Syringomyelie

Syringomyelie Symptome

Schwere, fortschreitende Schmerzen, die häufiger bei älteren aufkommen, besonders wenn sie eine Krebserkrankung hatten (haben).  Die Symptome sind generell vielfältig und sind abhängig von der Lage der Hohlräume. Sie lösen sogenannte neurologische Ausfallerscheinungen aus und sind meist schmerzhaft.  
 
Zu den Symptomen gehören: Armschmerzen, Nackenschmerzen, Schulterschmerzen, Empfindungsstörungen, Kopfschmerzen, eine gestörte Sensibilität, Beeinträchtigung des Darms und der Blase (beim Entleeren), sexuelle Funktionsstoerungen (zum Beispiel eine erektile Disfunktion), Lahmungen, eine veränderte Sekretion von Schweiß (stärker, oder vermindert), Knochenveraenderungen, Bewegungseinschränkung, Störungen der Durchblutung, eine schlechtere Heilung von Wunden (durch die schlechte Durchblutung).  
 

Wenn dazu, der Hirnbereich betroffen ist, kommen noch diese Symptome, zum Vorschein: zitternde, schnelle Seitwärtsbewegungen der Augäpfel (der sogenannte Nystagmus), ein Abbau von Muskelmasse im Bereich der Zunge, Empfindungsstörungen, oder Schmerzen im Gesicht (besonders wenn der Gesichtsnerv betroffen wurde).  



Diagnose mit ähnlichen Symptomen gehören die folgenden:
Bandscheibenvorfall
Morbus Bechterew
Wirbelfraktur
Neurologische Schäden
Neurologische Krankheit

Was ist Syringomyelie

Ein bösartiger und abnormaler Wachstum von Zellen in den Wirbeln, den Knochen die eine Wirbelsaeule (das Rückgrat) bilden. Es handelt sich um eine seltene Erkrankung des Rückenmarks , die sich durch die Hohlräume (sogenannte Syringen) kennzeichnet. Diese Räume befinden sich im Rückenmarksbereich. Manchmal können sie sogar bis zum Gehirn reichen, und das Nervengewebe angreifen. 

Die Krankheit kann angeboren und erworben sein, wobei die angeborene mehr aufkommt. Bei der Form sind die Hohlräume mit Flüssigkeit de Rückenmarks gefüllt, und bei der erworbenen ist es eine Flüssigkeit, die viel Eiweiß enthält, und der Hirnflüssigkeit, ähnlich ist.     
Am häufigsten ist die Erkrankung in der Hals- und Brustwirbelsaeule.  

Es ist eine sehr seltene Krankheit, wobei etwa acht bis neun, von 100.000 Menschen, betroffen werden. Dies ist unterschiedlich in den Regionen und Ländern. Eine Häufigkeit der angeborenen in Familien, ist sehr erstaunlich, wobei, man eine genetische Komponente, vermerken sollte. Männer erkranken ungefähr doppelt so oft wie Frauen.  

Die Ursache liegt darin, dass die Flüssigkeiten, des Rückenmarks und Gehirns, nicht frei zirkulieren können. Normal ist es dass das Liquor (Flüssigkeit des Rückenmarks) frei das Gehirn umspült. Wenn, er, aber, unterbrochen wird, staut sich die Flüssigkeit auf, und findet so die Hohlräume, was zu der Erkrankung führt.  
Bei einer angeborenen Krankheit ist die Ursache sehr oft, in einer Fehlbildung, vom Gehirn bis zum Rückenmark. Das verursacht dann die Blockierung des Flusses.                          
Bei der erworbenen kann die Blockade, durch einen Unfall, verursacht werden. So können sich, nach Jahren, Hohlräume im Rückenmark, bilden. Des weiteren kann die Krankheit auch eine Entzündung des Spinnenmarks, des Rückenmarks, auslösen. Diese kann sich aus einer Meningitis (Entzündung der Hirnhaut) entwickeln.                                            
Es kann auch ein Tumor im Rückenmark, die Krankheit verursachen, wenn sich etwa eine Engstelle bildet. So kann die Flüssigkeit nicht mehr frei zirkulieren, was eine Aufstauung hervorruft, wobei die Folge, die genannten Hohlräume sind. Auch eine Kombination der Ursachen ist möglich.  

