine, Calcium-Oxalatsteine und die Infektsteine. 

 

Die Ursache von Nierensteinen ist auf eine vermehrtes Vorhandensein, eines dieser Stoffe, zurückzuführen. Eigentlich werden sie, in einem gelöstem Zustand, über die Nieren, ausgeschieden. Wenn sie u sehr vorhanden sind, kristallisieren sie sich aus. Durch eine Konzentration, die auch vermehrt ist, werden die Stoffe, immer mehr auskristallisiert, wobei sich die Nierensteine bilden. 

 

Es kann auch bei gesunden vorkommen dass sich eine Konzentration der Stoffe, im Harn, bildet. Im  normalen Fall werden die Stoffe-Kristalle, ganz normal, über den Urin aus. 

Die erhöhte Konzentration ist eigentlich nicht genug dass sich Nierenstein bilden. Es muss also andere Faktoren einer vermehrten Bildung von Steinen geben. 

Bei anfälligen Menschen ist die Konzentration der Stoffe, die eine Steinbildung hemmen, zu niedrig.  Diese Stoffen nennt man sogenannte Steinbilldungsinhibitoren. 

Dass heißt also dass bei diesen Betroffenen ein Mangel, an diesen Stoffen, vorhanden ist: an Magnesium, an Zitraten, an Glykoproteinen, und an sogenannten Glykosaminoglykanen. 

 

Der ph-Wert im Urin ist auch wichtiger Faktor für ein eventuelles Aufkommen von Nierensteinen. Er ist sehr wichtig für die Auflösung von Harnsteinen. So kann es passieren dass, bei einem speziell niedrigem, oder speziell hohem Wert, sich Nierensteine bilden. Dabei kann ein sogenannter alkalischer Urin (ph-Wert höher als 7,0), einen phosphathaltigen Stein, bilden.  Ein sauerer bildet oft Harnsäuresteine, und deren ph-Wert ist unter 5,75. 

 

Des weiteren können die Ursache ein Mangel an Flüssigkeit sein, oder eine schlechte Ernaehrung, ein Mangel an Bewegung, oder Erkrankungen des Stoffwechsels. 

Neben können auch genetisch (erblich) bedingte Faktoren, die mögliche Ursache sein. Aber, eine genaue Ursache der Nierensteine, ist nicht immer, bzw. in den meisten Fällen, nicht ganz bekannt. 

 

Eine Untersuchung mit dem Ultraschall und eine Röntgenuntersuchung können die Diagnose bestätigen. Natürlich werden auch die Nieren untersucht. 

Die Krankengeschichte kann die Diagnose meist schon nachweisen. Diese befasst sich mit dem Auftreten von Nierensteinen, die Gewohnheiten (der Ernaehrung; des Lebens), erbliche Bedingungen, oder auch diverse Arzneimittel. 

 

Oft sind die Betroffenen empfindlich auf Berührungen, wobei sie Schmerzen in der Flankengegend, spüren. Das kann ein guter Hinweis für den Arzt sein. 

 

Das Urin sollte auch kontrolliert werden, weil häufig, Blut im Urin, die Nierensteine, auslösen kann. 

Es sollte auch Blut abgenommen werden, weil eine Anhäufung von Leukozyten (weißen Blutkörperchen), oft bei Nierenerkrankungen zu finden sind. Wenn Calcium, oder Kreatinin, oder eine vermehrte Harnsäure, präsent sind, ist das ein gewißes Risiko, für eine Entstehung von Nierensteinen. 

 

Die Ultraschalluntersuchung und die Röntgenuntersuchung können den Befund über die Position der Nierensteine geben, und eine Entzündung zeigen. 

 

Das Ausmaß der Steine und des Verschlusses des Harn, kann man mit einer, sogenannten, Ausscheidungsurographie, feststellen. Dabei wird auch die Art der Nierenstein diagnostiziert. Diese Methode der Untersuchung kann, zum Beispiel, Steine diagnostizieren, die mit dem Röntgenapparat, nicht zu sehen sind. Dafür wird ein Kontrastmittel verwendet, dass über die Nieren, ausgeschieden wird. Diese Untersuchung sollte, aber, bei einer starken Nierenkolik (heftigen Schmerzen), nicht durchgeführt werden. 

Dies ist sehr wichtig, weil die AUG, eine Harnausscheidung, fördert, wobei die Beschwerden verstärkt würden. 

Nierensteine Behandlung

Oft  ist eine  Therapie nicht  nötig, weil  die Nierensteine, auf natürlichem  Wege,  ausgeschieden  werden.  Dies passiert  bei  ungefähr  acht  von  zehn  Fällen. 

Dieser Spontanabgang kann durch diverse Medikamente, eine Zufuhr von Flüssigkeit, und bei einer häufigen Bewegung, begünstigt werden. 

 

Wenn, jedoch Schmerzen aufkommen, ist eine Linderung der Schmerzen, sehr wichtig. Dabei werden, meist, sogenannte, Spasmoanalgetika, verschrieben. Diese lösen die Krämpfe und sie werden in die Vene gespritzt. 

 

Wenn die Nierensteine zu groß sind, kommt eine Entfernung, der Nierensteine, zum Einsatz. Dies wird besonders gemacht, wenn eine Entzündung der Harnwege, oder eine komplette Verstopfung der Harnwege, auftritt. Dabei ist oft  Fieber, als Begleiterscheinung, vorhanden. 

Hier kann der Arzt verschiedene Methoden durchführen. 

 

Durch eine der Methoden können die Steine zertrümmert werden. Dies geschieht durch Schallwellen, mit einem Ultraschall, oder mit einem Röntgen. Die zerkleinerten Steine können, dann so, den Körper verlassen, und zwar, auf natürlichem Wege. Diese Methode ist, bei neun von zehn Fällen, erfolgreich. Nur, wenn Schwangere behandelt werden oder eine Infektion, der Harnwege, vorhanden ist, darf sie nicht gemacht werden. 

 

Eine weitere Methode beinhaltet eine Einführung eines Endoskops, womit, er dann die Nierensteine, zerkleinern und rausnehmen kann. Hier wird ein kleiner Schnitt gemacht und diese Methode ist für größere Nierensteine geeignet. Auch sie sollte bei Schwangeren und bei Infekten der Harnwege, nicht durchgeführt werden. 

 

Bei der sogenannten Schlingenextraktion werden die Steine, mithilfe von Schlingen, entfernt. Mit einer Blasenspiegelung wird dies durchgeführt.                                                    Solch eine Methode ist heutzutage unüblich und sie kann bei Infekten, der Harnwege, nicht gut. 

 

Nur bei jedem zwanzigstem Fall (5%) wird ein operativer Eingriff gemacht. Das heißt dass eine Bauchspiegelung (Laparoskopie), oder, gar, eine offene Operation, sehr selten sind. 

 

Eine medikamentöse Therapie kann, je nach Art der Steine, wirksam sein und manchmal lassen sich die Nierensteine auflösen. Dieser Vorgang nennt sich Chemolitholyse.             Ein gutes Mittel ist hier das sogenannte Allopurinol, weil es die Harnsäure mindert.