Die Höhlen bilden Druck auf die Nerven auf, wobei das Gehirn und Rückenmark sich in einem engen, knöchernen Raum, befinden. Die Lage der Hohlräume bestimmt die Beschwerden, und nicht etwa die Groesse.  

Wenn es um die Diagnose geht, wird ein MRT gemacht. Dieser gibt Aufschluss über die Ausdehnung des Hohlraums, entlang der Wirbelsaeule. Es wird oft ein Kontrastmittel benutzt, was die Ursachenfindung erleichtert. Wenn ein Tumor die Krankheit ausgelöst hat, kann, mit einem speziellen MRT, die Gehirnflüssigkeit und Liquor, dargestellt werden.   So ist es möglich auch sehr kleine Störungen der Zirkulation von Liquor, zu sehen. Diese werden durch Verklebungen der Rückenmarkshäute verursacht.  

Damit eine Entzündung ausgeschlossen werden kann, werden Proben, vom Liquor entnommen. Diese kommen aus der unteren Lendenwirbelsaeule und danach werden sie im Labor untersucht.  

Hier kann auch die Myelographie zum Zuge kommen, die wir schon beschrieben haben. Es wird gesehen wie weit sich der Liquorraum ausgedehnt hat, und es lässt sich feststellen, ob der Hohlraum gekammert ist, oder ob er direkt, mit dem Liquorraum verbunden ist.  

Eine neurologische Untersuchung wird oft auch gemacht, um festzustellen, welche Nervenfunktionen beschädigt wurden. Dabei kann der Arzt Proben der beiden Flüssigkeiten entnehmen, um sie dann zu untersuchen.

 

    

Syringomyelie Behandlung

Zunächst ist es wichtig die Symptome zu lindern. Dabei kommt es meist zu einer Schmerztherapie.  
Darüberhinaus, ist eine Krankengymnastik sehr wichtig, weil die Krankheit verlangsamt, oder aufgehalten werden soll.  
Eine Operation kann auch erfolgen. Sie verringert den Druck, den die Hohlräume, auf das Gewebe der Nerven, verursachen. Eine Heilung ist aber leider nicht möglich.                      
Bei den Operationen gibt es diverse Möglichkeiten sie zu gestalten. So kann, zum Beispiel, ein kleines Rohr, in den Hohlraum, eingeführt werden, um die Flüssigkeit, so, ableiten zu können. Das Risiko ist hier das ein fremder Körper bleibt, und es kann sich, ein weiterer Hohlraum bilden. Es kann auch eine Infektion aufkommen, weswegen diese Operation nur gemacht wird, wenn keine anderen Möglichkeiten bestehen.  
 
Eine spezielle Operation ermöglicht eine Schädelöffnung, die bis zum Rückenmark geht. Bei einer erworbenen Syringomyelie, werden die Wirbelbögen, auf einer entsprechenden Höhe, entfernt. Wenn die Spinnenhaut (des Rückenmarks) verklebt ist, durch eine Entzündung, ist es sehr wirksam, diese Verklebung operativ zu entfernen.   

Eine schnelle Operation kann die Lebensqualität der Patienten, erheblich steigern. Dies ist besonders wichtig, wenn das Rückenmark noch zusätzlich geschädigt ist. Dies passiert meist, weil die Blutversorgung eingeschränkt ist.  
 
Der Verlauf der Krankheit kann sehr verschieden ausgeprägt sein. In manchen Fällen, kommt es sogar zum Stillstand der Symptome. Bei anderen, wiederum kann auch eine Operation nicht helfen, oder den Verlauf, sehr minder, verlangsamen. Typisch ist ein fortschreitender Verlauf, der langsam ist. Dies ist besonders bei der erworbenen Form präsent, und die Prognose kann von der Grunderkrankung abhängig sein.